Ich liege auf dem Behandlungsstuhl einer Zahnarztpraxis und sehe von hier die zwei hübschen grünen Zwiebelhauben der Münchner Frauenkirche. »Den Mund weiter öffnen«, sagt der Zahnarzt. Kann ich kaum. Auch wegen der Menge von Werkzeugen und Watterollen, die bereits darin verschwunden sind. »Ich lebe ja schließlich von der Hand in den Mund«, setzt er mit einem Augenzwinkern nach. Ob ein Zahnarzt in so einem Moment ein Lächeln von einem Kieferkrampf unterscheiden kann? Ich lachhuste anerkennend, wodurch die Absaugkanüle weit in
Obenrum frei
Viele Frauen haben ein schwieriges Verhältnis zu ihrem Lachen. Denn sie können es Männern damit eigentlich nie recht machen. Über ein Dilemma zwischen alten Rollenbildern und neuer Selbstbestimmung.