Sie haben Ihren Adblocker auf unserer Seite aktiv. Bitte unterstützen Sie uns und deaktivieren Sie diesen! mehr zum Thema

bedeckt München 25°
Anzeige
Anzeige

aus Heft 07/2016 Literatur

»Welcher Schriftsteller ist kein Kotzbrocken?«

Interview: Sven Michaelsen  Fotos: Urban Zintel

Er hat sich von Handke beleidigen lassen, Unverschämtheiten von Bernhard ertragen, Johnson beim Ausrasten zugesehen: Als Cheflektor von Suhrkamp weiß Raimund Fellinger, was es heißt, große Literatur zu bearbeiten.

Raimund Fellinger in seinem Verlagsbüro in Berlin. Sein Schreibtisch gehörte früher Siegfried Unseld.
Anzeige
Eine unbewohnte Villa in der Klettenbergstraße im Frankfurter Nordend. 43 Jahre lang hat hier der Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld gelebt, heute werden die Räume für Buchpräsentationen und den jährlichen Kritikerempfang zur Buchmesse genutzt. Im Wohnzimmer hat ein Mann Platz genommen, der seit Unselds Tod vor 14 Jahren die wichtigste Suhrkamp-Figur ist. »Wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht, Sie werden beobachtet«, sagt der Cheflektor Raimund Fellinger und deutet auf zwei Bilder von Andy Warhol an der Wand. Das eine zeigt Goethe, das andere den verstorbenen Hausherrn.

SZ-Magazin: Stephen King schreibt über seine Kindheit: »Mit 13 verlangte es mich nach Monstern, die ganze Städte fraßen, nach radioaktiven Leichen, die aus dem Meer kamen und Surfer verschlangen, und nach Mädchen in schwarzen BHs, die wie Flittchen aussahen.« Waren Sie auch so?
Raimund Fellinger: Nein. Vielleicht sollte ich sagen: Leider nein. Die größte Zäsur war, dass ich mit 16 von einem Tag auf den anderen mit Fußball und intensivster Leichtathletik aufgehört habe. Fortan gab das Lesen den Ausschlag, von Ulysses bis Karl May, und zwar in dieser Reihenfolge.

Was machte Sie über Nacht zum Leser?
Wenn ich das wüsste. Plötzlich ging nichts anderes mehr als Lesen. Das führte so weit, dass mich ein Lehrer nach vorne rief und mich der Klasse als Abschreckung hinstellte für jemand, der in der Woche acht Bücher ausleiht und nur liest. Das Abschreckende bestand offenbar in meinem Sozialverhalten. Ich saß in der hintersten Bankreihe und meinte natürlich, alles besser zu wissen. Deshalb wurde ich von diesem Lehrer in der Regel gleich die ganze Stunde vor die Tür gestellt. Die Sommerferien waren selbstverständlich eine Katastrophe für mich: Da hatte die städtische Leihbücherei geschlossen.

Kommen Sie aus einem Lesehaushalt?
Überhaupt nicht. Bei uns zu Hause standen drei Bücher: irgendein biblisches Lexikon, ein fürs Kreuzworträtsellösen behilflicher Band und Die schönsten Sagen des klassischen Altertums. Vater Postbeamter, Mutter Hausfrau, Bauernfamilie. Ich verdanke einem meiner Deutschlehrer sehr viel. Er hat uns Leselisten diktiert, von Brockes über Tieck bis Mann. Tieck habe ich verkehrt geschrieben. Ich kannte den nicht und habe Teak geschrieben, wie Teakholz. Ganz schlimm.

Als Sie mit 27 an Ihrer Promotion über Heinrich Heine schrieben, bat der Suhrkamp-Chef Siegfried Unseld um ein Treffen. Warum interessierte sich der Leiter des bedeutendsten deutschen Verlags für ein unbeschriebenes Blatt wie Sie?
Das lief wie heute auch über Mundpropaganda von Professoren. Als ich im Frühjahr 1979 in Unselds Zimmer saß, hieß es: »Ich will Sie nicht vom Promovieren abhalten, aber schreiben Sie doch mal ein Gutachten über Bourdieu, Un art moyen.« Mehr an Eignungstest war nicht.

