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PromiLeaks

Life is a beach. Der ironische Seitenblick auf Stars und Sternchen

PromiLeaks  36 Kommentare

Darüber lassen wir Gras wachsen

Colorado legalisiert Cannabis, aber prominente Grasliebhaber haben sich schon vorher dazu bekannt: von Lady Gaga über Brad Pitt bis Barack Obama

Von Michaela Haas


Das Angebot einer Marijuana-Apotheke in Denver, Colorado. Nach einer Volksabstimmung ist Cannabis in dem amerikanischen Bundesstaat nun legal. Foto: Reuters

Als ich aus dem bayerischen Alpenvorland nach Los Angeles zog, musste ich mich an eine Menge Neues gewöhnen: zum Beispiel die zwölfspurigen Staus, das supersized Fastfood – und die Apotheker, die einem bei jeder Gelegenheit einen Joint verschreiben wollen. Bis heute erschaudern meine deutschen Besucher ungläubig beim Anblick der groß in Leuchtreklame blinkenden Hanfblätter am Venice Beach. „Bist du gestresst?“ fragen die Zwischenhändler beim Strandspaziergang, bereit, einen in die „medizinischen Ausgabestätten“ zu winken, wo einem der „Arzt“ das Rezept ausstellt.

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Die amerikanischen Bundesstaaten Colorado und Washington haben Cannabis gerade legalisiert und werden es nun wie Alkohol für Erwachsene ab 21 Jahren freigeben. In Kalifornien dagegen ist Gras nicht wirklich legal und nicht richtig illegal. Man muss einen Arzt finden, der es einem gegen Übelkeit oder Verspannungen verschreibt. Und verspannt ist doch heutzutage fast jeder, oder? Die 82jährige Oma meines Freundes trinkt ihren Cannabis-Cocktail, damit sie nach der Chemotherapie schlafen kann. Mein 38jähriger Nachbar, ein Musikproduzent, raucht das Gras mit seinen Freunden schon morgens auf dem Balkon. Ich habe meinen letzten Joint geraucht, als ich als Teenager in Amsterdam war – da galt das als cool, eben gerade weil es zuhause nicht erlaubt war. Heute reichen die Rauchschwaden, die auf meinem Balkon rüberwehen, völlig aus, auch einen Passivraucher zu benebeln.

Ausgerechnet in einem Land, in dem das Anstecken einer normalen Zigarette zu entsetzten Ekelschreien aller Umstehenden führt, gelten Joints als okay. Wie soll das auch anders sein, wenn sogar der Präsident mit seiner Nikotinsucht kämpft, aber zugibt, in seiner Jugend gekifft zu haben? Anders als Bill Clinton, der bekanntlich „nicht inhaliert“ hat, spricht Obama offen darüber, daß er als Jugendlicher auf Hawaii zu einer Kiffer-Bande names “Choom Gang” gehörte, die regelmässig Joints kreisen liess.

Lady Gaga als selbsternannte “Cannabis-Königin”. Foto: Twitter

Kein Wunder, daß sich auch immer mehr Promis offen zum Cannabis bekennen. Gerade wetteiferten Lady Gaga und Rihanna, wer zu Halloween die schönste Kiffer-Königin war. Beiden posierten als „Mary Jane“ (= Marihuana), aber Lady Gaga gewann den selbstkreierten Titel: „Prinzessin High, die Cannabis-Queen“. Lady Gaga, die aus ihrer Cannabis-Begeisterung ohnehin keinen Hehl macht, hatte jüngst schon in Amsterdam zwei tiefe Züge aus einem Joint genommen, den ihr ein Fan auf die Bühne warf. „Holland, ist das echt wahr?“ fragte Gaga, und gestand, sie sei ein „großer Fan dieses wundersamen Marihuanas. Es hat mein Leben total verändert und ich habe das Trinken stark eingeschränkt. Es war eine total spirituelle Erfahrung für mich.”

Ein intimer Vater-Sohn-Moment: Snoop Dogg und Cordell Broadus. Foto: Twitter

Snoop Doggs Sohn Cordell Broadus, 18, veröffentlichte kürzlich ein Bild, das ihn in trauter Eintracht mit seinem Vater zeigt: beim gemeinsamen Kiffen. Selbst Hollywood Life, ansonsten nicht eben bekannt für das Propagieren moralisch solider Vorbilder, beschimpfte Snoop Dogg daraufhin als „schlechten Vater.“

Vielleicht ist von Rappern nichts anderes zu erwarten, aber selbst Chanel-Gesicht Brad Pitt und Hollywood-Legende Morgan Freeman haben sich in der Vergangenheit dazu bekannt, gelegentlich zum Joint zu greifen, Schauspieler Zack Galifianakis steckte sich sogar vor laufenden Kameras im Late-Night-Fernsehen einen Joint an.

