:"Mutter zu werden hat mich eine Liebe gelehrt, die ich zuvor nicht gekannt hatte"
Die Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie wurde mit ihren Büchern zu einem Star des Feminismus – nach zwölf Jahren und drei Kindern erscheint nun ihr neues Werk "Dream Count". Ein Gespräch über Mutterschaft, Scham – und die männliche Machtübernahme in den USA.
SZ MagazinLiteratur
:"Ich weigere mich, eine Beziehung als Arbeit zu sehen"
In ihrer Trilogie verhandelt die Schriftstellerin Julia Schoch die Mühen und das Glück als Paar. Ein Interview über das Seufzen von Frauen, garstige Selbstgespräche beim Schreiben und die Frage, wie ihr Mann damit umgeht, Vorbild für eine Romanfigur zu sein.
SZ MagazinÜberwachung
:"Es passiert gerade. 1984 ist überall"
Trump, Xi, Putin: Fehlinformationen und Überwachung sind allgegenwärtig, George Orwell hat das exakt vorausgesehen. Im Interview spricht sein Sohn über die Klarheit seines Vaters, seine Aussteigerkindheit und die Frage, ob Schweine besser herrschen würden als Menschen.
SZ MagazinLiteratur
:"Ich bin tatsächlich ganz gern hungrig"
Essen spielt eine große Rolle im Werk von Walter Moers, dem Schriftsteller, Zeichner und Erfinder von Käpt'n Blaubär und der Fantasiewelt Zamonien. Ein Interview über seine Essgewohnheiten beim Arbeiten, das Sammeln von Kochbüchern und seinen Trick für pochierte Eier.
SZ MagazinLiteratur
:"Man macht sich auch weniger verletzbar, wenn man so ehrlich ist"
Bestseller-Autorin Caroline Wahl scheint vor Selbstbewusstsein zu strotzen, dabei plagten sie viele Zweifel. Ein Interview über die Kraft des Schreibens und über den Grund, warum sie bis heute kaum Freunde hat.
SZ MagazinHarry-Potter-Universum
:Wallfahrt zum Hauselfengrab
Obwohl seine Harry-Potter-Begeisterung länger zurückliegt, pilgert unser Autor – wie Tausende vor ihm – nach Wales, zur letzten Ruhestätte der Romanfigur Dobby. Die besondere Magie, die er sucht, findet er aber nicht an dem mit Socken verzierten Steinhaufen, sondern ganz in der Nähe davon.
SZ MagazinJung, weiblich, liest
:Liebe, Sex und Umsatzplus
Junge Leserinnen und ihre Vorliebe für das Genre "New Adult" krempeln den Buchmarkt um. Was reizt Millionen Frauen an den oft wenig feministischen Bestsellern wie "Maxton Hall" von Mona Kasten? Und ist allen klar, welche Machtverschiebung sich in der Literaturwelt gerade vollzieht?
SZ MagazinLiteratur
:Die verbrannte Erde in uns
Sommerhitze, Starkregen, extreme Wetterereignisse: T.C. Boyle, Mely Kiyak, Dinçer Güçyeter und Valery Tscheplanowa haben daraus Literatur gemacht – mal komisch und mal tief berührend. Hier finden Sie ihre exklusiven Kurzgeschichten.
SZ MagazinKurzgeschichte
:Der Tag, als Ali Amca das erste Mal starb
Was passiert, wenn der Falsche in den Tod geholt wird? Die Kurzgeschichte der Schriftstellerin Mely Kiyak handelt von einem, der von den Toten auferstanden ist.
SZ MagazinLiteratur
:Wir Höhlenmenschen
Verbrannte Erde, knietiefe Asche und statt Wasser nur Champagner zum Durstlöschen. In seiner Kurzgeschichte erzählt der US-amerikanische Schriftsteller T.C. Boyle vom Kalifornien der Zukunft.
SZ MagazinLiteratur über den Sog von Instagram
:Es regnet zu viel in meinem Kopf
Warum Zeit mit dem eigenen trostlosen Leben verschwenden, wenn auf Instagram ein Himmelreich an bunter Heiterkeit wartet? Valery Tscheplanowas Kurzgeschichte handelt vom Sog der digitalen Welt und der Schwierigkeit, sich ihm zu widersetzen.
SZ MagazinLiteratur über Extremwetter
:Die Welt, so schwer wie der Morgenmantel
Wenn irgendwo kein Regen mehr fällt, zerreißt es Familien und Generationen, der Schriftsteller Dinçer Güçyeter hat das selbst erfahren. Seine Kurzgeschichte handelt vom Wirrwarr der Gefühle im Angesicht der Katastrophen.
