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Wild Wild West: Amerikakolumne 02. Februar 2017

»Unsere Gesellschaft ist psychisch krank«

Interview: Michaela Haas  Foto: Randy Holmes/ABC/Getty Images

Hollywood-Star Zach Galifianakis über die perverse Promi-Kultur der USA, die »Puppenspieler« hinter Trump und einen Eklat beim Sportartikel-Giganten Nike, der ihn viel Geld kostete.

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Es ist beim besten Willen nicht ersichtlich, warum Zach Galifianakis immer als kleiner dicker Quatschkopf besetzt wird. Na gut, groß gewachsen ist er nicht, er reicht mir gerade mal bis zur Nase, aber dick oder doof ist er nun wirklich nicht, ganz im Gegenteil. Der Mann wirkt fit, durchtrainiert, hellwach und hochpolitisch. Gerade hat er an einem Dokumentarfilm mitgewirkt, in dem er den Einfluss der mächtigen Lobbyisten auf die Politik in seinem Heimatstaat North Carolina aufdeckt. In seinem neuesten Film Die Jones - Spione von Nebenan (Kinostart im März) spielt er erneut einen tollpatschigen, naiven Kerl, der neidisch auf die Weltgewandtheit und die Spionage-Abenteuer seiner neuen Nachbarn starrt. Während seine Co-Stars Jon Hamm und Gal Gadot mit Garderobe und Entourage im Fairmont Hotel in Santa Monica auflaufen, fährt Zach Galifianakis in seinem 18 alten Subaru vor. Er trägt eine beige Hose, ein kariertes Hemd und seine Aktentasche selbst.

SZ-Magazin: Vor fünf Jahren haben Sie mit Will Ferrell die Polit-Satire Die Qual der Wahl über den Kampf um einen Sitz im US-Repräsentantenhaus gedreht. Der eine Kandidat lügt, denunziert seinen Gegner und versucht, seine sexuellen Eskapaden zu vertuschen, der andere ist eine Marionette konservativer Konzernbosse. 2012 hat man darüber gelacht, doch der Präsidentschaftswahlkampf im vergangenen Jahr war noch viel drastischer, als alles, was Sie sich damals ausgedacht haben.
Zach Galifianakis:
Mein Fazit des Wahlkampfs lautet: Wir Komiker können mit der Wirklichkeit nicht mehr mithalten. Die Wirklichkeit selbst ist zu einem Witz geworden. Eine Dokumentation über Trump wird immer lustiger sein als eine erfundene Geschichte über ihn. Denn wie soll man jemand parodieren, der selbst eine Parodie ist? Aber vielleicht haben wir genau diese Politiker verdient.

Wie meinen Sie das?
Die Leute beschäftigen sich nicht mehr wirklich mit Politik, weil sie ihre Zeit damit verbringen, im Internet auf irgendwelchen Mist zu klicken. So kommt es, dass wir jetzt einen Präsidenten haben, der kein Politiker ist, sondern ein Promi - und der echte mentale Probleme hat. Wer das nicht erkennt, hat selbst mentale Probleme. Viele Medien haben Angst davor oder kein Interesse daran, das laut auszusprechen. Der Fernsehsender NBC hat Donald Trump ja erst groß gemacht. Sein Besitzer, der republikanische Geschäftsmann Jack Welch, ist einer der Puppenspieler im Hintergrund, genau wie Jeff Zucker, dem CNN gehört. Der Typ ist ein echtes Monster.

Was folgt für Sie aus dem Wahlkampf?
Wir brauchen einen Wandel. Ich wünschte mir, dass endlich die Frauen die Macht übernehmen. Ich als Mann würde das nur begrüßen. So kann es nicht weitergehen. Diese männliche Denkweise, diese Überheblichkeit zu denken, uns stehe etwas zu, nur weil wir Männer sind...

