Neuauflage

Hoffnung der jungen deutschen Literatur oder Plagiatorin? Für Helene Hegemann war der Erfolg ihres Debütromans »Axolotl Roadkill« Fluch und Segen zugleich. Jetzt hat sie ihren Bestseller selbst verfilmt - auch, um mit einem Missverständnis aufzuräumen.

Mädchen, das nach dem Tod der Mutter in Berlin landet - an dem Motiv hat sich Hegemann jetzt abgearbeitet. »Wurde ja auch mal Zeit«, sagt sie selbst.

Foto: Claudia Klein

Die Dolmetscherin schwitzt. In der einen Hand hat sie einen Kuli, den sie zwischen den Fingern kreisen lässt, mit der anderen Hand stützt sie den Kopf auf, wischt hin und wieder den Schweiß von der Stirn in den Haar­ansatz und knetet dann die Schläfen. Das alles nur nebenbei. Die volle Konzentration liegt auf dem Sprechen. Sie übersetzt Helene Hegemann simultan. Hegemann spricht Deutsch, und der Raum ist voller Franzosen. Eine Literaturveranstaltung des Goethe-Instituts in Nancy Anfang Juni. Helene Hegemann redet sehr

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