Neu ist, dass selbst etablierte Gourmetköche nun gerne mal Gras über eine Sache wachsen lassen. „Jeder raucht doch nach der Arbeit Gras”, gestand kürzlich Gourmet-Enfant Terrible Anthony Bourdain der New York Times, als sei das die selbstverständlichste Sache der Welt, „darunter sind Leute, denen ihr das niemals zutrauen würdet.“

In Los Angeles luden kürzlich zwei Topköche zu einem streng geheimen „Weed Dinner“ ein, das Marihuana in jedem Gang enthielt. Chocolatier Scott Van Rixel kreierte „Bhong bars“, die „Ganja Gourmets“ (Name eines Cannabis-Restaurants in Denver) servieren Pizza mit Extra-Beilage, und eine ganze Kochshow im Fernsehen („Cannabis Planet“) widmet sich nur der Frage, wie man das Kraut am besten in Teriyaki-Huhn und Lasagne unterbringt.

Bevor die “Haute Stoner Cuisine” auch noch Einzug in den Michelin-Guide findet, hat aber ein internationales Forscherteam gerade herausgefunden, dass Cannabis-Konsum den Intelligenzquotienten senkt. Je früher die Testpersonen mit dem Kiffen anfangen, desto mehr leidet die Birne im Alter. Gleichzeitig kommt aus Italien die Nachricht, dass Spuren von Kokain und Cannaboiden in der Stadtluft von acht italienischen Großstädten gefunden wurden. Das erklärt so einiges: sowohl, warum die Italiener als lebenslustiger gelten, aber auch, warum sie jahrelang Berlusconi wiedergewählt haben. Da müssen wir uns in Kalifornien, Washington und Colorado noch auf einiges gefasst machen.

Der Artikel wurde am Mittwoch morgen aktualisiert: Auch der Staat Washington hat Cannabis in der Wahl am Dienstag legalisiert.

Kommentare

  • Die Wahrheit

    Noch nie habe ich auf sz.de so einen schlechten, fremdenfeindlichen Blog gelesen. Bei der Belanglosigkeit dieses Beitrags kommt man noch zu dem Gedanken, die Frau Dr. Haas hat selber ein bisschen vom „Weed Dinner“ genascht.

  • Nobi

    Sorry, aber die Schreiberin Michaela Haas scheint eine ziemlich schlechte Redakteurin zu sein.

    Denn sie gibt nur den schlecht recherchierten Schwachsinn ihrer Kollegen weiter ohne selber auch nur einen Blick auf diese Studie zu werfen:
    “Bevor die “Haute Stoner Cuisine” auch noch Einzug in den Michelin-Guide findet, hat aber ein internationales Forscherteam gerade herausgefunden, dass Cannabis-Konsum den Intelligenzquotienten senkt. Je früher die Testpersonen mit dem Kiffen anfangen, desto mehr leidet die Birne im Alter. ”

    Das stimmt so nicht! Nochmal:
    Kiffen in der Jugend = schlecht für den IQ
    Kiffen als Erwachsener = nicht schlecht für den IQ

    Klar, dass kiffen nicht schlauer macht, aber das machen Zigaretten und Bier ja auch nicht. Und das Lesen der SZ auch nicht mehr :-)

    Schade, aber das hat überhaupt nichts mit “Qualitätsjournalismus” zu tun. Für diese “Copy Paste” – Recherche wird auch in Zukunft keiner was bezahlen.

    Wenn die Frau Michaela Haas gekündigt wird, weil niemand für ihre “Ergüsse” etwas zahlen möchte, dann werde ich sie nicht vermissen.

  • Kühlregal

    “Gleichzeitig kommt aus Italien die Nachricht, dass Spuren von Kokain und Cannaboiden in der Stadtluft von acht italienischen Großstädten gefunden wurden. Das erklärt so einiges…”

    Tun wir doch mal nicht so, als wäre das in Deutschland anders. Oft schon hat man gehört, dass fast jeder auch hier in der Bundesrepublik schon am Joint gezogen hat und immer mehr Jungendliche bekennen sich ganz offen dazu. Auch in Deutschland war Snoop Dogs Lied “Young, Wild and Free” ein Renner. Und worum gehts in diesem Lied? “So what, we get drunk. So what we smoke weed. We’re just having fun. We don’t care who sees.”

    Dazu sollte der Richtigkeit wegen erwähnt sein, dass auf eine Studie, die die Schädlichkeit von Cannabis “belegt”, einige (viele) andere Studien kommen, die auf die positiven Aspekte dieser Droge hindeuten.
    Dazu sollte man noch über die Rechtfertigung für die Verurteilung dieser Droge nachdenken. Kann denn zum Beispiel Tabak im direkten Vergleich mit Marihuana bestehen? Sollte nicht vielleicht eher der Alkoholkonsum kriminalisiert werden, statt der von Marihuana?
    Schließlich noch kurz zum wirtschaftlichen Aspekt. Natürlich würde der Konsum durch Legalisierung steigen, und ich will auch nicht dafür plädieren, aber ist denn Cannabis, wie auch Tabak und Alkohol nicht ein Ding, das sich wunderbar besteuern lässt? Man zahlt meines Wissens bis zu zehn Euro für ein einziges Gramm dieser Droge. Würde Marihuana und auch Haschisch also staatlich Kontrolliert produziert werden, könnten (durch das schnelle Wachstum der Pflanze) so große Erträge gewonnen werden, dass der Preis/Gramm deutlich fallen würde. Als Beispiel auf einen Euro/Gramm. Würden auf diesen Preis dann 700% Steuern aufgeschlagen (was wohl in der Tat eine Menge ist) läge der Preis immernoch bei sieben Euro, was wohl mehr als nur den ein oder anderen zum Kauf bringen würde.

