aus Heft 33/2010 Technik 25 Kommentare
Unser Heft lebt
An diesem Freitag gibt es im SZ-Magazin eine digitale Weltpremiere: Mit einem Smartphone und einer kostenlosen App können Sie im Heft virtuelle Zusatzinhalte erkennen. Einen ersten Video-Eindruck und eine Anleitung finden Sie hier.
Video: Felix Zeltner(Video hier In einem größeren Video-Fenster öffnen.
Click here for the english version)
Hinter Augmented Reality (zu Deutsch: »Erweiterte Wirklichkeit«) steckt ein einfacher Wunsch - ein bisschen mehr zu sehen als andere Menschen. Das hat uns so gut gefallen, dass wir mit diesem SZ-Magazin etwas ausprobieren, was es im Printjournalismus in dieser Form noch nie gab: Dieses Heft hat ein digitales Eigenleben - wir haben auf einigen Seiten Ideen versteckt, die Sie nur sehen können, wenn Sie durch die Kamera eines Smartphones (ein Handy mit großem Display, Fotokamera und Internet) auf das Magazin schauen.
Sie sehen: gedruckte Bilder im SZ-Magazin, die sich bei einem Blick auf das Display ihres Smartphones plötzlich bewegen können. Die Münchner Firma Metaio, Marktführer für "Augmented Reality"-Technologie, hat uns geholfen, dieses Heft zu animieren. Auf fünf Seiten finden Sie "Augmented Reality"-Anwendungen: beginnend beim Titelbild, im "Sagen Sie jetzt nichts"-Fotointerview, im großen "Augmented Reality"-Text, beim Rätsel "Das Kreuz mit den Worten" und auf der letzten Seite, der Kolumne von Axel Hacke.
Und so funktioniert es: Sie brauchen ein Smartphone (iPhone ab 3GS mit Betriebssystem iOS 4 oder Handys mit dem Betriebssystem Android) und ein Programm namens Junaio, das es kostenlos im App Store oder im Android Market gibt. Dieses Programm funktioniert wie ein Fernseher - es gibt verschiedene Kanäle für unterschiedliche Informationen.
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Unsere Kanäle finden Sie so:
1) Öffnen Sie das Programm, klicken Sie rechts oben auf die Schaltfläche »Channels« (beim iPhone) oder »Browse« (bei Android).
2) Unsere Kanäle stehen in der Rubrik »Neu«. Wir haben zwei Kanäle: »Süddeutsche Zeitung Magazin«, mit dem Sie dieses Heft animiert sehen, und »SZ-Magazin Lieblingsorte«, unseren Stadtführer für Berlin, Hamburg und München (der Sie in jeder dieser Städte zu Lieblingsorten der Redaktion führt).
3) Öffnen Sie den Channel »Süddeutsche Zeitung Magazin«. Halten Sie jetzt das Handy mit zirka 30 Zentimeter Abstand auf die SZ-Magazin-Seiten mit dem "Augmented Reality"-Logo. Und Sie sehen, was sich tut.
(Achtung: die Funktion "Ortungsdienste" muss beim iPhone aktiviert sein)
Wir hoffen, dass unser Video auf dieser Seite und der Erklärtext im Heft die Möglichkeiten von "Augmented Reality" auch Lesern näherbringt, die mit ihrem Mobiltelefon wirklich nur telefonieren können oder wollen - oder gar keins besitzen.
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14 Uhr 33
16 Uhr 04
Dabei spricht eigentlich nichts gegen Augmented Reality, im Gegenteil, denn es gibt dafür sehr sinnvolle Anwendungen. Ein Beispiel, mit dem ich mich beruflich beschäftigt habe, findet sich in einem Unternehmen, das Flugzeugwartung und -reparatur betreibt. Manche Stellen sind kaum zugänglich, etwa in den Tragflächen oder Fahrwerkschächten. Platz, um Handbücher oder ein Notebook mit Textdokumentationen, Zeichnungen und Fotos mitzunehmen, gibt es nicht. Augmented Reality kann per Headup-Display diese Informationen in eine spezielle Brille einspiegeln. Zudem können die Techniker per Sprachanweisung oder Augenbewegung in Menüs navigieren in Menüs, scrollen, umblättern usw.
