Warum ich Tier-Feministin bin

Vegetarische Ernährung beendet nur das männliche Tierleid. Die weiblichen Tiere müssen ein Leben lang leiden, weil Menschen Eier, Milch und Geburten von ihnen wollen.

Von Charlotte Roche

Warum Männer ihre Strümpfe herumliegen lassen

Dieses Rätsel schleppt unsere Autorin schon lange mit sich herum. Zumindest hat sie eine Antwort darauf, warum diese Unachtsamkeit kaum bei Frauen vorkommt.

Von Susanne Schneider

Unter falscher Flagge

Seit Donald Trump Präsident ist, haben Amerikaner ihre Handy-Sendemasten schätzen gelernt – als Symbole für Patriotismus.

Fotos: Robert Voit

Alles Jute!

Unsere Autorin benutzt gern Stoffbeutel. Besonders umweltfreundlich sind die allerdings auch nicht – und es sind mit der Zeit viel zu viele geworden. Aber wohin damit?

Von Vivian Alterauge

»Zu viel Perfektionismus ist nicht gut«

Melanie Grove ist Hochzeitsplanerin im Raum München. Ein Interview über aus dem Ruder laufende Kosten, angeschäkerte Ehemänner bei der Trauung und den Trend zur Videodrohne.

Interview: Annabel Dillig

Man kann sich nicht immer um jeden kümmern

Mit wie vielen Personen kann man befreundet sein, ohne jemanden zu vernachlässigen? Unsere Autorin war irgendwann von der Zahl ihrer Freundinnen überfordert – und besann sich auf einen alten Trick ihrer Eltern.

Von Nataly Bleuel

Ein Wort nimmt ab

Von Paleo bis Slow Food: Etliche Ernährungstrends blühen. Nur die gute alte Diät macht angeblich niemand mehr. Was ist daran so peinlich geworden?

Von Danijela Pilic

Das kann doch nicht wahr sein!

Ob mit dem Unimog in der Sahara, auf dem Münchner Oktoberfest oder vor der Dönerbude der Kindheit – Zufälle passieren überall. Hier präsentieren wir die unglaublichsten Erlebnisse unserer Leser.

Momentaufnahmen für die Ewigkeit

Außergewöhnliche Fotos sind ein Markenzeichen des SZ-Magazins. Ein Best-of aus fast drei Jahrzehnten, darunter Peer Steinbrücks Fingerzeig und ein Elefant auf einer Bierbank.

Bei dir piept's wohl

Spülmaschine, Kühlschrank, Herd - fast jedes Haushaltsgerät nervt inzwischen mit akustischen Signalen. Muss das sein? Und warum piept es immer viermal?

Von Nataly Bleuel

Späte Ehre

Wenn Prominente sterben, kommt es in sozialen Netzwerken zum RIP-Storm. Unsere Autorin lernt manche Verstorbenen dann erst richtig kennen.

Von Annabel Dillig

Die Traum­stadt

Täuschend alte Fassaden, makellose Beleuchtung und 1,5 Millionen Menschen, die sich wie Hauptfiguren benehmen – unserem Autor ist klar geworden, was München in Wahrheit ist: eine perfekte Inszenierung.

Von Florian Zinnecker

Schlüssel aus der Heimat

Viele Flüchtlinge haben nach Deutschland einen Hausschlüssel mitgenommen – auch wenn sie die Tür, zu der er passt, wohl nie mehr öffnen werden. Sechs Menschen erzählen.

Von Christoph Cadenbach und Lars Reichardt

Asche zu Asche

Wie und wo möchte man tot sein? Mitten im Leben machen sich darüber die wenigsten so konkrete Gedanken wie unsere Autorin: Sie plant schon jetzt ihre eigene Beerdigung.

Von Else Buschheuer

Die dressierte Frau

Wie würde sich unsere Gesellschaft verändern, wenn Frauen und Männer gleich stark wären? Die Schriftstellerin Else Buschheuer wagt das Gedankenspiel.