  • Schrankregal

    Ich kann mich meinen Vorrednern in dem Punkt anschließen, dass dieser Artikel wirklich nichts anderes ist, als das Zusammenwerfen von Belanglosigkeiten die auf anderen Websites schon veröffentlicht wurden.

    Was mich allerdings wundert ist, dass Leute unter der Rubrik “PromiLeaks – der ironische Seitenblick auf Stars und Sternchen” einen gehaltvollen Artikel erwarten..

  • Lutz

    Natürlich ist es belanglos für die Propagandakaste, dass sich Marihuanakonsum bei Erwachsenen eben NICHT NACHTEILIG auf Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit oder Gedächtnisleistung auswirkt – ganz im Gegenteil zu Alkohol, mit dem man sich jederzeit die Birne ruinieren kann. Das war es, was die besagte Studie zum Vorschein brachte, und nicht was schlechte deutschsprachige Schreiberlinge daraus gemacht haben. Natürlich hat es auch Nebenwirkungen wie z.b. die Vorbeuge von Demenz und Krebs, welchen man aber durch einen durchschnittlichen CSU-Bierkonsum wieder entgegenwirken kann. Es kommt wie es kommen muss: Marihuana wird legalisiert werden. Der Dominoeffekt hat heute in den USA begonnen. Marihuana wird zwangsläufig einer der stärksten US-Märkte werden, und spätestens wenn sie es von dort aus gerne exportieren würden, zieht der Rest der Welt nach.

  • Alfred Vomberg

    Auch die Gegner sollten einmal nüchtern über Drogen nachdenken

    Sowohl bei Alkohol wie auch bei Marihuana liegt die Ursache für übermäßigen Konsum selten in der Wirkung der Droge an sich, sondern in der Persönlichkeit des Konsumenten.
    Dieser wird immer einen Weg finden, sein Suchtbedürfnis zu befriedigen.
    Man kann Sucht nicht mit Gesetzen bekämpfen.
    Man kann nur einzelne Konsumformen unterdrücken, womit man aber automatisch andere fördert.

    Bei einer Legalisierung wird es zu viel Mischkonsum kommen.
    Wer aber trinkt und raucht, trinkt weniger und wird vor allem nicht so aggressiv.
    Dieses Argument wird natürlich einen Moralapostel nicht überzeugen.
    Glücklicherweise gibt es aber auch viele, nüchtern lebende Menschen, die es nicht nötig haben, ihre Abstinenz vom Gesetzgeber zum verbindlichen Ideal erheben zu lassen.
    Leider glauben aber viele die Unwahrheiten und Verzerrungen, die ihnen Jahrzehnte lang von einer, oft unrühmlich motivierten Anti-Cannabis-Kampagne eingetrichtert wurden.

    Sollte es auch bei uns einmal zu solch einer Abstimmung kommen, das die Wahrscheinlichkeit von einem Bekifften zusammengeschlagen oder über den Haufen gefahren zu werden, im Vergleich zu einem Betrunkenem, verschwindend gering ist.
    Im Gegensatz zu alkoholisierten Menschen neigen Kiffer nicht zu überhöhter Geschwindigkeit, eher im Gegenteil.

    „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“ (Friedrich II)

    Aber es geht ja nicht nur um Probleme.
    Die meisten Menschen werden mit Marihuana genau so verantwortungsvoll wie mit Alkohol umgehen und Spaß haben.
    Ob man aber in Deutschland, Spaß als Argument in einer politischen Diskussion verwenden darf, weiß ich nicht.
    Im Grunde ist es wie bei der Homo-Ehe.
    Man kann auch dafür sein, ohne gleich mitmachen zu wollen.

  • Black_Thought

    Frau Haas, der Sohn von Snoop Dogg mag Broadus heißen. Ist ja auch logisch wenn sein Vater Calvin Broardus heißt. Broadus ist also der Nachname.
    Sein richtiger Name ist Corde Calvin Broadus.
    Vielleicht bleiben sie in Zukunft bei Themen, bei denen sie sich besser auskennen?!
    LG

  • Garbo

    Ihr fresst auch alles, was die Medien euch vorwerfen, ohne zu hinterfragen.
    Zur “grass macht dumm”-studie: Selbst der Verfasser unterstreicht, das Konsum bei Erwachsenen unbedenklich ist.
    Das Drogenkonsum vor Beendigung der Entwicklung immer schlecht ist sollte klar sein. Wieso also die Bigotterie? Denn den 1^6-jährigen der ein Bier trinkt finden Sie ja höchstwarscheinlich ok, weil “legal”.

    Hirnanschalten ist das beste Mittel gegen Verdummung….

  • Alfred Vomberg

    Auch die Gegner sollten einmal nüchtern über Drogen nachdenken

    Sowohl bei Alkohol wie auch bei Marihuana liegt die Ursache für übermäßigen Konsum selten in der Wirkung der Droge an sich, sondern in der Persönlichkeit des Konsumenten.
    Dieser wird immer einen Weg finden, sein Suchtbedürfnis zu befriedigen.
    Man kann Sucht nicht mit Gesetzen bekämpfen.
    Man kann nur einzelne Konsumformen unterdrücken, womit man aber automatisch andere fördert.