Fazit: Sehr sinnvoll, und es gibt sicher noch zahllose weitere Anwendungen.
Was das SZ-Magazin daraus gemacht hat, finde ich dürftig, denn bis auf die Auflösung des Kreuzworträtsels ist der informatorische Nährwert gleich null, während der Unterhaltungswert lediglich beim Gähnfaktor die Maximalpunktzahl erreicht.
Schade, da wäre mehr drin gewesen.
23 Uhr 22
Diese Technologie bringt einen einen Schritt näher an diese alte Weisheit, ohne vorher ausuferndes bildungsbürgerliches Literaturstudium absolviert zu haben. Es erinnert mich an die Möglichkeiten in der Zeichentrickserie "Die Jetsons". Einfach klasse, solche innovativen Jahre miterleben zu können!!!
Vielen Dank an das SZ-Magazin, welches mich seit Anbeginn in fast jeder Ausgabe überrascht hat :-)
Ich bin gespannt, wer welche Inhalte für welche Zielgruppen mit dieser Technologie in der nächsten Zeit bereitstellt...
Und wenn wir uns alle daran gewöhnt haben - was machen wir, wenn der Akku leer ist ;-)))
23 Uhr 05
Diesen Kanal finde ich nicht?!
18 Uhr 35
Auch wer sich als SZ-Magazin Leser als Verteidiger von Gutenberg und seiner Erfindung in der xten Generation sieht, wird feststellen, dass sehr viele da draußen moderne Technik nicht ablehnen. Ich besitze kein Smartphone und finde die Idee (übrigens gar nicht so neu) ganz witzig.
10 Uhr 23
23 Uhr 30
In diesem Fall sehe ich die Sache allerdings als Experiment und in Zeiten in denen jeder Mensch zum Betatester wird, sind leere Sprechblasen kein Weltuntergang. Ich habe es leider nicht testen können, denn hier im Ausland kommt die SZ ohne Magazin an und obwohl ich zu den Wenigen in diesem Land gehöre, die ein iPhone besitzen, ist dieses für die Technologie zu alt. Aber vielleicht ist es ja wirklich nur ein Experiment, so wie das »Verschmelzen« von Titel und Subtitel beim letzten großen Redesign auch ein Experiment war ? aus meiner Sicht ein außerordentlich erfolgreiches.
Allen, die neuen Technologien gegenüber offen sind und bereit sind auch für das SZ-Magazin weiterzudenken anstatt sich so aufzubäumen wie es einige FAZ-Leser am 5. Oktober 2007 taten, empfehle ich ein kurzes Video aus der Spielzeugabteilung: http://www.youtube.com/watch?v=PGu0N3eL2...
23 Uhr 14
11 Uhr 22
"Vielleicht könnte sich die redaktion statt den technischen spielerein wieder mehr dem inhalt widmen, der ist nämlich leider mal wieder ein wenig platt geraten."
Diesem Kommentar möchte ich mich uneingeschränkt anschließen. Leider ist da bei SZ und Magazin eine Tendenz zu zunehmender Verflachung festzustellen.
Zitat aus dem Heft: " Lena, die Musikerin, und Raab, ihr Ziehvater, haben Deutschland ein bisschen Vertrauen in die Musik, in den Spaß, ins Privatfernsehen, in die Normalität und vielleicht auch ins Leben geschenkt."
Geht's noch? Sowas will ich vielleicht in der Bunten lesen (die ich allerdings nicht lese!)
13 Uhr 06
Keine Angst, verraten habt ihr nix. Ich habe zwar nicht das Gefühl dumm zu sterben, aber gewusst hätte ich schon gerne was in den Sprechblasen steht.
Aber auch nicht so gerne, dass ich mir dafür ein Smartphone zulege. Bitte legt doch nach und veröffentlicht Bilder des versteckten Contents.