Sie hatten damals schulterlanges Haar und einen Vollbart, und Sie waren Kettenraucher. Fiel Ihr Name, folgte die Warnung: »Der redet kein Wort!« Was machte Sie zum Schweiger?
Es war nicht vorgesehen, dass ich in dieser Art Welt landete. Ich war bis zum siebten Schuljahr auf der Volksschule und wäre auch lieber dort geblieben. Es wurden dann aber im Saarland für Unterschichtkinder sogenannte Aufbaugymnasien geschaffen, für die man kein Schulgeld bezahlen musste. Von den 250, die mit mir anfingen, sind nur 50 bis zum Abitur gekommen. Ich will mich damit nicht aufspielen, es erklärt aber vielleicht, warum ich nicht der eloquent-lässige Typ war.

Sie haben bei Suhrkamp einen Blitzstart hingelegt und es mit heiligen Monstern zu tun bekommen wie Wolfgang Koeppen, Uwe Johnson, Thomas Bernhard, Martin Walser, Peter Handke und Peter Sloterdijk.
Als ich sechs Monate im Verlag war, fragte Unseld: »Wollen Sie nicht der Lektor von Peter Handke werden?« Erst zwei Jahre später erfuhr ich, dass es nicht an meinen Leistungen gelegen hatte, dass mir diese Ehre zuteil wurde. Handke hatte sich geweigert, weiter mit seiner damaligen Lektorin zu arbeiten. Bei Bernhard verlief es ähnlich. Er war nicht mehr mit seinem Lektor Unseld zufrieden.

Nach einem Treffen mit Unseld notierte Martin Walser in sein Tagebuch: »Einmal aß Siegfried bei seiner Tante ein weichgekochtes Ei. Die Tante: ob er nochmal eines wolle. Er wusste sofort, dass er jetzt sagen sollte, nein danke, ich will keines mehr. Er musste aber einfach sagen, dass er schon noch eins mögen würde. Ihm wurde heiß wegen seiner Kühnheit. Und sie schob ihm im Eierbecher das Ei hin. Er nahm es, glücklich und beschämt, und klopfte es auf. Da hatte er die leere Schale des ausgegessenen Eis in der Hand, und alle lachten. Das wird er nie vergessen. Das ist für ihn der Unterschied von Arm und Reich. Der Arme will ein 2. Ei, kriegt ein leeres und macht sich lächerlich.«
Unseld hat vor allem darunter gelitten, dass er in seinen ersten Suhrkamp-Jahren geringgeschätzt bis verachtet wurde. Der damalige Cheflektor Walter Boehlich hielt ihn für einen Vollidioten, um es überspitzt zu sagen. Ein Journalist schrieb noch 1974, da war Unseld auf dem Zenit angekommen, er sei ein Rugby-Spieler, der unter die Literaten gefallen sei.

Unseld fuhr eine Jaguar-Limousine mit dem Kennzeichen F-SU 1, trank Weißwein aus silbernen Bechern, ließ sich von Andy Warhol malen und heiratete an Goethes Geburtstag. Heute findet man diesen Repräsentationsehrgeiz bei den Geissens.
Natürlich wollte Unseld demonstrieren, dass er es nach oben geschafft hatte, aber das mit dem Jaguar ist eine andere Geschichte. Als sein Autor Max Frisch sich einen Jaguar kaufte, wollte Unseld auch einen. Es gibt ein tolles Foto, das die beiden in Zürich vor ihren Jaguars zeigt. Frisch hatte natürlich den noch mächtigeren. Unseld hatte im Laufe der Jahre drei Jaguars. Der letzte steht noch unten in der Garage. Auf dem Nummernschild steht F-SU 3.

War Unseld eitler als im Literaturbetrieb üblich?
Nein, zumindest nicht physisch, im äußeren Auftreten. Etwas anderes ist, dass er die Beobachtungen seiner Autoren gerne als Eigenbeobachtungen ausgab, um Damen zu charmieren oder in der Öffentlichkeit aufzufallen.

