Am Ende der Kunst

Zu schade zum Wegwerfen: Eine Versicherung in Deutschland bewahrt bedeutende Kunstwerke auf, die man nicht mehr reparieren kann.

Von Till Krause

Blätter, die die Welt bedeuten

Künstlern nach dem Auftritt Blumen zu schenken, ist eine Kunst für sich. Einige Konzert- und Opernhäuser nehmen es damit erstaunlich genau.

Von Florian Zinnecker

»Die Ablehnung hat mich bestärkt«

Franz Erhard Walther ist der wichtigste deutsche Künstler, den fast niemand kennt. Ein Gespräch über ein Leben ohne Kompromisse.

Interview: Mareike Nieberding

Ein Haus der Kunst und Künstler

In den meisten Hotelzimmern hängen Bilder. Doch kaum irgendwo so bedeutende wie in diesem Hotel in Österreich, wo schon Joseph Beuys und Yoko Ono ausstellten.

Von Lars Reichardt

»Es soll ein Spektakel werden«

Als Performance spielt der Künstler Massimo Furlan demnächst das legendäre WM-Spiel DDR-Bundesrepublik von 1974 nach. Die Krux: Er hat nur einen Mitspieler. Warum das trotzdem funktioniert und sogar recht witzig werden dürfte, erklärt er im Interview.

Interview: Lars Reichardt

Wo wie wilden Vögel wohnen

Nicht nur wir Menschen hegen den Traum vom schmucken Eigenheim. Zumindest, wenn es nach Jada Fitch geht. Die Künstlerin baut Häuser für Vögel. Mit Veranda und Kamin.

Wie Sperrmüll zu Kunst wird

Ein unbekannter Künstler verpasst Gerümpel in den Straßen von Los Angeles traurige Clownsgesichter. Seine Arbeiten sind inzwischen sehr begehrt – dabei wurde der Mann eher zufällig zum Streetartist.

Sagen Sie jetzt nichts, Martin Eder

Der Maler im Interview ohne Worte über seine Vorstellung von Gott, das Geheimnis eines langen Lebens und seinen Kurztrip ins Jenseits. 

»Das wollen Sie mich wirklich alles fragen?«

Zuerst schien Sophie Calle schockiert von den Interview-Fragen. Dann erzählte die Künstlerin bereitwillig von ihrem Werk, dem Tod ihrer Eltern, ihrer Leidenschaft für Stierkampf – und der Abschiedsfeier, die sie für ihre Brüste veranstaltet hat.

Warum immer wieder Kunst?

Seit 20 Jahren gestaltet einmal im Jahr ein Künstler das SZ-Magazin. Die Welt der Kunst hat sich seitdem massiv verändert. Sie gewann an Aufmerksamkeit und Finanzkraft, büßte aber zunehmend ihr Geheimnis und ihr revolutionäres, bewusstseinsförderndes Potenzial ein. Und jetzt? 

Malen, dann zahlen

Muss man einem Straßenkünstler Geld geben, wenn man ihm zuvor zugesehen hat?

»Es gibt keine richtige oder falsche Ästhetik«

Jeff Koons will mit seiner Kunst so viele Menschen wie möglich ansprechen - und verlangt zugleich astronomische Preise dafür. Ein Gespräch über seine pornografische Kunst und die bewusstseinserweiternde Wirkung von Weißbier.

»Kunst zu sammeln ist die schönste Krankheit, die es gibt«

Kurator, Sammler und Auktionator – wer wissen will, wie der Kunstmarkt funktioniert, sollte Simon de Pury fragen.

Tod und Verklärung

Juliane Noack begann sich einen Namen als Schmuckkünstlerin zu machen, als sie beim Absturz der Germanwings-Maschine vor zwei Jahren in Frankreich starb. Ihrem Erfolg tat das keinen Abbruch. Im Gegenteil.

»Wir wissen, dass die Europäer sich sehr auf die Bilder freuen«

Im vergangenen Herbst porträtierte das SZ-Magazin den Hausmeister in Teheran, der jahrzehntelang die größte Sammlung moderner Kunst außerhalb des Westens hütete. Die bekanntesten Bilder sollten in Berlin gezeigt werden, dann kam der Verleih ins Stocken. Wir haben den Mann mit dem Schlüssel gefragt, ob er noch an das Projekt glaubt.