    Bei einer Legalisierung wird es zu viel Mischkonsum kommen.
    Wer aber trinkt und raucht, trinkt weniger und wird vor allem nicht so aggressiv.
    Dieses Argument wird natürlich einen Moralapostel nicht überzeugen.
    Glücklicherweise gibt es aber auch viele, nüchtern lebende Menschen, die es nicht nötig haben, ihre Abstinenz vom Gesetzgeber zum verbindlichen Ideal erheben zu lassen.
    Leider glauben aber viele die Unwahrheiten und Verzerrungen, die ihnen Jahrzehnte lang von einer, oft unrühmlich motivierten Anti-Cannabis-Kampagne eingetrichtert wurden.

    Sollte es auch bei uns einmal zu solch einer Abstimmung kommen, das die Wahrscheinlichkeit von einem Bekifften zusammengeschlagen oder über den Haufen gefahren zu werden, im Vergleich zu einem Betrunkenem, verschwindend gering ist.
    Im Gegensatz zu alkoholisierten Menschen neigen Kiffer nicht zu überhöhter Geschwindigkeit, eher im Gegenteil.

    „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“ (Friedrich II)

    Aber es geht ja nicht nur um Probleme.
    Die meisten Menschen werden mit Marihuana genau so verantwortungsvoll wie Zur “grass macht dumm”-Studie:

    Sieht aus wie eine typische Studie auf Bestellung.

    Fünf Prozent aus 1037 sind 52 Kiffer vor 18 Jahren.
    Welche Auswirkungen genau bei ihnen festgestellt wurden, wird uns nicht mitgeteilt.
    Von diesen 52 rauchten einige schon vor 18.
    Wie viele wird uns nicht mitgeteilt.
    Wenn ich hier 50% schätze, ist das schon hoch.
    Die Aussage vom IQ-Verlust von 8 Punkten würde sich dann auf 25 Personen beziehen.
    Aus so einer kleinen Menge von Menschen eine wissenschaftliche Erkenntnis ableiten zu wollen, ist zweifelhaft.
    Wurde der Test überhaupt im nüchternen Zustand gemacht?
    Wie die „Wissenschaftler“ einen Effekt durch weitere Drogen oder Alkohol ausschließen konnten, ist eine sehr spannende Frage!
    Wenn alle Personen mit Mischkonsum ausgeschlossen wurden, dürfte die Zahl der Übriggebliebenen kaum für eine statistische Aussage reichen.
    Im Fachblatt PNAS (online) finden sie keine detaillierteren Angaben.
    Außerdem wir völlig außer Acht gelassen, dass Suchtanfälligkeit einen starken genetischen Faktor hat und die entsprechenden Menschen oft schon von vornherein über eine andere Persöhnlichkeitsstrucktur (z.B. ADS) verfügen.
    Meistens sind sie bereits vor dem Erstkonsum weniger leistungsorientiert.
    Welche Auswirkungen ein mäßiger Cannabiskonsum hat, bleibt völlig unerwähnt.
    Ziel der Studie war, eine Rechtfertigung für das Cannabisverbot zu liefern.
    Gerade bei einer so geringen Zahl an Kandidaten ist es nicht schwer, das Ergebnis durch die Gestaltung der Tests im eigenen Sinn zu beeinflussen.
    Schließlich dienen solche Studien dazu, die vorher aufgestellten Thesen der Wissenschaftler zu untermauern.
    Mir erscheint das Ganze als wissenschaftlich verbrämte, politische Propaganda.
    Natürlich ist jeder übermäßige Konsum von Rauschmitteln nachteilhaft.
    Häufig (gerade bei Cannabis) ist er aber auf eine gestörte Persönlichkeitsentwicklung und nicht auf die Wirkung der Droge selbst zurückzuführen.
    Wenn selbstschädigendes verhalten Praktisch vorprogrammiert ist, kann ein Verbot der Droge zu weitaus schlimmeren Konsequenzen führen.
    Gerade im Hinblick auf die Gesetzgebung würde eine Vergleichsgruppe von mit, ab 18 bereits alkoholabhängigen Menschen sehr aufschlussreich gewesen.
    Im Sinne der eindeutigen Zielrichtung dieser Untersuchung war das aber offenbar nicht sinnvoll.

  • Alfred Vomberg

    sorry. oben löschen

    Zur “grass macht dumm”-Studie:

    Sieht aus wie eine typische Studie auf Bestellung.