Wie würde das denn idealerweise aussehen, wenn Frauen die Macht ergreifen?
Wenn ich mal im positiven Sinne sexistisch sein darf, dann würde ich sagen: Frauen achten mehr auf Details, sie sind fürsorglicher, und ihre Herzen sind offener für andere. Außerdem sind sie besser darin, Widersprüchliches zum Ausgleich zu bringen. Wir hier in den USA sind unglaublich extrem in unseren Meinungen. Alles ist entweder schwarz oder weiß. Warum können wir uns nicht in der Mitte treffen?

Ja, warum nicht?
Die Medien haben kein Interesse daran, dass sich die politischen Lager verständigen. Sie machen mehr Geld, wenn alle immerzu streiten.

Welche Rolle spielt dabei die Satire für Sie? Sie haben mal gesagt, Comedy funktioniert am besten, wenn sie ungemütlich ist.
Comedy ist der große Bullshit Detektor. Ehrlich gesagt glaube ich, dass unsere Gesellschaft im Augenblick psychisch krank ist, und die Komiker sind die Gescheiten. Etwas hat sich verschoben und das jagt mir eine Höllenangst ein.

Inwiefern?
Ich frage mich: Verblöden wir? Setzen wir unsere Prioritäten falsch? Wir leben in einer vergifteten Gesellschaft, man muss sich doch nur die Präsidentschaftswahl anschauen. Die Leute sagen: »Och, jetzt redet er schlecht über Amerika!« Nein, das ist es doch, was einen Patrioten ausmacht! Wir müssen unser Land in Frage stellen. Blinder Gehorsam bringt einen nirgendwo hin.

Erfüllt Comedy diese Rolle gerade, die richtigen Fragen zu stellen?
Das begann vor dem Irakkrieg. Es waren die Comedians, die den Krieg als erstes in Frage stellten, während die meisten Journalisten noch applaudierten. Comedy ist seither fast wie ein Filter geworden, und deshalb ist es so wichtig.

Ihr Onkel Nick war demokratischer Abgeordneter in Washington. Vielleicht sollten Sie auch in die Politik gehen?
Ja, aber nur für die Marihuana-Partei.

Sie hätten beinahe eigenhändig die Präsidentschafts-Wahl vorzeitig entschieden, als Sie in ein Sensenmann-Kostüm schlüpften und Hillary Clinton damit in Ihrer Internet-Sendung Between Two Ferns gehörig erschreckten.
Hillary war ein guter Gast. Obwohl sie an diesem Tag schon an der Lungenentzündung litt, die dann so viele Schlagzeilen machte.

Wussten Sie davon?
Nein, wir wussten es nicht. Aber es war interessant zu beobachten, zu was für einer Riesensache ihre Erkrankung aufgebauscht wurde. Schon komisch, dass die Medien glauben, rund um die Uhr Breaking News produzieren zu müssen. Ich fand das alles ernüchternd und bitter.

Als Journalistin teile ich diese Ernüchterung über meinen Berufsstand.
Ich nehme an, Sie sind mal in den Journalismus gegangen, weil Sie was verändern, Dinge in Frage stellen wollten, oder? Und jetzt sitzen Sie hier und müssen einen doofen Schauspieler interviewen. Die Promi-Kultur ist doch hohl! Genau deshalb haben wir jetzt Donald Trump. Jeder denkt, Promis seien wichtig, dabei ist das alles Bullshit! Die Promi-Kultur schadet uns letztendlich, weil sie uns davon abhält, unser Augenmerk auf die wirklich wichtigen Dinge zu richten.

Seit den Hangover-Filmen sind Sie selbst Teil dieser Kultur. Jeder in Amerika kennt Ihr Gesicht.
Vielleicht, keine Ahnung. Ich beschäftige mich nicht mit dem Promi-Aspekt meines Lebens. Das interessiert mich nicht die Bohne.