Hohe Kunst

Brandschutz versus Kunstfreiheit, Lokalpopulismus versus Weltoffenheit: Wer die documenta 14 aufstellen möchte, kämpft mit Extremen. Peter-Matthias Gaede hat die Vorbereitungen begleitet und hat dabei auch das Problem des Besucherschweißes kennengelernt.

Glänzende Vorstellung

Seit dreißig Jahren arbeitet der Künstler Joe Ramirez an seinem Meisterwerk: Er projiziert Film auf Gold. In einer Zeit, in der Bilder inflationär geworden sind, ist es, als würde er das Sehen neu erfinden.

Der Riss

Der David von Michelangelo, eines der berühmtesten Kunstwerke der Welt, hat eine große Schwäche: die Fußgelenke. Je öfter die Erde um Florenz bebt, desto größer die Gefahr, dass die Figur bricht.

»Pathos macht die Leute klein«

Bei der »Edition 46«-Vernissage im Münchner Lenbachhaus spricht Erwin Wurm im Live-Interview über das beste Bild der Welt, seine eigene Unbedeutsamkeit – und natürlich über das Gefühl, Nudeln auf dem Kopf zu tragen. Das Interview im Video.

»Ich bin kein Fälscher«

Weil er Gemälde von Otto Dix gefälscht hat, wurde Rüdiger Faller einst zu drei Jahren Haft verurteilt. Dennoch glaubt er bis heute, »etwas Dixisches« in sich zu haben – und lebt nun neben dem Sohn des Malers.

Hausbesuch beim humorvollsten Bildhauer

Was ist eine Skulptur? Und wie kann man aus gekochten Spaghetti welche machen? Der österreichische BIldhauer Erwin Wurm gibt Einblick in seine Kunst.

Der Mann mit dem Schlüssel

In Berlin werden bald Kunstschätze ausgestellt, die fast vierzig Jahre lang in einem Keller im Iran verborgen waren. Dass es die Sammlung noch gibt, ist vor allem einem zu verdanken.

Alles nur in seinem Kopf

Tino Sehgal gehört zu den mysteriösesten und aufregendsten Künstlern der Gegenwart. Ein Porträt über ihn zu schreiben erwies sich als beinahe unmöglich. Dem SZ-Magazin ist es gelungen.

Alles vom Kleinsten

In einem Lastenfahrstuhl in New York steckt ein winziges Museum. An keinem anderen Ort erfährt man mehr über unsere seltsame Gegenwart.

Monsieur Louvre

Wie ist es, das berühmteste Museum der Welt zu leiten? Verzweifelt man nicht angesichts des Selfie-Stangen-Waldes vor der Mona Lisa? Der Direktor des Museums, Jean-Luc Martinez, sagt im Interview entschieden Nein.

Frau im Spiegel

Unser Autor konnte dieses eine Gemälde, das so oft als Buch-Cover verwendet wird, nicht mehr sehen. Bis er dessen wahren Sinn verstand.

»Andy Warhol hat Facebook vorausgesehen«

Den Weltbestseller »Generation X« hat er nur aus Verlegenheit geschrieben, als Siebenjähriger verehrte er Roy Lichtenstein und sein Arzt hat ihm verboten, ganze Bücher zu essen. Ein Interview mit dem großartig verschrobenen Autoren und Künstler Douglas Coupland. 

»Der Knoten ist das Zentrum meines Lebens«

Jens Risch macht seit 16 Jahren jeden Tag Tausende von Knoten in naturfarbenen Seidenzwirn. Ein Gespräch über Kunst und Beharrlichkeit.

Enttäuschte Liebe

Lange Zeit war der chinesische Künstler für die Deutschen eine Art Ersatz-Dalai-Lama. Seit er in Berlin lebt, ist das Verhältnis aber getrübt. Wie konnte es dazu kommen?

»Ein ähnliches Geräusch wie Bomben«

Der Klangkünstler Samson Young hat die Welt bereist, um die Töne von Glocken zu studieren. Dabei stellte er auch fest, dass Glocken dem Frieden genauso dienen wie dem Krieg.