12 Spiele, mit denen man sofort loslegen kann

Sie würden Ihre Abende gern mal wieder mit einem Brettspiel statt vor Bildschirmen verbringen – haben aber keine Lust, sich in ein kompliziertes Regelwerk einzulesen? Müssen Sie nicht. Die Spielregeln dieser zwölf unterhaltsamen Spiele haben Sie garantiert in fünf Minuten gelernt.

Foto: iStock / Diane Labombarbe

Die Welt der Brettspiele hat sich seit Monopoly und Risiko rasant entwickelt, vor allem in den vergangenen 25 Jahren. Die Themen sind bunter geworden. Warum Hotels auf der Schlossallee bauen, wenn man den Mars besiedeln oder die Strandpromenade von Santa Monica bauen kann?

Brettspiele sind auch sozialer geworden. Es ist immer noch ein Wettstreit, aber den kann die ganze Familie zusammen gegen das Brett bestreiten. In Pandemie etwa retten Sie kooperativ die Welt oder plündern gemeinsam in Magic Maze eine Shopping Mall – ohne dass in diesem Spiel jemand reden darf.

Wie Romane oder Theaterstücke ziehen Brettspiele ihre Spielerinnen und Spieler durch eine Erzählung in ihre Welt hinein, und die aufmerksamkeitsökonomische Frage lautet auch hier: Wie fesselnd ist die Geschichte? Fesselnd genug, um das Smartphone in der Zeit

Warum das Hobby dann nicht schon viel populärer ist? Weil niemand gerne 20 Seiten Regeln liest, um sie dann eine Stunde lang am Tisch den anderen zu erklären, bevor es überhaupt losgehen kann. Die Einstiegshürde Spielerklärung ist

Als Spielerklärung reicht ein einziger Satz auf der Schachtel: »Wer hat den Burger-Verkäufer ermordet?« Schon wandern die Augen über das Wimmelcoverbild. Sie suchen nach einer Imbissbude plus besagtem Verkäufer. Noch lebt er und verkauft Burger. Ein paar Zentimeter weiter unten tritt die gleiche Figur den Heimweg an. Ein weiteres Mal ist der Verkäufer zu sehen, als er den Weg seines Mörders kreuzt? Auf dem Faltplan von Micro Macro: Crime City geht es zwar härter zu als in jedem anderen Wimmelbild, doch dafür ist die Idee dieses Spiels so einfach wie genial. Dem Spiel liegen zwölf Fälle bei.

Micro Macro: Crime City (Edition Spielwiese / Pegasus):

»Welche beiden Städte verbindet die kürzeste innerdeutsche Flugstrecke?« In einem Spiel wie Trivial Pursuit kommt immer nur eine Person ins Schwitzen – auch aus Angst, sich zu blamieren. Beim Kneipenquiz hingegen raten (wie bei seinem Vorbild, dem britischen pub quiz) alle gemeinsam. Das Tolle: Die intelligent gestellten Fragen lassen sich oft im Gespräch lösen – ohne Wikipedia befragen zu müssen.

Das Kneipenquiz (Moses):

In Draftosaurus hat jede*r Spieler*in einen eigenen Jurassic Park. Der misst 18 Quadratzentimeter und wird gefüllt durch einen Drafting-Mechanismus. Klingt kompliziert, geht aber einfach: einen von sechs Dinos in ein Gehege setzen, Rest weitergeben. So lange, bis alle Dinos platziert sind. Kompliziert wird es erst, wenn man guckt, welchen Dino der Nebenmann oder die Nebenfrau braucht. Aber dann hat man die Regeln längst verstanden.

Draftosaurus (Board Game Box):

Umschlag aufreißen und los. Die Macher von Escape Rooms – also interaktiven Krimi-Rätseln – in Deutschland und der Schweiz verschicken Kriminalfälle jetzt in Umschlägen. Regeln gibt es keine. Zum Lösen der Fälle im fiktiven Klein-Borstelheim liegt alles bei: Bilder, Rechnungen, Briefe, Straßenkarten und so weiter. Eine bestimmte Reihenfolge, in der die Hinweise untersucht werden müssen, gibt es nicht. Genauso wenig wie ein Zeitlimit. Einzige nötige Vorbereitung: Damit der (fiktive) leitende Kommissar Hahnke die Spieler*innen telefonisch erreichen kann, muss ihm jemand zum Start eine WhatsApp schicken, dann bekommt man einen Anruf.

Fall 2: Das Diadem der Madonna (Hidden Games):

Das

The Mind (NSV):

Vorbei

Love Letter (Pegasus):

Zu einer gepflegten Partie Skat, Doppelkopf oder Schafkopf gehören ein paar vergilbte Karten, ein vom Bier leicht klebriger Stammtisch und drei beziehungsweise vier Menschen. Der Fuchs im Wald ist ein Stichspiel für zwei Kontrahenten, die versuchen, möglichst viele der wunderschön illustrierten Karten zu bekommen. Doch wer zu gierig ist, verliert.

Der Fuchs im Wald (Schwerkraft):

Merken

Taco Katze Ziege Käse Pizza (Asmodee):

Wir

Soviet Kitchen (Hybr Games):

Im kooperativen Wortratespiel Just One müssen alle einem Mitspieler oder einer Mitspielerin einen Begriff erklären. Dazu schreiben alle ein Wort, nur eins, auf Schildchen und zeigen danach ihre notierten Wörter. Es gilt, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu vermeiden. Denn der Kniff dabei: Doppelte Antworten fliegen raus. Erst dann darf der oder die Ratende mit den übriggebliebenen Hinweisen die Lösung suchen.

Just One (Asmodee):

Der

Punktesalat (Pegasus):

Einen

A Fake Artist goes to New York (Oink Games):