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InstaKram 19. Februar 2017

Schatz, mach mal ein Foto!

Von Marc Baumann  Fotos: Instagram

Der Account »Boyfriends of Instagram« zeigt die wahren Helden der Selbstdarstellungskultur: die leidensfähigen Freunde, Trainer und Familienmitglieder hinter der Kamera. 

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Das denkt sie: »Hoffentlich fotografiert er so, dass man den Beckenrand nicht sieht und denkt, es wäre ein richtiger großer Pool.« 
Das denkt er: »Ich hätte es besser gefunden, wenn Jennys Mutter das Foto gemacht hätte und ich mit im Jacuzzi sitzen dürfte.« 
 
 

  
Das denkt sie: »Schade, dass es so wolkig ist. Aber wenn wir noch ein, zwei Stunden weiter fotografieren, kommt bestimmt irgendwann die Sonne raus.«
Das denkt das Kind: »Ich hab keine Schwimmflügel an und kann nicht schwimmen – bin ich der einzige, den das besorgt?« 
 

 
Das denkt sie: »Dass ich gar nicht fahre, erkennt man auf dem Foto eh nicht.« 
Das denkt er: »Mach schnell, der Besitzer von dem Auto kann jede Sekunden zurück kommen!«
   

 
Das denkt er: »Geil, unter das Foto schreiben wir: 'Love my boyfriend @jason'«
Das denkt sie: »Geil, das Bild nehm ich für mein Tinder-Profil.«
 

 
Das denkt sie: »So mag ich meinen Personal Trainer am liebsten: als Fotograf.«
Das denkt er: »Die verlorene Zeit fürs Fotografieren holen wir mit Intervallsprints wieder rein.« 
 

 
Das denkt die Mutter: »Wenn ich mir so sinnlich mit den Händen durch die Haare fahre, kriege ich für das Foto mindestens 50 Likes.«
Das denkt das Kind: »Wenn sie nachts schläft, schleiche ich mich raus - dann bau ich halt im Dunkeln eine Sandburg.«  
 

 
Das denkt sie: »Vielleicht kann er meinen Drink auch noch halten, dann könnte ich fürs Foto tanzen.«
Das denkt er: »Wenigstens ist Sommer – im Winter muss ich auch noch die Jacke, Mütze und Handschuhe halten.« 
 

 
Das denkt sie: »So ein schöner Sonnenuntergang. Und wenn ich so stehe, sieht es bestimmt so aus, als würde ich die Sonne in meinen Händen halten.«
Das denkt er: »Wie kommen wir im Dunkeln eigentlich die Klippen wieder hoch?«  
 

 
Das denkt sie: »Ich sehe aus wie die Blondine mit dem Sonnenhut in der Raffaello-Werbung.«
Das denkt der Schwimmer: »Kann bitte eine große Welle die beiden Nervensägen wegspülen?«
 

 
Das sagt sie: »Ich zähl bis 3, dann lachen wir alle ganz spontan, ok? 1...2...«
Das denkt er: »Das bisschen Staub auf dem Parkettboden geht ja noch, gestern hab ich mich beim Fotografieren auf der Straße aus Versehen in Hundekot gelegt.«
 

 
Das denkt sie: »Und wenn die Band dann spielt, dann machen wir noch coole Fotos, auf denen ich ein Feuerzeug in die Luft halte und eins auf dem ich mitsinge und...«
Das denkt er: »Ich geh gleich mal kurz Bier holen – daheim in meinem Kühlschrank.« 
 

 
Das sagt sie: »Merkt ja keiner, dass ich gar nicht surfen kann...«
Das denkt er: »... bis auf die Leute, die wissen, dass man Wellen zum Surfen braucht.«

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