»Ich finde, ich hätte das Recht auf einen Vater gehabt«

Der Vater von Rapper Bushido hat seinen Sohn zweimal verlassen: Einmal, als dieser ein Kind war, dann riss ihn der Krebs aus dem Leben. Ein Brief über das Verzeihen und Vermissen.

Rapper Bushido

Foto: dpa

Lieber Ayech,

ich sitze an meinem Schreibtisch, mittlerweile habe ich lange über die richtigen Worte nachgedacht, die einen Brief an Dich beginnen könnten. Du bist 2016 gestorben. Jetzt wurde ich gefragt, ob ich einen Brief an Dich schreiben will. Ich fand, es würde mir guttun, ich hätte Dir viel zu sagen, aber irgendwie habe ich Deadline um Deadline verstreichen lassen. Es ist 1.30 Uhr in der Nacht, und ich tippe, Zeile für Zeile:

Wenn ich versuche, mich an meine Kindheit

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