»Dann halten sie ihren Selfie-Stick in die Höhe«

Der Maler Julian Schnabel spricht über den ungeklärten Tod Vincent van Goghs, den narzisstischsten Moment seiner Karriere und das befremdliche Verhalten vieler Museumsbesucher.

Julian Schnabel kam 1951 in New York auf die Welt. Das Museum ARoS in Aarhus, Dänemark, zeigt bis zum 3. März großformatige Werke von ihm.

SZ-Magazin: In Ihrem neuen Film At Eternity’s Gate sieht man Dutzende Bilder von Vincent van Gogh an den Wänden hängen. Wer hat die gemalt?
Julian Schnabel: Die Ausstattungsabteilung hat mehr als hundert Bilder ange­fertigt. Einige Male habe ich selbst zum Pinsel gegriffen. Van Goghs berühmtes Selbstporträt mit Pfeife musste unserem Van-Gogh-Darsteller Willem Dafoe ähneln. Das ist eines der Bilder, die von mir stammen.

Wie lange haben Sie für einen Van Gogh gebraucht?
Zwanzig Minuten bis eine Stunde. Den schwierigen Teil hat ja schon van Gogh erledigt.

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