Unseld starb 2002. Wie war Ihre letzte Begegnung?
Er ist gestorben am 26. Oktober morgens um vier, und ich war am 25. Oktober um 23 Uhr hier oben in seinem Zimmer. Da konnte er schon nicht mehr reden.

Unseld hatte nach einem Schlaganfall sechs Monate lang mit dem Tod gekämpft. Waren Sie am Krankenbett gewesen?
Ja. Irgendwann fragte er, wo ist der Fellinger? Als ihm gesagt wurde, der ist im Verlag, sagte er, der soll herkommen! Bis auf eine Woche Urlaub und ein paar Wochenenden war ich dann jeden Tag bei ihm.

Wie nah waren Sie sich?
Sehr nah, glaube ich. So nah, dass ich am Anfang überrascht war, denn er konnte Männern keine Zuneigung zeigen. Zumindest konnte er nicht zeigen, dass er ohne eine gewisse Zuneigung zu Autoren nicht kann. Darin sah er eine Gefahr: von seinen Gefühlen ihnen gegenüber abhängig zu werden.

Waren Sie per Du?
Nein, nein, per Sie natürlich. Ich bin heute noch jemand, der da sehr konservativ ist. Von den 105 Suhrkamp-Mitarbeitern war ich mit zweien per Du. Der eine hat mir gerade das Du aufgekündigt, die andere, Ulla Berkéwicz, gottlob nicht.

Hat Unseld in Ihnen seinen Nachfolger gesehen und Sie entsprechend trainiert?
Nein. Er wollte nicht, dass ich aus dem Schatten trete. Er wollte mich für sich.

Die Kritik des Lektors erinnert den Schriftsteller daran, dass ein Teil von ihm immer Anfänger bleibt. Kann man deshalb die Gleichung aufstellen: Je berühmter der Autor, desto diffiziler der Umgang mit ihm?
Nein. Die Gleichung lautet: Je berühmter der Schriftsteller, umso mehr verlangt er, dass der Lektor en détail mit ihm arbeitet. Wenn ich an einem Manuskript wenig mache, höre ich: »Das ist alles? Haben Sie wirklich genau gearbeitet?« Bei jungen Autoren nimmt es immer mehr zu, dass sie sich meine Änderungsvorschläge ansehen und dann sagen: »Ich stehe zu meinen Fehlern. Es soll alles so bleiben.«

Helmut Frielinghaus, der Größen wie Günter Grass lektorierte, schrieb an den Rand von Manuskripten gern Gemeinheiten wie: »Gnade! Warum hassen Sie Ihre Leser? Wer soll das lesen?? Und was hätte er dann davon???«
Die Zeit der Oberlehrer, die ein rotes Fragezeichen an den Rand malen oder »Ausdruck!« hinschreiben, ist vorbei. Ich notiere meine Änderungsvorschläge mit Bleistift an den Rand oder schicke einen Brief oder korrigiere direkt in der Datei, ohne die Funktion »Änderung nachverfolgen«. Die Arbeitsgrundlage lautet: Das sind meine Vorschläge. Macht damit, was ihr wollt.

Autoren, die ein Manuskript abgeben, schwanken zwischen Scham, Furcht und Größenwahn.
Während oder kurz nach dem Ende der Arbeit am Buch sind Autoren am verwundbarsten. Die Identifikation mit dem gerade Geschriebenen ist selbst bei denen nicht abgestumpft, die bereits viele Bücher publiziert haben. Der Lektor ist häufig der erste Leser und die erste Instanz der Öffentlichkeit. Mir kann kein Autor weismachen, er wisse bei der Abgabe des Manuskripts, ob er ein Meisterwerk geschrieben hat oder eher das Gegenteil. Deshalb muss man schnell reagieren. Allerdings kann kein Lektor sich nach Erhalt eines Manuskriptes so schnell melden, wie der Autor meint, dass er sich melden müsste. Handke hat Unseld und mir wahnsinnige Vorwürfe gemacht, dass wir Mein Jahr in der Niemandsbucht nicht schnell genug gelesen hätten. Das Manuskript hatte tausend Buchseiten, und ich konnte wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht sitzen. Handkes Reaktion war: Diese blöden Typen in Frankfurt reagieren nach drei Wochen immer noch nicht! Wo sind wir denn?

