Was guten Matcha ausmacht

Das grüne Pulver erlebt einen Hype. Doch manche der Tees schmecken vor allem nach Gras und nicht sehr aromatisch. Eine Teelehrerin hat acht Produkte probiert – ihr Testsieger hat perfekt-cremigen Schaum.

Collage: Lea Sophie Fetköter

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Viele denken, Matcha sei nur gemahlener Grüntee«, sagt die Teelehrerin Aya Poppel. Dabei brauche es für echten Matcha einigen Aufwand: Die jungen Teeblätter würden im Frühjahr vollständig beschattet, damit sie mehr Chlorophyll und L-Theanin entwickeln, bevor sie gemahlen werden. Das Ergebnis sei ein Pulver mit intensiv grüner Farbe, mildem Umami, kaum Bitterstoffen und einer leichten Süße. Blasses, gelbliches oder bräunliches Pulver weise dagegen auf mindere Qualität hin. »Ursprünglich wurde Matcha von Zen-Mönchen vor der Meditation getrunken«, sagt Poppel, »da die Kombination aus Koffein und L-Theanin gleichzeitig wach und ruhig macht.«