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Doppelklick

Das Fotoblog von Thomas Kartsolis und Ralf Zimmermann

Doppelklick  5 Kommentare

Entdeckungen im Altenheim

Wie wir auch am Ende unseres Lebens noch ganz wir selbst sein können.

Von Ralf Zimmermann

Die Berichterstattung über Alten- und Pflegeheime ist meist auf skandalöse Zustände fokussiert. Darum nehmen wir an, diese Orte sind zwangsläufig traurig und hoffnungslos. Unsere letzte Station, da passiert nicht mehr viel. Wahr ist aber auch, dass dort neue Freundschaften und Liebesbeziehungen entstehen und noch so manche gute Geschichte geteilt wird. Das zeigt sehr schön die Arbeit “Der Mittelpunkt des Lebens” des spanischen Fotografen Josep Chaburu. Eine Reportage aus einem Madrider Altenheim. Zwischen Dominosteinen und Trockenhaube ist der Blick hier hoffnungsvoll auf das Leben gerichtet.

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Kommentare

  • Dennis Yenmez

    Schönes Thema! Mir sind die Fotos allerdings teilweise zu sehr auf einen “Aktion” getrimmt. Aber das kriegt man über eine Bildauswahl schon gut hin.

    Trotzdem gut. Genauso wie die aktuelle Ausgabe der DUMMY. Themen, die nicht so viel Oberfläche haben, gehören mehr geschaut…!

  • user_bender

    awww…herr zimmermann, hand aufs herz…wer auf solchen sitzmöbeln auf das finale wartet, hat keinen schimmer hoffnung mehr im leib! von mir aus schimpfen sie mich eine zimperliese…mit dem herz eines leihhausbesitzers…

  • joe

    schönes bilder. aber ich glaube in deutschen alterheimen sieht es ganz anders aus. das hier ist italien. die damen und herren hatten und haben eine andere lebenseinstellung. denke ich.

  • Bille

    Ich finde die Bilder sehr schön. Und: ganz so schlimm ist es auch bei uns nicht…mein Großmutter hat ihr letztes Lebensjahr auf einer Pfelgestation verbracht, wo trotzdem Leben, Spiele und Geschichten da waren und mein Großonkel lebt in einem Altersheim, wo er alte Freunde wieder getroffen hat und sich sehr wohl fühlt.

  • Andreas

    “Mailand oder Madrid, Hauptsche Italien”