Handke rächte sich an Unseld, indem er ihn in ein Straßenrestaurant bestellte und neben das öffentliche Pissoir platzierte.
Ich habe von Autoren alle möglichen Demütigungen erlebt: Ein halbstündiges Donnerwetter am Telefon, dass ich unfähig sei zu lesen und zu denken, Stehenlassen auf der Straße, stundenlanges Schweigen im Restaurant, Erpressungsversuche durch Winken mit einem anderen Verlag.

Treffen Sie sich mit Autoren, um Änderungen zu besprechen?
Sehr selten. Handke ist eine Ausnahme. Er empfindet ein falsches Komma als Anschlag auf seine gesamte Existenz. Deshalb reise ich mit der druckfertigen Version zu ihm nach Paris. Dann bereinigt er letzte Fehler.

Handke sagt über sich: »In mir ist von Kind an eine seltsame Bereitschaft zur Entzweiung. Es gibt keinen, den ich nicht in zehn Minuten bis an sein Lebensende gedemütigt hätte.«
Zehn Minuten? Seit wann braucht er so lange?

Keilen Sie zurück?
Nein. Dass sich sein Gegenüber ebenfalls gehen lässt, ist von Handke programmiert. Da würde man den Kürzeren ziehen.

Muss man als Handke-Lektor Masochist sein?
Man muss über das reden, was ansteht, und wenn man Pech hat, bekommt man halt einen Anschiss. Aber da darf man sich nichts draus machen. Man erträgt solche Sachen im Glauben an die Bedeutung des Autors für die Welt.

Seinen Erzfeind Marcel Reich-Ranicki schmähte Handke als »das übelste Monstrum, das die deutsche Literaturbetriebsgeschichte je durchkrochen hat«. Versuchen Sie, mäßigend auf ihn einzuwirken?
Nein. Wer das macht, will Autoren, die im Sinne Herbert Wehners gern lau baden und auch so reden und schreiben. Das wären dann Figuren wie dieser widerliche Gauck, der Pfarrer und Pfaffe, der alles mit seiner Sahnesoße übergießt. Hören Sie mir auf!

Wann intervenieren Sie?
Im Manuskript von Heldenplatz hatte Thomas Bernhard den Ausdruck »Salzburger Untermenschen« verwendet. Da habe ich gesagt: »Herr Bernhard, es geht nicht, dass Sie Menschen, die Sie für Nazis halten, im Nazi-Jargon kritisieren.« Das hat er gleich eingesehen. Genau wie Handke, nachdem er in einem live gesendeten Fernsehinterview die Serben als das Volk bezeichnet hatte, das im 20. Jahrhundert am meisten gelitten habe. Unter diesem Fehler leidet er bis heute.

Sie haben viele Jahre sowohl Bernhard als auch Handke lektoriert, obwohl beide einander spinnefeind waren.
Das war ein Konkurrenzkampf: Wer ist der Schönste im Land? Wer ist der Beste in der Österreich-Literatur? Es wird erzählt, dass Bernhard mehr als einmal in Wien ins Flugzeug gestiegen ist mit dem Satz: »Ich muss zu dem blöden Handke-Lektor nach Frankfurt.« Wenn das stimmt, ist es trotzdem nur die halbe Wahrheit. Bernhard war wie Handke: Machte man ihm gute Korrekturvorschläge, war alles gut. Kurz vor seinem Tod habe ich mir ein Buch von ihm signieren lassen. Obwohl er in unserem direkten Umgang in der höchsten Art und Weise höflich war, hat er mir reingeschrieben: »Mein geliebter Fehlersucher«. Das war ein bisschen wenig, fand ich.

Wie war die Arbeit mit Bernhard?
Obwohl er die Druckfahnen nicht Korrektur gelesen hat, hat er Unseld immer zusammengeschissen, wenn Fehler im Buch waren. Das war das Unverschämte an Bernhard.

