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bedeckt München
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aus Heft 30/2008 Ein Interview ohne Worte

Sagen Sie jetzt nichts, Max Raabe

Fotos: Axel Martens

Ein Interview, in dem der Entertainer nichts sagt und doch alles verrät


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Sind Sie sich schon mal selbst albern vorgekommen?



Bei was denn?


Sie wirken immer sehr aufgeräumt. Was machen Sie, wenn Ihnen langweilig ist?


Max Raabe isst einen Döner - ist das überhaupt möglich?


Auf gewisse Art wirken Sie sehr deutsch. Haben Sie schon mal einen Skinhead auf einem Ihrer Konzerte entdeckt?


Ein Lied, das Sie immer wieder gern singen, heißt Klonen Kann Sich Lohnen. Glauben Sie wirklich?


Viele Männer leiden sehr unter ihren Geheimratsecken. Sie auch?


Name: Max Raabe (eigentlich Matthias Otto)
Geboren: 12. Dezember 1962 in Lünen
Beruf: Sänger
Ausbildung: Gesangsstudium an der Hochschule der Künste in Berlin
Status: Der Brian Ferry des Schlagers
Seit Max Raabe die Trauung von Marilyn Manson und Dita Von Teese musikalisch untermalt hat, kennen ihn neben den Bildungsbürgern auch die Klatschspaltenleser. Im Gegensatz zur Ehe der beiden hat sein Erfolg gehalten. Inzwischen füllt er mit seinem »Palast Orchester« Konzertsäle in New York, Tokio und Moskau, und das gelingt eigentlich nur guten Bands, die als explizit deutsch wahrgenommen werden (Kraftwerk, Rammstein), oder schlechten, die krampfhaft international wirken wollen (Scorpions, Modern Talking). Max Raabe ist international, gerade weil er das Deutsche nicht versteckt, sondern liebevoll ironisiert. Ehrlich – er könnte sich wieder Matthias Otto nennen.
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