Das große Dylan-Quiz
Bob Dylan wird 70, und kaum eine Zeitung lässt sich die Chance entgehen, den großen Mann aus diesem Anlass zu feiern. Ich stimme allen Elogen hiermit ausdrücklich zu, habe mich jedoch entschieden, Dylan und seine Musik diesmal auf etwas andere Weise zu beschreiben - mittels eines Quiz' mit 25 Fragen, in denen es auch um die bizarren Seiten seiner Karriere geht. Viel Vergnügen!
Von Johannes WaechterFoto: William Claxton
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16 Uhr 49
Ui – ganz schön schwer. Das tut der Geburtstagslaune aber keinen Abbruch. Freue mich schon sehr auf das Hamburgkonzert.
Bei all den vielen (auch halbgaren) Artikeln über Dylan, eine tolle Idee mit diesem Quiz! Danke Johannes.
Spannend sind die Bedeutungen die Dylan für viele Menschen hat. Für mich war er u.a. immer der Tröster. Ein Begleiter in guten und vor allem auch schlechten Zeiten.
Gruß
Volker
18 Uhr 33
wow, nicht mal 50% gewusst, echt anspruchsvolles teil.
insofern klasse! und mit den links auch noch ein instrument zur dylanologischen wissensvertiefung…
dylan fährt mir mit einer unmenge seiner songs immer noch in mark und bein. scorseses überlanges portrait NO DIRECTION HOME habe ich mir gestern abend im BR zum vierten mal angetan. die musikalische, poetische und persönliche intensität, die dieser mensch vor allem 1963 bis 1967 in der ganzen welt verbreitet hat, ist mit nichts zu vergleichen.
überdies gibt es keinen künstler, bei dem es so sinnlos ist, einen best-of-mix anzugehen. man würde wahrscheinlich ein 10-cd-set produzieren müssen und würde trotzdem wieder puristen-empörung ernten.
ein großes chapeau zum 70., mr zimmerman!
19 Uhr 33
Holla, das war echt schwer…
I did not expect the Spanish inquisition! ;)
Vorher dachte ich noch, ich würde ein bißchen über Mr. Dylan wissen. –
Danke für die Zusammenstellung.
Leider kann ich nicht angemessen mitfeiern,
aber vielleicht kann ich zumindest ein Glas Rotwein auf ihn heben!
Cheers!!!
… and: “Eat!”
20 Uhr 45
Lieber Johnny,
großer Spaß, mehr gelernt als gewußt! Freue mich schon auf das Quiz in fünf Jahren und glücklicherweise werden ja auch heute noch gelegentlich kleine Verschrobenheiten aus des Meisters Privatleben bekannt, z. B. die Anekdote, in der zwei übereinandergezogene Regenmäntel eine Rolle spielen.
Im Übrigen: Mainz?
21 Uhr 11
@ Nobse
Ja, Bobs Garderobe — das ist ein weites Feld, da bleibt noch viel Stoff für die Zukunft. Mainz diesmal nicht, bin gerade schlecht abkömmlich … Viele Grüße!
07 Uhr 19
Sehr schön, aber…
die Szene mit der Stirn auf der Motorhaube kenne ich im Zusammenhang mit Eric Burdon und seiner ” elektrischen” Version von There is a House…, das Dylan davor noch akustisch aufgenommen hatte, nicht im Zusammenhang mit dem Beatles-Song… Habe ich recht?
07 Uhr 43
@ Dominix
Meine Quelle ist Clinton Heylin, in seiner Bio Behind The Shades ordnet er die entsprechende Szene dem Erstkontakt mit den Beatles zu. Wobei nach so vielen Jahren die Grenzen zwischen Fakt und Mythos wohl eher fließend sind. Viele Grüße!
08 Uhr 25
Mein Mythos kommt von da daher: http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-05/eric-burdon.
Vielleicht ist der Meister aber auch öfter bei Radio aus dem Auto ausgestiegen und hat interessante Sachen gemacht ;-) Viele Grüße
08 Uhr 34
Ich habe das Video zu Chabad Telethon mehrfach gesehen und kann mich nicht erinnern, dass bei den Stücken eine Querflöte zum Einsatz kommt. Dylan spielt allerdings Blockflöte.
http://www.bangitout.com/uploads/20bob_dylan.jpg
08 Uhr 36
@ Michael Zoeller
Er spielt zuerst Querflöte, danach Blockflöte. Während er Querflöte spielt, hält er die Blockflöte bereits in der Hand, was ziemlich seltsam aussieht. Das Video ist online zu finde. Viele Grüße.
09 Uhr 40
B. Dylan wird schlicht überbewertet was daran liegen mag dass seine ihn vergötternde Generation inzwischen an den Schalthebeln der Meinungsbildung sitzt. Als Zeitikone zweifellos in der Geschichte angekommen, musikalisch schlicht gruselig. Insider wie z.Bspl. Joan Baez, Marianne Faithfull zeigen das Bild eines Menschen der von Anfang an ein einziger Fake war. Musiker wie Jerry Garcia, Donald Fagen, Jim Morrison, Neil Young empfinde ich als um Längen authentischer und leider ewig gerne übersehen. Nun ja… eine wehmütige Morgen-Betrachtung meinerseits… Grüße
12 Uhr 04
Fornever young. Happy Birthday Bob
http://www.youtube.com/user/Andyoutupe#p/u/0/Npm-e6nA92I
12 Uhr 13
[...] zurechtgefühlt” für den Tagesspiegel. Johannes Waechter hat sich entschieden, für das sz-magazin Dylan und dessen Musik anders zu beleuchten: er hat ein Quiz mit 25 Fragen zusammengestellt, um [...]
12 Uhr 41
Happy birthday Mr. Dylan und vielen Dank für das amüsante Quiz!
Habe leider total versagt(10Punkte)! Das Dylan musikalisch schlicht gruselig ist,
ist dem persönlichen Geschmack geschuldet, dass jedoch Baez und Faithfull hier
zitiert werden, ist einfach falsch. Sei es drum, its Not dark yet, but it!s getting there. Schöne Grüße aus Wuppertal, wo am Freitag eine gute Dylan-Party läuft.
Auf nach Mainz! Grüsse