Warum hat er nicht Korrektur gelesen?
Weil er es gar nicht konnte. Kommata konnte der gar nicht, Rechtschreibung auch nicht. Bernhard schlug Unseld mal vor, seine Schulden beim Verlag durch Lektoratsarbeiten zu begleichen. Der Verleger reagierte mit erschrockener Abwehr. Statt diplomatisch formulierte Absagen zu tippen, hätte Bernhard in die Tasten gehauen: »Wie können Sie Vollidiot so einen Mist schreiben und denken, dass der Verlag das auch noch veröffentlicht?«

1994 beschimpfte Handke Sie als »Verbrecher«. Ein Jahr später notierte Unseld in sein Arbeitsjournal: »Mit Fellinger kann Handke nicht mehr arbeiten.« Was war passiert?
Das wissen die Götter, ich nicht. Verbrecher? Mir fällt dazu nichts ein.

Sie haben Handke nie gefragt?
Nein.

Nach ein paar Jahren mit einem anderen Lektor kehrte Handke zu Ihnen zurück. Später feuerte er Sie zwei weitere Male, um am Ende doch wieder bei Ihnen zu landen. Warum diese seltsame Treue?
Soll ich jetzt arrogant sein?

Weil Sie der Beste sind?
Nein, nein, nein, weil ich, im übertragenen Sinn gemeint, der Anschmiegsamste bin. Oder, wie Ihr Kollege Willi Winkler geschrieben hat, der große Dulder.

Sie waren Zeuge, als Martin Walser und Uwe Johnson sich 1980 in einem Restaurant in der Frankfurter Fressgass endgültig zerstritten: Johnson mokierte sich über Walsers neue Armbanduhr, die ihm zu protzig erschien. Walser nahm sie ab, reichte sie Johnson, und der schleuderte sie mit großer Geste durchs Lokal.
Nachdem Walser zu Tode beleidigt abgerauscht war, drehte sich Johnson zu mir um und sagte: »Ich hoffe, Sie schreiben kein Tagebuch.« Er fürchtete, dass die Szene für die Nachwelt festgehalten wird. Wurde sie auch. Sie ist relativ unbearbeitet in Walsers Roman Brief an Lord Liszt eingegangen.

Ist Walser Ihnen gegenüber auf den Eklat zurückgekommen?
Nein. Die Leute reden mit mir über solche Szenen nicht, auch dann nicht, wenn es ein Zerwürfnis zwischen ihnen und mir gibt. Vielleicht bin ich in deren Wahrnehmung ein tumber Trottel mit Elefantenhaut. Hat Handke nicht mal über mich geschrieben, ich sei ein Tölpel?

Anzeige

Seite 1 2
Sven Michaelsen

Sven Michaelsen fiel beim Gespräch mit Raimund Fellinger ein Besuch bei Peter Handke in Paris ein. Als Michaelsen den Dichter nach seiner damaligen Freundin Katja Flint fragte, bekam er zur Antwort: »Gehen Sie sich doch ficken!«

  • Literatur

    »Inflagrante Dolce«

    Am Sonntag erscheint mit »The cursed child« die Fortsetzung der Harry-Potter-Reihe. Die berühmte Hauptfigur ist darin Beamter und Familienvater. Exklusiv liegen dem SZ-Magazin die Zaubersprüche vor, die Potter in der Midlife-Crisis braucht.

    Von Marc Baumann
  • Anzeige
    Literatur

    Ende mit Wende

    Auch große Romane hätten manchmal einen anderen Schluss verdient. Wir haben Schriftsteller gefragt, wie sie ihre Lieblingsbücher umschreiben würden.

    Protokolle: Dorothea Wagner und Marc Baumann
  • Literatur

    Deutschstunde

    Schriftsteller sind es gewohnt, sich einem Publikum auszusetzen. Auch Kritik hören sie oft. Aber was, wenn es unfreiwillige Leser sind? Wir haben drei Autoren in Schulklassen geschickt, die gerade ihr Buch durchnehmen.

    Von Ingo Schulze, Katja Lange-Müller und Dirk Kurbjuweit