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Reise 01. März 2017

London abseits der Touristenströme

Von Till Krause   Foto: Olivia Arthur

Elf Fotografen geben Tipps, welche Orte die Stadt so einzigartig machen – und beim klassischen Städtetrip oft übersehen werden.

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Wer London besucht, landet oft an den immergleichen Orten: Tower Bridge, Wachsfigurenkabinett oder Big Ben. Jedem ist klar, dass es nur ein kleiner Ausschnitt dieser wahnsinnigen Stadt ist – und doch findet man die wirren, die spannenden und die versteckten Orte ohne einheimische Hilfe nur schwer.

Um die Stadt in ihrer vollen, widersprüchlichen Schönheit zu zeigen, haben wir Menschen nach ihren Lieblingsorten gefragt, die sich rein beruflich ein vielschichtiges Bild der Stadt machen: Berühmte Fotografinnen und Fotografen, die seit vielen Jahren in London leben.

Herausgekommen sind Liebeserklärungen an abseitige Orte, weniger bekannte Museen, versteckte Kunstschätze, Ruhepole und Underground-Clubs, die vielen Touristen verborgen bleiben. Sie zeigen die Stadt mal rau, mal lieblich, mal abseitig, mal voller Charme, mal voller Graffiti.
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Der Star-Fotograf Jürgen Teller öffnet sein Viertel und erklärt, was den Brexit für ihn zu einer »beschissenen Situation« macht, der Pop-Experte und Regisseur Anton Corbijn führt zu einem Ort, der mitten im hippen Viertel der Gentrifizierung trotzt und Laura Pannack, Gewinnerin eines World Press Photo Awards trifft einen jungen Mann in einem der wenigen Viertel Londons, die für den Brexit gestimmt haben. Der kritische Geist Jason Evans empfiehlt ein Museum in seinem ehemaligen Wohnviertel, das beim klassischen Stadtbesuch oft übersehen wird – und bietet sogar einen Restauranttipp gleich in der Nähe.

Lesen Sie die London-Tipps der Fotografen jetzt mit SZ Plus:
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