Weg mit dem Dreck

Ein thailändischer Nationalpark schickt Besuchern den Müll, den sie dort hinterlassen, mit der Post hinterher. Eine ausbaufähige Idee, findet unser Kolumnist.

Illustration: Dirk Schmidt

Im Wortstoffhof wurde das schöne Wort Wirtsgestein eingeliefert; es stammt aus den Berichten über das wissenschaftliche Gutachten, mit dem im Auftrag der Bundesregierung Regionen in Deutschland ausgewiesen wurden, in denen man Atommüll lagern könnte. Unter Wirtsgesteinen sind jene Teile der Erdkruste zu verstehen, die eine Ausbreitung radioaktiver Stoffe verhindern, hohen Temperaturen wider­stehen und möglichst wenig durch­lässig für Wasser und Gas sind. Solche Wirtsgesteine sind Ton, Steinsalz und Kristallin­gestein.

Wer beschreibt nun meine Freude, als ich mich bei der Arbeit

Kommt darauf an, was Sie kochen wollen!, möchte man rufen. Andererseits: Gibt es außer Salz überhaupt noch Würzgesteine? Wenn nicht, wäre das ja ein anderes Wort für Salz! Liebling, reichst du mir bitte das Würzgestein.

Aber noch ein Wort zum Atommüll. Kein Bundesland hat ja so

Dazu fällt mir mein Fahrradkorb ein. Oft wird er, wenn ich

In jedem Fall stehe ich, ein einfacher Fahrradkorbbesitzer, vor einem Berg

In diesem Zusammenhang ist eine Nachricht aus dem thailändischen Nationalpark Khao

Welch guter Einfall! Wäre es nicht auch ein richtiger Gedanke, den

Leute, ich weiß es doch auch nicht. Und ich muss nun

Ach, Würzgestein, Gesteinswürze, Weinstein, Gesteinswein … Was für einen herr­lichen Job habe