Das sagt sich leicht, aber gleichzeitig haben Sie hart daran gearbeitet, in Hollywood erfolgreich zu sein. Sie haben sich ganz klassisch und ganz langsam hochgedient - vom Kellner über kleine Nebenrollen zum Blockbuster-Star.
Dieses Getue auf dem roten Teppich ist der größte Mist! Es ist sowas von lächerlich! Ich finde es faszinierend, das schon. Und ich verteidige meinen Berufsstand, wenn Leute sagen: Du bist doch bloß ein Schauspieler, halt den Mund! Gerade die Rechten sagen das immer zu Entertainern, aber dann sind es ausgerechnet die Rechten, die Showbiz-Figuren als Führungsfiguren in der Politik anheuern: Ronald Reagan. Clint Eastwood. Fred Thompson [Schauspieler, republikanischer Senator und Präsidentschaftskandidat 2008]. Arnold Schwarzenegger. Sonny Bono. Donald Trump.
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Hassen Sie es, prominent zu sein?
Ich wünschte, ich könnte einfach nur spielen! All das andere Zeug, Interviews und so, mache ich nur, weil meine Chefs es verlangen, aber eigentlich habe ich daran kein Interesse. Aus mir unerfindlichen Gründen liebt es diese Stadt, Promis Geheimnisse zu entlocken. Aber mal ehrlich, wer braucht schon Schlaftabletten, wenn man doch einfach ein Interview mit einem Schauspieler lesen kann?

Stimmt es, dass Sie für Ihre Überzeugungen schon mal einen gutbezahlten Job als Werbefigur von Nike abgelehnt haben?
Sie wollten, dass ich für sie nach China gehe und dort die Marke vertrete. Nette Idee, aber ich bin kein Werbebotschafter. Ich habe die gefragt: »Werden Eure Sachen immer noch von Siebenjährigen hergestellt?« Damit war die Sache erledigt. In dieser Branche gibt es keine Moral. Es macht uns offensichtlich nichts aus, dass Kinder unsere Klamotten nähen. Das ist verrückt! Und wir sind alle gleichermaßen schuld daran. Über die Sweatshops wird ja kaum noch berichtet, es ist wohl keine sexy Geschichte. Dann brennt wieder eine Fabrik in Bangladesh ab, die Kleidungshersteller versprechen Änderungen, nichts passiert und bald ist alles wieder vergessen.

Warum nutzen Sie Ihre Comedy nicht dafür, mehr Aufmerksamkeit auf solche Dinge zu lenken?
Das mache ich, wenn es passt. Mit meiner Comedy will ich die Leute aber vor allem zum Lachen bringen. Gleichzeitig versuche ich, ein Leben zu führen, auf das ich stolz sein kann. Wissen Sie, ich bin in einer Kleinstadt im Süden aufgewachsen und in mir steckt immer noch dieser Kleinstadt-Junge, der es ausgesprochen sonderbar findet, dass sich diese ganzen Hollywood-Schauspieler so wahnsinnig ernst nehmen. Tja, jetzt bin ich selbst einer von denen. Es ist ein merkwürdiger Balance-Akt. Schauspieler sind komische Wesen. Hollywood ist auf Unsicherheit gebaut, und das merkt man. Es heißt ja immer, Hollywood sei ein progressiver Ort. Aber das einzige, was hier progressiv ist, ist die Selbstverliebtheit. All diese selbsterklärten Umweltschützer, die in gigantischen schwarzen SUVs vorfahren. Das ist doch ein Witz.

Fahren Sie immer noch Ihren 20 Jahre alten Subaru?
Er ist 18 Jahre alt. Ich denke, zwei Jahre macht er's noch. Die Leute sagen immer, »Warum hast du denn diese alte Karre noch? Leg dir einen Prius zu.« Aber wenn du wirklich etwas für die Umwelt tun willst, kaufst du dir kein neues Produkt. Nahezu jeder heute ist von der Werbung indoktriniert und scharf auf irgendwelche neuen Dinge, es ist Wahnsinn. Vielleicht mache ich als nächstes eine Anti-Marketing-Show. Dieses Konsumdenken, mit dem uns die Werber Glück versprechen, ist doch Schwachsinn! Madison Avenue hat uns alle verarscht.