    Fünf Prozent aus 1037 sind 52 Kiffer vor 18 Jahren.
    Welche Auswirkungen genau bei ihnen festgestellt wurden, wird uns nicht mitgeteilt.
    Von diesen 52 rauchten einige schon vor 18.
    Wie viele wird uns nicht mitgeteilt.
    Wenn ich hier 50% schätze, ist das schon hoch.
    Die Aussage vom IQ-Verlust von 8 Punkten würde sich dann auf 25 Personen beziehen.
    Aus so einer kleinen Menge von Menschen eine wissenschaftliche Erkenntnis ableiten zu wollen, ist zweifelhaft.
    Wurde der Test überhaupt im nüchternen Zustand gemacht?
    Wie die „Wissenschaftler“ einen Effekt durch weitere Drogen oder Alkohol ausschließen konnten, ist eine sehr spannende Frage!
    Wenn alle Personen mit Mischkonsum ausgeschlossen wurden, dürfte die Zahl der Übriggebliebenen kaum für eine statistische Aussage reichen.
    Im Fachblatt PNAS (online) finden sie keine detaillierteren Angaben.
    Außerdem wir völlig außer Acht gelassen, dass Suchtanfälligkeit einen starken genetischen Faktor hat und die entsprechenden Menschen oft schon von vornherein über eine andere Persöhnlichkeitsstrucktur (z.B. ADS) verfügen.
    Meistens sind sie bereits vor dem Erstkonsum weniger leistungsorientiert.
    Welche Auswirkungen ein mäßiger Cannabiskonsum hat, bleibt völlig unerwähnt.
    Ziel der Studie war, eine Rechtfertigung für das Cannabisverbot zu liefern.
    Gerade bei einer so geringen Zahl an Kandidaten ist es nicht schwer, das Ergebnis durch die Gestaltung der Tests im eigenen Sinn zu beeinflussen.
    Schließlich dienen solche Studien dazu, die vorher aufgestellten Thesen der Wissenschaftler zu untermauern.
    Mir erscheint das Ganze als wissenschaftlich verbrämte, politische Propaganda.
    Natürlich ist jeder übermäßige Konsum von Rauschmitteln nachteilhaft.
    Häufig (gerade bei Cannabis) ist er aber auf eine gestörte Persönlichkeitsentwicklung und nicht auf die Wirkung der Droge selbst zurückzuführen.
    Wenn selbstschädigendes verhalten Praktisch vorprogrammiert ist, kann ein Verbot der Droge zu weitaus schlimmeren Konsequenzen führen.
    Gerade im Hinblick auf die Gesetzgebung würde eine Vergleichsgruppe von mit, ab 18 bereits alkoholabhängigen Menschen sehr aufschlussreich gewesen.
    Im Sinne der eindeutigen Zielrichtung dieser Untersuchung war das aber offenbar nicht sinnvoll.

  • WiseGum

    Also, ich habe die Studie selber in Händen gehalten bzw. den wichtigen Teil, eine anderthalb Seitige Konklusion. Die kommt aufgrund der erhobenen Daten zu folgendem Ergebnis:

    Je früher eine Person mit dem regelmäßigen kiffen anfängt (die Studie def. regelmäßig mit ein paar Joints pro Woche) desto höher die Chance, das diese Person im alter einen geringeren Bildungsabschluss, geringeres Einkommen und ein kleineres soziales Umfeld vorweisen kann. Auf den IQ selber wurde in der Studie überhaupt nicht eingegangen, jedoch lässt der Bildungsgrad natürlich Rückschlüsse zu. Eine wirkliche Überraschung war aber folgendes, die Auswirkungen auf Frauen verglichen mit Männern, sind 75% höher, d.h. Frauen haben das 3- fache Risiko an oben aufgezählten, verminderten sozial Kompetenzen zu leiden. Das ist übrigens beim Alkohol Konsum ebenso.

    Vorbeuge von Krebs und Demenz … einen Joint rauchen soll wirklich präventiv gegen Gedächtnisverlust und Tumore wirken? Und das glaubst du wirklich lutz??? Keine Ahnung was du grade rauchst, aber da scheint kognitiv schon einiges im argen zu sein bei dir. Nochmal für alle Superbrains zum mitschreiben oder auch copy-pasten ^^, Gras, enthält 7 mal mehr Teer als Tabak, mehr CO, mehr freie radikale, all das sind die Krebsverursacher Nummer 1 beim rauchen. Verwechselt doch nicht immer den Wirkstoff THC mit seinem träger, Gras, das sind zwei grundverschiedene Sachen. Eine THC Lösung oder Gras mit einem Vaporizer erhitzt, sind die einzige Möglichkeit, die geballte Ladung an Schadstoffen zu umgehen.

    Letztes Märchen für heute, grase hat keine bleibenden Auswirkungen auf Hirn bzw. Gedächtnis. Blödsinn, sofern schon in der Jugend (ab14) konsumiert, gravierende plastische Veränderungen, einhergehend mit kognitiv, verminderten Fähigkeiten. Gras führt bei jedem Erwachsenen der es häufig bis sehr häufig konsumiert zu temporären Einschränkungen des Gedächtnis, insbesondere des Kurzzeitgedächtnisses. Setzt man das Gras ab, gibt es in fast 100% der Fälle eine komplette Revision innerhalb von 1-6 Wochen (je nachdem wie lang anhalten der Dauerkonsum war).

    Damit ist Graß tatsächlich die bessere Droge im Vergleich zu Alkohol, vor allem weit weniger gefährlich fürs ZNS (was starker Alk- Konsum bei einem 14 jährigen anrichtet möchte ich hier jetzt nicht ausführen, jedoch könnte man argumentieren, das es den 14 jährigen Kiffer nach 5 Jahren wie ein Genie dastehen lässt, sofern der Alki zu dem Zeitpunkt nicht schon an Leberzirrhose oder Krebs gestorben ist).

