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aus Heft 26/2012 Ein Interview ohne Worte Noch keine Kommentare

Sagen Sie jetzt nichts, Daniel Bahr

Im Interview verrät der Gesundheitsminister, warum er aufgehört hat zu rauchen, wie er den Streit Homöopathie versus Schulmedizin auflösen würde und ob nicht vielleicht insgeheim ein Mafioso in ihm steckt.


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Name: Daniel Bahr
Geboren: 4. November 1976 in Lahnstein
Beruf: Politiker
Ausbildung: Lehre zum Bankkaufmann, VWL- und Business-Management-Studium
Status: Falls alle Stricke reißen: Anzugmodel?

So richtig passt Daniel Bahr nicht zum aktuellen Zustand seiner Partei: Er sieht gut aus, ist halbwegs beliebt und hat mit 35 ganz sicher noch viele spannende Jahre vor sich. Auf unsere Frage, was an ihm untypisch für seine Partei sei, will er lieber nicht antworten, ob aus Rücksicht auf seine Partei oder sich selbst, das weiß – wenn überhaupt – nur er. Bahr ist ehrgeizig, diplomatisch, intelligent, aber das sind sie ja eigentlich alle bei der FDP; komisch, dass trotzdem so wenig dabei rumkommt. Er selbst hat eine beeindruckende Karriere hingelegt: Vorsitzender der Jungen Liberalen mit 23, Einzug in den Bundestag mit 26, im Moment jüngster Gesundheitsminister aller Zeiten. Er läuft Marathon, klettert, liebt Slow Food, mit dem Rauchen hat er aufgehört, lange bevor er Minister wurde. Als unser Fotograf seine E-Zigarette hervorkramt, mahnt Bahr: »Die ist aber auch schädlich.« Dabei hat er vor Jahren noch bei Harald Schmidt verkündet: »Lieber bekifft ficken als besoffen Auto fahren.« So viel Ehrlichkeit kann er sich als Minister natürlich nicht mehr erlauben.

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