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Mode 27. Februar 2017

»Das war für mich ein Schreck wie für alle anderen«

Von Silke Wichert  Foto: caro / photoshot

Twiggy war eines der ersten Supermodels und eine Ikone der Sechzigerjahre. Wie sie als Jugendliche mit der plötzlichen Aufmerksamkeit zurechtkam – und wie es ihr heute geht.


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Vor Kate, Naomie, Claudia, Linda – gab es Twiggy. Die Londonerin war die Mutter aller Supermodels. In den Sechziger Jahren, den »Swinging Sixties«, wurde sie zum globalen Phänomen mit ihren kurzen Haaren, den puppenhaft geschminkten Augen und ihrer knabenhaften Figur.

»Das war für mich ein Schreck wie für alle anderen«, sagt Twiggy, die damals erst 16 war. Aber in London während der Jugendrevolte habe sich gerade alles geändert, je weiter weg von der Norm, desto besser.

Von dieser Zeit erzählt sie im Interview. Von der Aufbruchstimmung im Land, wie hoffnungsvoll damals alle waren und wie sehr sie etwas bewegen wollten. Twiggy selbst war zwar nie politisch, wurde aber durch ihr ungewöhnliches Aussehen und ihre Herkunft aus der Arbeiterklasse zur Ikone. Vor allem, gesteht sie, habe sie nie bei den Partys und den Drogenexzessen in dieser Zeit mitgemacht – wahrscheinlich sei sie deshalb noch am Leben.
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Twiggy wohnt bis heute in London. Das Interview fand in ihrer Wohnung in Kensington statt, wo sie mit ihrem Mann, dem Regisseur und Schauspieler Leigh Lawson seit fast dreißig Jahren lebt. Ihr Wohnzimmer ist eine eklektische Mischung aus Antiquitäten, Vasen mit Federblumen, bunten Kissen und jede Menge Fotos von ihrer Familie – wenige von sich selbst aus ihrer großen Zeit. Twiggy lebt nicht in der Vergangenheit, sie sieht eher jünger aus als ihre 67 Jahre, trägt Lederleggings und eine Bluse, die Haare sind mittlerweile lang.

Warum sie ihre Modelkarriere nach nur vier Jahren Anfang der Siebziger beendete? Lag es auch an den Aufklebern mit dem Spruch »Forget Oxfam. Feed Twiggy!«, die damals viele Engländer auf ihren Autos hatten? Wir haben mit ihr darüber gesprochen.

Lesen Sie jetzt das Interview mit SZ Plus:
 
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