    Es wird noch ein langer weg für Deutschland, bis wir endlich diese leidige Phase der Gras Prohibition hinter uns lassen können, vor allem durch Bayern/CSU/CDU, die schon aus Prinzip jeden Antrag auf Legalisierung bzw Teillegalisierung im Bundestag abblocken, als lauter Unwissenheit und Fahnentreue. Kann jeden Wochentag live auf Phönix verfolgt werden.

    Das ein legaler verkauf die Situation, Kontrolle, Aufklärung, Umgang über die maßen verbessern würde, muss hier nicht wieder durchgegangen werden, da es zu diesem Thema schon unzählige Artikel und Kommentare gibt, die dies ausreichend, bis ins letzte, beleuchten. Doch so lange man wie hier, in Artikel und Kommentaren, grob oberflächlichen Umgang und bestenfalls dilettantisches Halbwissen nachweisen kann, wird kaum einer bereit sein, daran etwas zu ändern.

  • J.M.

    @ nobi
    Kiffen in der Jugend = schlecht für den IQ
    Kiffen als Erwachsener = nicht schlecht für den IQ

    und wer in der jugend nicht kifft hat grössere chancen im alter zu kiffen weil…

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/verhaltensforschung-intelligente-menschen-sind-anfaelliger-fuer-drogenkonsum-a-797764.html

    es gibt zu fast jeder hypothese eine studie, die sie untermauert… ;-)

  • Delta9

    Snoop Dogg heißt doch jetzt “Snoop Lion, the artist formerly known as Snoop Dogg”.
    Well, I smoke for most I. Jah, Rastafari!
    Übrigens, Marihuana ist keine Droge, das ist ein Kraut! (Zitat A. Schwarzenegger)

  • Unterdosis

    Man muss es ja gar nicht toll finden, wenn Menschen sich gerne berauschen. Aber man muss es auch nicht bestrafen, wenn sie dabei niemanden gefährden oder schädigen.

  • aufkläre

    was mein mist cannabis ist besser als alk welcher verstrahlte schreibt so ein hetze?

  • Joachim M

    Sonst machen wir den USA doch auch alles nach: Also, wenn wird Cannabis in Deutschland legalisiert?

  • Franz

    Wie ich es hasse wenn wissenschaftliche Studien falsch zitiert werden.
    Eine Intelligenzminderung war nur bei denjenigen zu beobachten die bereits während ihrer Jugend – also vor Beendigung der Entwicklungsphase Canabis konsumierten.
    Bei Erwachsenen wurde gerade kein negativer Effekt entdeckt.

    Also bitte erst ab 18 – Dann aber gesünder und ungefährlicher als Alkoholkonsum.

    PS: Newton entdeckt: Äpfel sind magnetisch und werden vom Metall in der Erdkruste angezogen.

  • Mr. T.

    Bitte umgehend Dr. M Haas durch eine kompetente und vertretbare Journalisten ersetzten. Ich habe mich als Deutscher für diese undifferenzierte Berichterstattung fremd-schämen müssen….
    Bitte hören Sie auch auf Studenten an der University of California in Santa Barbara zu lehren. Frau Dr. Haas ist einer der Gründe weshalb das Amerikanische Bildungssystem einigen Defizite aufweist….

  • Die Ausnahme

    Ach ja nochwas…
    Ich bin vor wenigen Tagen 20 Jahre als geworden, Kiffe seit 3 Jahren, in meiner Schulzeit jedoch noch regelmäßiger, habe mein Abitur erfolgreich abgeschlossen, Studiere jetzt und fühle mich nich wirklich dumm. Als ich damit angefangen habe war ich 17. Also müsste ich ja laut studie einen Abfall meines IQs bemerkt haben. Als ich zu Schulanfang einen test gemacht habe, lag der bei 128. Als ich dann letztens vor der aufnahme in die universität noch einen durchgeführt habe lag der bei…… 125-130. durchschnitt wäre knapp 128. Tolle Studie haben wir hier mal wieder. Kann man guten gewissens in die tonne treten.

  • hewhocannotbenamed

    Die Schreiberin sollte froh sein, dass Marihuanakonsum in der Jugend scheinbar die Intelligenz senkt (ist auch nix neues und kürzlich bewiesenes, dass sich Cannabisprodukte auf die Entwicklung des Gehirns im Wachstum auswirken).

    Und um mit einem Zitat zu Enden:

    Haschisch ist keine Droge, sondern ein homöopathisches Mittel, das einer Dämonisierungskampagne zum Opfer gefallen ist.
    -Walther Moers

  • elastic cage

    Kurz und knapp: Kiffen für den Weltfrieden ist immerhin besser als Alkoholiker zu enden ohne Weltfrieden.
    Aktuelle Studien belegen das Bestandteile des Cannabis wohl Krebs Zellen eindämmen können.
    Von daher eine gute Sache von einem Arzt legal etwas zu bekommen.

    P.S.: Ich bin kein Kiffer und auch kein Alkoholiker.

  • nik

    Ach Gott, regen sich jetzt echt Leute über die Qualität des Artikels auf bei so einem belangslosen Thema? Ich würde ja sagen „entspannt Euch“ (Ihr wisst schon wie), aber da getroffene Hunde bekanntlich bellen (wobei hier gar nicht viel gegen Cannabiskonsum drin steht), vermute ich fast, dass zu viel Entspannung die meisten der entrüsteten Kommentare hier ausgelöst hat. Kiffen in jungen Jahren, ‘wissenschon..