Haben Sie auch deshalb so lange in Ihrem kleinen Häuschen in Venice gewohnt statt sich eine standesgemäße Villa zu kaufen?
Das ganze Haus war vielleicht doppelt so groß wie dieses Hotelzimmer. Nach Hangover 3 habe ich da immer noch gewohnt. Aber inzwischen haben wir einen kleinen Sohn, also brauchten wir mehr Platz und sind umgezogen. Das war schade, ich wäre gerne dort geblieben.

Ihre Großeltern sind einst aus Kreta in die USA ausgewandert. Wieviel bedeutet Ihnen Ihre griechische Herkunft?
Enorm viel! Ich bin stolz, Grieche zu sein. Ich würde zum Beispiel niemals meinen Namen ändern, auch wenn viele in Hollywood sich daran die Zähne ausbeißen. Ständig werde ich gefragt: »Wie spricht man das aus? Gallifinassis? Gassifanni?«

Ihr Vater war Heizöl-Verkäufer und sein Spitzname in Ihrem Heimatort in North Carolina war »The Greasy Greek«.
Klar, so kannten ihn alle.

Und Sie sind der Crazy Greek?
Wirke ich crazy auf Sie?

Im besten Sinne, ja.
Nein, ich bin nicht verrückt. Ich spiele nur einen Verrückten, wenn die Kameras laufen. Aber mein Vater ist wirklich sehr griechisch, sehr emotional, sehr theatralisch. Er kann sich enorm für das Schöne begeistern, bricht leicht in Tränen aus, er ist ein sehr leidenschaftlicher Mann.

Haben Sie das von ihm geerbt?
Ja, ich habe das mediterrane Temperament meines Vaters. Ich versuche es unter der Decke zu halten, aber wenn es sich Bahn bricht, dann gibt es kein Halten mehr. Ich werde nicht gerne wütend, aber manchmal geht es nicht anders. Wenn jemand wirklich eine Grenze überschreitet, dann schaltet sich mein mediterranes Temperament ein und brüllt: Das geht zu weit! Mein Dad ist auch so. Er wird fast nie wütend, meistens genießt er einfach das schöne Leben. Die Griechen haben verstanden, was zählt im Leben: Essen, Familie, Gemeinschaft. Griechenland hätte der Europäischen Union gar nicht erst beitreten sollen.

Zach Galifianakis ruft zum Grexit auf?
Ich will keinen Grexit, aber man muss sich doch nur in Griechenland umschauen: Wir sind anders. Die Griechen sind einfach im Herzen keine Kapitalisten. Was wir seit einigen Jahren erleben ist ein Zusammenstoß der griechischen Kultur mit diesem modernen, westlichen Business-Ding.

Anders als die meisten Ihrer Kollegen sind Sie nicht auf Facebook zu finden und Ihre Webseite enthält nur folgende mageren Worte: »Willkommen. Neue Version kommt 2023.«
Zur Zeit arbeite ich an einem Projekt, für das ich erreichbar sein muss. Aber mir ist es viel lieber, nicht erreichbar zu sein. In meinem Haus funktionieren keine Handys, und ich lese unterwegs auch keine Mails. Wenn ich mit jemandem rede, der ständig auf sein Smartphone schaut, ist diese Freundschaft für mich erledigt. Ich habe mich entschieden: Ich werde nicht an meinem Roboter kleben. Mein Enkel könnte einen Chip im Gehirn haben. Ich nehme an, das wird passieren.

Hoffentlich dürfen Sie wenigstens den Chip programmieren.
Nein, ich hoffe, dass ich bis dahin tot bin. Ich verkrafte das nicht. Ich verkrafte kaum das Internet.

