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Büromaterial

Gedanken, Links und schnell notierte Ideen aus der Redaktion des SZ-Magazins

Büromaterial  4 Kommentare

Kaffee und Revolution

Diesmal: Die Zukunft aus dem Jahr 1935, Hilfe für die Fußball-Winterpause und Tchibo rockt.

Von Marc Baumann

Es soll Menschen geben, die das Lied “Last Christmas” von Wham nicht mögen. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe: die Dauerbeschallung im Dezember in Radio/Kaufhaus/Weihnachtsmarkt, oder die Rassel- und Glockentöne im Original von Wham und das alberne Musikvideo, das wie eine großartige 80er-Jahre-Parodie wirkt, aber gar keine ist.

Konzentriert man sich aber einmal auf das Grundgerüst des Liedes, Text und Melodie, und hört sich an, wie andere Musiker das Stück singen, ohne Weihnachtskitsch, kann man “Last Christmas” als trauriges und durchaus bemerkenswertes Liebeslied neuentdecken.

Darum hier statt dem weichgezeichneten Wham-Original (Sony Music hat das Video von youtube entfernen lassen, aber dafür gibt es ja Vimeo) einmal Cover-Versionen von …

Coldplay

Arctic Monkeys

Travis

Manic Street Preaches

Die mit Abstand seltsamste Cover-Version was sowohl Gesang, Melodie und Tanzstil angeht, sehen Sie hier.

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Sollte es je eine Weltmeisterschaft der schlechtesten Weihnachtslieder geben setzen wir all unser Geld auf “Ay ay ay it’s christmas” von Ricky Martin.

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Das Geschenk der Geschenke ist … ja, vielleicht auch Liebe und Freundschaft, vor allem aber: ein Roboterstaubsauger. Der staubsaugt unermüdlich während man selber ei der Arbeit ist (oder ihm einfach nur vom Sofa aus zusieht). Die Kollegin einer Freundin hat sich einen Roboterstaubsauger gekauft und schwärmt morgens gerne davon.

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Passend zum aktuellen “Essen und Trinken”-Spezial des SZ-Magazins hier ein Blog für vegetarische Gerichte namens www.veganguerilla.de empfohlen von einem Leser auf Facebook.

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Mit Partnertattoos ist es so eine Sache, bei einer Trennung steht da plötzlich “Kate forever” auf einem Arm, der keine Kate mehr an der Hand hält. Hier eine bessere Idee für Partner-Tattoos: die Matroschka. Sieht für sich genommen ganz niedlich aus, je mehr, desto sinnvoller. Mehr Tattoo-Ideen für Verliebte, die wissen, dass Tinte länger hält als Bauchkribbeln gibt es hier.

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Im Jahr 1935 ein Motorrad zu bauen, das im Jahr 2010 immer noch futuristisch aussieht, ist durchaus eine Leistung (das Bild stammt offenbar aus dem Jahr 1945). Mehr dazu hier und unten in den Kommentaren.

Mehr Informationen gibt es hier.

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Advent bei Nerds daheim:

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Lesetipp für die bevorstehende Winterpause der Bundesliga:

Die Zeitschrift “Fußball vor Ort” berichtet mit rührendem Ernst (“SC Olching: Ex-Präsident bricht sein Schweigen”) über die Dramen in den untersten Ligen des Amateurfußballs und stellt Fragen, auf die man alleine nicht gekommen wäre (“Geretsried: Was macht eigentlich Claus Schepp?”).

In den Spielberichten finden sich viele wunderbare Sätze, etwa:

“(…) Als kein Zuschauer mehr einen Pfifferling auf die Feigl-Elf wettet, verkürzte Boja mit einem abgefälschten Schuss, dem ein kapitaler Abwehrschnitzer der Kraiberger vorausging (35.). Nach der Pause fingen die Gastgeber bedenklich an zu wackeln.”

“(…) Kurz vor der Pause nannte Rauf seinen Sulzemoosener Gegenspieler eine Heulsuse und bekam dafür prompt die Rote Karte.”

Hier gibt es einige Hartplatzhelden beim Toreschießen und -verhindern zu sehen.

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Werbung im Flugzeug

… oder so

mehr gibt es hier.

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Nicht leicht zu finden, aber derzeit in einigen wenigen Kinos in Deutschland:

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Punk ist tot! Diesmal aber wirklich. Warum? Bei Tchibo gibt es jetzt Ramones-T-Shirts. (Sowie von den Rolling Stones und Guns N’ Roses.)

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Und zum Ende hin noch rasch zwei Adventsveranstaltungen:

Am Sonntag, den 12. Dezember findet im Muffatwerk in München der Glockbachweihnachtsmarkt statt.

Und am 18. Dezember per Boot zur Bartholomä Weihnacht.

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Kommentare

  • trixo

    Hab geguckt, was das für ein krudes Motorrad ist: Es handelt sich um eine Killinger und Freund, basierend auf einer Megola. Das Vorderrad sieht so merkwürdig aus weil darin, wie auch bei der Megola, ein Dreizylinder-Zweitakt-Sternmotor eingebaut ist.
    Das Ding entstand in München und als Projektnamen wurden „Friedenstaube“ und „Endsieg“ gewählt.
    Einen passenden Kommentar dazu kann sich ja jeder selbst eben schnell generieren…

  • der redaktion

    Vielen Dank für den Hinweis, den Namen “Endsieg” kannten wir noch nicht – das lässt das Motorrad und die Erbauer leider in einem anderen Licht erscheinen. (Wir zeigen das Motorrad dennoch weiter hier, da es uns allein um das futuristisch wirkende Design geht.)
    Marc Baumann

  • Elke

    Ich liebe ja das Original von Wham und kann es in der Adventszeit nicht oft genug hören. :-)

    Dass Cover ein Lied verbessern können, zeigen Travis auch mit “Hit me baby one more time”. Wäre dann ebenfalls aus der Kategorie “trauriges und durchaus bemerkenswertes Liebeslied”.

  • trixo

    Warum solte man es auch nicht zeigen, wir wissen ja alle, was aus dem Endsieg wurde und wie eine Wunderwaffe sieht das Ding nun auch nicht gerade aus.
    Man sollte ja nun auch nicht vergessen, wie gleichgeschaltet Deutschland zu der Zeit war, das hatte ja schon Züge wie Nordkorea heute.