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aus Heft 49/2012 Ein Interview ohne Worte 1 Kommentar

Sagen Sie jetzt nichts, Bibiana Steinhaus

FIFA-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus über ihre Rolle als Frau in der Männerdomäne Fußball. 

Fotos: Axel Martens



Name: Bibiana Steinhaus
Geboren: 24. März 1979 in Bad Lauterberg/Harz
Beruf: Fußballschiedsrichterin und Polizistin
Ausbildung: Polizeibeamtin
Status: First Lady

Mit Konkurrenz kennt Bibiana Steinhaus sich doppelt aus: Auf dem Fußballplatz – als Schiedsrichterin. Und neben dem Fußballplatz – auch als Schiedsrichterin, weil sie für viele Männer, die immer noch denken, dass Frauen beim Fußball nichts verloren haben, eine Provokation darstellt. Das Spiel, an das sie sich ihr ganzes Leben erinnern wird, gewann Hoffenheim gegen Paderborn mit 2:0. Ein Zweitligaspiel, nichts Besonderes, trotzdem ist es in die Geschichte des deutschen Fußballs eingegangen: Es war der 21. September 2007, als ein Profi-Fußballspiel zum ersten Mal von einer Frau geleitet wurde. Steinhaus hat damals tagelang nicht Zeitung gelesen, um Macho-Sprüchen zu entgehen – die meisten Chefredakteure sind ja immer noch männlich. In der Bundesliga darf sie bisher nur als vierte Offizielle an der Seitenlinie stehen, aber das könnte sich bald ändern: Der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission jedenfalls findet: Bibiana Steinhaus ist »die beste Schiedsrichterin der Welt«. Was sie zu sagen hat, wenn man sie lässt, lesen Sie diese Woche im ZEITmagazin in der Rubrik »Ich habe einen Traum«.
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Kommentare

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  • Stefan Marschall (1) Eine ebenso hübsche wie durchsetzungsfähige und kluge Frau. Chapeau!