Das verborgene Leben der Strandverkäufer

Fliegende Händler gehören zum Strandbesuch in Italien wie die gestreiften Sonnenschirme. Jetzt macht die Regierung Jagd auf sie. Wie kommen sie über die Runden – und wie leben sie abseits der Strände?

Im Hochsommer verkaufen sich am Strand die Hamam­tücher am besten, im Herbst dicke, warme Frotteehandtücher.

Foto: Gabriela Herpell

Er trägt schwer an den Tüchern, die sauber gefaltet und übereinandergelegt um seinen Hals liegen. In der rechten Hand hält er ein schwarz-weißes Hamam­tuch so, dass es im Wind flattert.

Langsam geht er den Strand entlang. Er spricht die Leute nicht an, er beobachtet sie nur. Wenn er Interesse spürt, zögert er, guckt, wenn jemand zurückguckt und vielleicht sogar lächelt, bleibt er stehen und geht in die Hocke, denn seine Kundschaft liegt im Sand. Wenn er das Gefühl hat,

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