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bedeckt München
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aus Heft 44/2016 Ein Interview ohne Worte

Wie haben Sie sich bei Ihrem ersten Dunking gefühlt?

Fotos: Maximilian Geuter

Basketball-Star Dirk Nowitzki über seine Zukunftspläne, den Geruch deutscher Turnhallen und Fehler, die Laien beim Basketballspielen machen.



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Geboren:
19. Juni 1978 in Würzburg
Beruf:
Basketballprofi
Ausbildung:
Abitur, 20 Jahre Einzeltraining bei Holger Geschwindner
Status:
Überlebensgroß

Wer Dirk Nowitzki treffen will, könnte nach Dallas reisen. Oder, etwas einfacher: im August nach Franken. Wie jedes Jahr trainierte der 38-Jährige dort auch in diesem Sommer mit seinem Entdecker Holger Geschwindner. Diesmal: Hakenwürfe. Nowitzki könnte stattdessen auch seine Rückhand im Tennis verbessern oder seine beiden kleinen Kinder zum Korb hochheben. Er könnte es etwas ruhiger angehen lassen vor seiner 19. Saison in der amerikanischen Profiliga NBA, immerhin ist er – statistisch gesehen – mittlerweile schon der sechsterfolgreichste Basketballer aller Zeiten. Aber solange er spielt, versuchen Nowitzki und Geschwindner eben, sich ihrer Vorstellung vom perfekten Spieler zu nähern. Sie sind nah dran: Nowitzki war NBA-Meister, wertvollster Spieler der Liga, er hat bereits mehr als 29 000 Punkte erzielt – lang schon ist er zudem der bestverdienende deutsche Sportler. Und einer der sympathischsten. In dem Dokumentarfilm Der perfekte Wurf wird Nowitzki von Helmut Schmidt gefragt, was er nach seiner Karriere plane. Nowitzki nuschelt was von einem möglichen BWL-Studium und ist später total zerknirscht, weil er den Altkanzler angelogen hat. Aber was lohnt es, über die Zukunft nachzudenken, wenn der Hakenwurf noch nicht sitzt?
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