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Ursprünglich stammt der Rollkragenpullover aus der Sportmode und der Arbeitskleidung. Insbesondere Fischer trugen ihn, später auch Soldaten der Navy. In der Modewelt wurde er erst Ende der Fünfziger- und Anfang der Sechzigerjahre zum Klassiker: Audrey Hepburn machte ihn in »Ein süßer Fratz« populär und trug ihn auch privat gern, Marilyn Monroe tauschte ihr berühmtes weißes Kleid bei Fotoaufnahmen gegen einen simplen Rolli. »Der Rollkragenpullover hat bis heute eine sehr starke kulturelle Eigenkodierung«, sagt die Modesoziologin und Schneiderin Melanie Haller. »Es gibt viele Kleidungsstücke, die im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche Bedeutungen bekommen haben – er aber steht nach wie vor für ein Distinktionskleidungsstück, also für ein Stück, mit dem man sich gut abgrenzen kann.«
