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aus Heft 06/2013 Ein Interview ohne Worte Noch keine Kommentare

Sagen Sie jetzt nichts, Julia Jentsch

Schauspielerin Julia Jentsch über die Geburt ihres Kindes, das Leben in der Schweiz und Bauchschmerzen vor der Kamera.

Fotos: Tibor Bozi


Name: Julia Jentsch 
Geboren: 20. Februar 1978 in Berlin 
Beruf: Schauspielerin
Ausbildung: Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin 
Status: Bin wieder da!

Lange Zeit fragte man sich: Was ist eigentlich aus Julia Jentsch geworden? Dieser großartigen jungen Schauspielerin, die 2005 für die Rolle der Sophie Scholl im gleichnamigen Film nahezu jeden Preis als Beste Darstellerin (Silberner Bär, Deutscher Filmpreis, Europäischer Filmpreis u. a.) abgeräumt hat? Die Antwort ist einfach, aber schön: Sie verliebte sich, heiratete, zog in die Schweiz und wurde Mutter. Zwischen 2006 und 2012 drehte sie meist nur einen Film pro Jahr (z. B. Effi Briest, 2009). Für eine gefragte Schauspielerin ist das nicht viel – und es ist riskant: Im Filmgeschäft gerät man schnell in Vergessenheit, wenn man keine Präsenz zeigt, zumal Julia Jentsch ohnehin nicht gern jenseits der Bühne im Rampenlicht steht; Interviews gibt sie eher selten, ihre Babypause war bewusst gewählt. Doch jetzt ist die selbst verordnete Pause vorbei. Derzeit ist Jentsch gleich in drei Kinoproduktionen zu sehen: in Hannah Arendt, in The Strange Case of Wilhelm Reich und seit dieser Woche in Kokowääh 2. Wer sie live erleben will, kann das auch: ab dem 22. Februar im Schauspielhaus Zürich in Die Katze auf dem heißen Blechdach.
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