  • Tyler Durden Volland

    Eigenartige Kommentare, muss man schon sagen….

    Vielleicht das Ganze mal eine Nummer langsamer und drüber nachdenken was der Anlass zum Artikel war?

    In Colorado und in Washington fanden Bürgerentscheide zum Thema Legalisierung des Gebrauchs von Marijuana, nicht zum medizinischen, sondern zum Gebrauch zum eigenen VERGNÜGEN statt und in diesen beiden Staaten soll nun der Besitz von 28 Gramm, oder der Anbau von sechs Pflanzen für den Eigenbedarf legalisiert werden. Das zeugt von einer Intelligenz der Bürger die man bei politischen Wahlen leider all zu oft vermisst.

    Viele der Kommentare hier sind einfach nur peinlich, welch lächerliche Absurditäten. Verklemmte Damen und Herren die von ihrer Angst ein Leben lang am Lernen gehindert werden, wollen anderen verbieten, wozu sie selber feige sind.

    So etwas nennt man NEID oder Missgunst…. mein Gott ist das peinlich.

  • ihr Name ist Haas und sie weiß von nichts

    “Danke” Frau Dr. Haas für einen der miserabelsten SZ-Artikel, den ich je das Unvergnügen gehabt habe zu lesen. Sie haben keine Ahnung, wovon Sie da reden.

  • rugero

    Die Diskussion um diese leichten Drogen wird äußerst scheinheilig geführt. Marihuana ist für den Körper längst nicht so schädlich wie Alkohol. Alkohol wird aber aus “kulturellen” Gründen akzeptiert und die Zahl der Alkoholkranken steigt in unserer Gesellschaft ständig.

    Schädlich sind Drogen sowieso nur, wenn der Konsument damit versucht Probleme zu bewältigen, was ja nicht funktioniert. Die Zahl der Suchtkranken kann man nicht mit Verboten reduzieren, sondern man muß an die gesellschaftlichen Problem herangehen, die Menschen hilflos und suchtanfällig machen. Es ist jedoch bequemer an Symptomen herum zu doktern, als gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu korrigieren

  • mik-d

    @ihr Name ist Haas und sie weiß von nichts
    Sie scheint zwar keine Ahnung von der Materie zu haben, aber davon hat Sie jede Menge.
    Man sollte sich auch bedanken:
    Vielen Dank für die lustige letzte Stunde hier im Büro mit meinen Kollegen!

  • tja Frau Haas

    life is a beach

  • Micki

    Hahaha, wer sich fragt, ob Kiffen nicht nur blöd, sondern auch humorlos und aggressiv macht, muss nur die Kommentare der Kiffer-Fraktion hier lesen: Von der inhaltlichen Tiefe bis zur orthografischen Schönheit, Hut ab, da brauche ich keine internationale Studie mehr. Nachdem Ihr nun so eindrucksvoll, ähm, widerlegt habt, dass Kiffen doof macht, was soll nun eigentlich an dem Artikel falsch sein? Fremdenfeindlich, weil die Autorin einen Witz über die Italiener und Berlusconi macht? Achtung, Ironie, steht doch gross drüber, wie dick muss es denn aufgetragen sein?

  • Moosmutzel

    Oje Micki, du scheinst ja ein ganz heller zu sein! Wer sich hier auf Studien bezieht, die er selber nicht entworfen oder gefälscht hat, sollte lieber weniger als mehr darüber schreiben.
    Aber mal ganz im Ernst: Die meisten treffen den Nerv schon ganz gut – Alkohol und Zucker schaden dieser Gesellschaft deutlich mehr als Cannabinoide. Nicht umsonst wird Gras schon seit Jahrtausenden konsumiert und es läßt sich bis jetzt keine negative Langzeitwirkung beobachten. Eventuell sind berauschte Personen nicht besonders schnell in ihren Handlungen, aber genau das ist doch der Wunsch Vieler, in dieser so beschleunigten Gesellschaft! Diese Freiheit der Selbstbestimmung sollte ein Jeder auf dieser Erde haben, oder?

  • f

    Obwohl ich die Meinung teile, dass man in der heutigen Zeit wo wirklich jedes Kind über die Desinformationskampagnen zu Cannabis Bescheid weiß, als Autor extrem auf seine Wortwahl und die Auswahl der zitierten/erwähnten Studien achten muß, finde ich es ein Unding wie hier manche Leute auf die Autorin eindreschen und den Artikel wegen der einen beiläufig erwähnten Studie (vermutlich als Alibi damit das ganze nicht “Rauschgiftverherrlichend” wirkt) kritisieren.
    Hätten die “Kritiker” mal selber einen objektiven Artikel über Marihuana geschrieben, wäre jedermann gewiss ein größerer Dienst erwiesen als hier die Datenbanken mit dem immergleichen Genöhle zu füllen. Ich finde den Post jedenfalls lesenswert.