Von Else Buschheuer

Wer zuletzt qualmt, qualmt am besten

Langsamrauchen, das klingt erstmal nicht nach spannendem Sport. Bei den Meisterschaften fieberte unser Autor jedoch unerwartet mit – bis schließlich das »große Sterben« begann.

MeToo - und nu?

Es wurde viel debattiert über »MeToo«, die Bewegung gegen Sexismus - doch wie lässt sich die Debatte in Gesellschaft und Alltag übertragen? Unsere Autorin hat den Selbstversuch gewagt und Sexisten mit deren Aussagen konfrontiert.

Das Ufo-Büro der britischen Regierung

Fast sechzig Jahre lang betrieb das britische Verteidigungsministerium ein Büro, das die vermeintlichen Ufo-Sichtungen von Bürgern prüfte. Die eingeschickten Bilder sind oft irrwitzig – und wurden deutlich zahlreicher, als "Krieg der Sterne" ins Kino kam.

Kann Licht ein Dorf retten?

Weil der italienische Ort Viganella tief in einem Tal liegt, schien dort im Winter monatelang nicht die Sonne. Bis zwei Männer auf eine ausgefallene Lösung kamen.

Als die Stadt, in die ich ziehen wollte, in Flammen stand

Im Sommer dieses Jahres suchte unser Autor eine Wohnung in Hamburg. Ausgerechnet am Wochenende des G20-Gipfels. Es ist sein Moment 2017.

Wie ich 2017 meine Haltung zu Julian Assange änderte

Seit fünf Jahren lebt Julian Assange, der Gründer von Wikileaks, schon in der ecuadorianischen Botschaft in London. Unserem Autor wird ausgerechnet durch seinen Sohn klar, wie lange das ist. Es ist sein Moment 2017.

Der Tag, an dem ich meinen türkischen Pass loswerden wollte

Die Türkei ist für Journalisten kein sicherer Ort mehr. Das weiß auch unser Autor. Er wurde in Deutschland geboren und hat einen türkischen Pass – wie der inhaftierte Welt-Korrespondent Deniz Yücel. 2017 kommt der Moment, wo er einen deutschen Pass beantragen will. Doch das ist gar nicht so einfach.

Der Augenblick, für den sich der Elbphilharmonie-Irrsinn gelohnt hat

2017, das war auch das Jahr, in dem die Elbphilharmonie fertig wurde. Lange war Hamburgs neues Konzerthaus unserem Autor ein Dorn im Auge – dann verhalf es ihm zu einem besonderen Vater-Sohn-Moment. Es wurde sein Moment des Jahres.

Hab' ich das wirklich alles gekauft?

Beim Blick auf ihre lange ignorierte Kreditkartenabrechnung packt unsere Autorin das Grausen – seitenlang längst vergessene Mitgliedschaften und Abos. Ein besonders bizarres will sie jetzt kündigen.

Wenn das fünfte Lichtlein brennt ...

... hast du Weihnachten verpennt. Unser Autor fände das eigentlich ganz gut - auch wegen der Schallplatte von Onkel Werner und der Plätzchen von Tante Ingeborg.

Ich fahre für dich

Sein Sohn stirbt bei einem Unfall mit dem Motorrad. Der Vater beginnt, die Maschine zu reparieren – um seinem Sohn weiterhin nahe zu sein.

Wie geht das, richtig leben?

Was kann der Einzelne gegen globale Missstände wie den Klimawandel unternehmen? Die Soziologen Stephan Lessenich und Harald Welzer haben darauf ganz unterschiedliche Antworten.

Wer bin ich ohne meine Ängste?

Kann man es schaffen, sein Leben zu ändern? Unser Autor hat es versucht – bei einem Tantra-Seminar.

Der Fluch der Föhnwelle

Unsere Autorin dachte, sie hätte die Achtziger überwunden – als ihr Sohn sie mit Karottenjeans und Wham-Frisur überraschte. Seitdem wird sie von einem schrecklichen Albtraum geplagt.

Endlich nicht mehr jung sein

Unser Autor geht auf die 40 zu. Für ihn ist das kein Grund zur Schwermut. Er findet: Zum Glück ist diese anstrengende Jugend vorbei.