Allein mit Hangover 3 sollen Sie fünf Millionen Dollar verdient haben. Kommt man da nicht in Versuchung, mal richtig Geld für irgendwas rauszuhauen?
Das Geld verwaltet mein Manager, ich habe keine Ahnung, was ich mit den Hangover-Filmen verdient habe. Ich mag natürlich auch schöne Dinge, aber ein geiles Auto zu fahren ist ein Traum für 14-Jährige. Viele Männer in dieser Stadt sind mental nie über die Pubertät hinausgewachsen, sie stecken fest in dieser Denke »ich habe ein schnelles Auto, lasst uns Frauen aufreißen.«

Und trotzdem sind Sie nun Teil dieser Kultur, die Sie ablehnen.
Ich wollte immer schon Leute unterhalten. Aber das ist alles. Mein Privatleben gehört mir. Ich schulde niemandem etwas. Dass Leute Fotos von Schauspielern und ihren Kindern machen wollen, finde ich lächerlich. Schauspieler sind nur Menschen, die vorgeben, etwas anderes zu sein. Wir legen da nur eine geheimnisvolle Patina drauf, damit sich Filme besser verkaufen.

Aber ist es nicht nachvollziehbar, dass Fans, die Ihre Filme mögen, Sie gerne näher kennenlernen möchten?
Sie können mich in meinen Rollen kennenlernen, und sie können mich kennenlernen, wenn sie mich persönlich treffen. Aber die Leute, die mit mir ein Selfie machen wollen? Die wollen mich nicht kennenlernen! Die wollen ein Foto machen, damit sie es auf Facebook teilen können.

Gestatten Sie die Selfies dann trotzdem?
Manchmal bitte ich Leute, meine Privatsphäre zu respektieren, manchmal mache ich mit, manchmal mache ich einen Witz. Die sozialen Medien sind zum modernen Äquivalent von Big Brother geworden. Mit Hillary Clinton habe ich auch über Neil Postmans Buch Wir amüsieren uns zu Tode gesprochen. Schon 1982 war darin zu lesen: »Wir werden den Begriff ›Big Brother‹ bald nicht mehr hören, weil wir uns die Überwachung selbst antun.« Genau das ist passiert. Wir laufen auf einen Abgrund zu und keiner fragt: »Hey, kommt da nicht bald der Abgrund?« Das macht mir Angst.

Es heißt, Sie seien wegen des Trump-Sieges nach Kanada ausgewandert. Stimmt das?
Ausgewandert nicht direkt, meine Frau ist Kanadierin. Aber es stimmt, dass wir bis vor kurzem einen Bauernhof in North Carolina hatten, wo ich herkomme, und den nun nach Kanada verlegt haben. Ich brauche das Leben auf dem Land. Hollywood ist nichts für mich. War es nie.

Dem genialen Standup-Comedian Zachary Knight Galifianakis, 47, gelang der große Durchbruch als Tollpatsch Alan in der erfolgreichen Hangover-Trilogie. Seit 2008 moderiert er die satirische, Emmy-prämierte Interview-Reihe »Between Two Ferns« (»Zwischen zwei Farnen«), für die er unter anderem Barack Obama, Charlize Theron und Natalie Portman interviewte. Daneben spielte Galifianakis auch in »Birdman«, »Die Qual der Wahl« und »Into the Wild«. Er ist seit 2012 mit der Menschenrechtlerin Quinn Lundberg verheiratet, der Mitgründerin der gemeinnützigen Organisation »Growing Voices«. Seit 2013 haben die beiden einen Sohn.
Michaela Haas

deutsche Journalistin und Autorin in der Nähe von Los Angeles, wird ständig gefragt: »Was ist denn bloß in Amerika los?« Seit ein politisch völlig unerfahrener Egomane mit wilden Sprüchen in das höchste Amt der Welt aufgestiegen ist, wundern sich viele Deutsche über die Weltmacht. Aber dass sich Milliardär Donald Trump mit seinem Gorilla-Gehabe in das Weiße Haus gerüpelt hat, ist ja nur möglich, weil Amerika tief gespalten ist und viele Verrücktheiten zum Alltag gehören, die in Deutschland undenkbar wären. Deshalb schreibt Michaela Haas in der Kolumne »Wild Wild West« über die Macken und Tücken, die Amerika einzigartig machen.

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