  • elfendust

    canabis und dope beteubt die gehirnzellen werend alkohol sie zerstört

  • Ritter

    Das Winke-Winke aus der Cannabisbackstube

    Kiffen? Könnte zurückgehen, denn: CannabisbäckerInnen etablietren sich auf Cannabis-Backpartys, Rezepte en masse. C.-Bäcker sind nicht erfinderisch geworden. Sie beachten den Abbau von THC bei gewisser Backtemperatur – ab etwa 140 C°. THC-Anteil ist steuerbar, interessant auch Cannabisöl. Koks ebenso, in Backware gemogelt.
    Was sich in San Francisko-Tenderloin oder in Chinatown abspielt, möchten Konsumenten auch gern in D. haben – sie schaden sich aber nur selbst. „Langzeit-Kiffer: Ihr Watschelgang ist unverkennbar – Wangen konkav – start an der Ampel bei Grün? Weit gefehlt – übernächste Phase – bei Gelb. Polente setzt Bummler fest … etc.“ Der Einsteiger auf harte Drogen ist längst im Programm und nennt sich im Volksmund Gras. Lit.: Antiquitätenmarder … noch lebe ich!”
    Zum Politikum kann werden: Einfuhr v. „Gras“ über die Grenzen. Immer wieder steht zur Debatte, aus welcher Himmelsrichtung.
    In D wird praktikabel, was in Sacramento, L.E oder S. Francisco längst Sache ist: Mit Gras etc. geht den Ermittlern auch Heroin durch die Lappen – nicht nur dort. Das Warum wird mit dem nächsten Beitrag beantwortet.

  • Ralf Gerhard

    Die besagt Studie hat herausgefunden, das Cannabis keinen Einfluss auf die Intelligenz Erwachsener hat und will herausgefunden haben, dass es die Intelligenz-Entwicklung Jugendlicher beeinträchtigen kann. Letzteres gilt bereits jetzt schon als widerlegt, da gewisse soziale Faktoren dabei nicht berücksichtigt wurden. Und genau diese Faktoren haben einen nachgewiesenen Einfluss auf die Intelligenz. Wie üblich alles heiße Luft.

  • Mary Jane Junior

    Es macht schon traurig, wenn man nach einem qualifizierten Bericht sucht der nicht nur Schwarz Weiss malt.
    Und Michaela Haas ist nur eine weitere Person die jeden Dreck der in den Medien oder Studien als wahr deklariert wird, sofort ohne weiteres glaubt. Immer schön nachplappern…
    Ich bin 17 und kiffe seit 3 jahren regelmässig.
    Ich gehe ans Gymnasium und meine Noten sind solide.
    Ich hatte Depressionen und Ängste vor der Zukunft.
    Und jedes mal wenn ich über so einen Artikel stosse könnte ich kotzen.
    Seid ihr ernsthaft zu verblendet dass ihr nicht einmal merkt das die Gesetze das Problem sind. Nicht die Menschen.
    Ein Mensch wird geboren und durch sein Umfeld geschaffen.
    Aber nur dank unseren tollen Politikern sind die Kinder in der Schule schon high, und wissen, die Zukunft ist vorbei -.-

  • Walkschuh

    Lady Gaga als selbsternannte “Cannabis-Königin”. (Foto)
    Slogan: “Drum qualme, was ewig leben will – Räucherware hält sich gut.”
    Siehe Grasgenuss in der Lektüre “Antiquitätenmarder … noch lebe ich!”, AAVAA-Verlag.
    Was Gaga auf dem Foto ausprobiert, ist das Rauchen während des Hängens an einer Sprossenwand – gucken Se mal richtig hin! Sportliches Rauchen ist gesünder.
    Mit dem Teint ist´s allerdings so ´ne Sache. Wie sieht es mit der Cannabis-Bäckerei aus? Die geöffnete Backofentür lässt die Haut im Laufe der Zeit dunkeln und knittern.

    Kommentar zu „Das Angebot einer Marijuana-Apotheke in Denver, Colorado. Nach einer Volksabstimmung ist Cannabis in dem amerikanischen Bundesstaat nun legal. Foto: Reuters“:
    „Psychische Gefahren von Cannabis
    Wie bei anderen Drogen kann es zu Selbstüberschätzung kommen. Bei labilen Persönlichkeiten und in unpassender Umgebung sind psychische Probleme möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen kann schon einmaliger Cannabiskonsum zum Ausbruch einer latenten psychischen Krankheit führen. Vorhandene Depressionen und Ängste werden oft verstärkt.“
    Fazit: Rauschmittel gegen Depressionen kommt bald in Mode.

  • Walkschuh

    Hallo Mary Jane Junior vom 10. 03. -
    früh übt sich, wer ein Kiffmeister werden will.

    Ihr Beitrag:

    “ich bin 17 und kiffe seit 3 jahren regelmässig.
    Ich hatte Depressionen und Ängste vor der Zukunft.
    Und jedes mal wenn ich über so einen Artikel stosse könnte ich kotzen.”
    Cannabisentzug oder Schwanger?!
    Wenn Sie über einen spitzen Stein stossen, gut abfangen!
    Frakturen sind schmerzhaft – kiffen nützt da wenig. Könnte auch Konzentrationsschwäche im Deutschunterricht zur Folge haben. (Rechtschreibung/ss-Komplex)
    Immer drauf achten, dass das “Gras” nicht zu lang ist!