SZ MagazinBauernproteste
:"Landwirtschaft heißt, die Welt retten, Schreiben, sich selbst retten"
Als Schriftsteller und Landwirt war Reinhard Kaiser-Mühlecker während der Bauernproteste ein gefragter Interviewpartner. Wer ist der Mann, der Buchpreise gewinnt und doch lieber Schweine mästet? Der die Wut der Bauern versteht und zugleich ihre Kurzsichtigkeit kritisiert?
SZ MagazinFlut an Urlaubskrimis
:Schau schau, der Kommissar geht um
Und er spricht sogar deutsch! Weil alle heimischen Regionen abgedeckt sind, wird im Fernsehen und in Romanen inzwischen im Ausland ermittelt. Was Urlaubskrimis wie "Bretonische Sehnsucht" oder der "Barcelona-Krimi" über die deutsche Seele aussagen.
SZ MagazinLiteratur
:"Es ist eine unglaubliche Idee, dass du deine Liebe auf einen Mann übertragen sollst"
Die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz erforscht schon ihr Leben lang romantische Beziehungen. Ihre Erkenntnis: Mit Liebe geht es auch nicht besser. Ein Gespräch über Gefühle im Alter, den Vorteil am Alleinerziehen – und das beste Leben für eine Frau im Patriarchat.
SZ MagazinLiteratur
:"Ich schreie nicht. Ich habe meinen Mund weggeworfen"
Welche Sätze bewundern Menschen, deren Bücher selbst bewundert werden? Paul Maar, Rachel Cusk, Jonathan Franzen und andere berühmte Schriftstellerinnen und Schriftsteller über ihre Lieblingsformulierungen der Weltliteratur.
SZ MagazinElke Heidenreich im Interview
:"Alt zu sein macht mich nicht unglücklich. Es macht mich froh"
Die Schriftstellerin Elke Heidenreich ist 81 und weiß nicht, wieviel Zukunft ihr noch bleibt. Doch Angst hat sie keine: nicht vor Krankheit und nicht vor dem Tod. Was schenkt ihr diese Ruhe? Ein Gespräch über die Vorteile des Alters, Hilfe gegen das Grübeln in schlaflosen Nächten und darüber, wie man das Schöne im Leben erkennt.
SZ MagazinPflege
:"Ich habe gebetet um die Kraft, das auszuhalten"
Die Schriftstellerinnen Gabriele von Arnim und Helga Schubert haben ihre schwer kranken Männer jahrelang zu Hause gepflegt. Die eine aus Liebe, die andere aus Pflichtgefühl. Ein Gespräch über das Festhalten und Loslassen, über Ekel, Würde und Freiheit.
SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Wie sieht Mut für Sie aus, Dana Vowinckel?
Die Schriftstellerin im Interview ohne Worte über ihr Rezept gegen Schreibblockaden, pubertäre Romanfiguren und das Buch, das sie nie zu Ende gelesen hat.
SZ MagazinLiteratur
:Der Stoff, auf dem die Träume sind
Popstars, Bands, Filme, alles gibt es als T-Shirt. Aber warum keine Klassiker der Weltliteratur? Wir hätten da ein paar Vorschläge.
SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:"Als Kind dachte ich immer, dass alle Touristen aus Deutschland kommen"
Andrea Abreu gehört seit ihrem Debüt "So forsch, so furchtlos" zu den aufregendsten Schriftstellerinnen ihrer Generation. Ein Gespräch über ihre Heimat Teneriffa, ihr schwieriges Verhältnis zum Tourismus und die Frage, ob Freundschaft und Liebe überhaupt zu unterscheiden sind.
SZ MagazinLiteratur
:Schreiben, um zu bleiben
Volksführer, Vorbild, Kern der Nation: Der übermächtige chinesische Staatschef Xi Jinping mischt als Autor auch noch den Buchmarkt auf.
SZ MagazinLiteratur
:"Gott will nicht, dass ich schreibe. Ich aber, ich muss"
Franz Kafka ist einer der bedeutendsten Schriftsteller der Geschichte. Vor fast 100 Jahren starb er als noch junger Mann. Das SZ-Magazin befragt ihn posthum: ein Gespräch, in dem alle Antworten aus Kafkas Werken, Tagebüchern, Briefen und Notizen stammen.
SZ MagazinLiteratur
:"Wenn ein Schriftsteller nicht lügen will, ist er keiner"
Monika Helfer ist mit Büchern über ihre Familie berühmt geworden. Das Erinnern fällt ihr leicht, aber die Verantwortung wiegt schwer, vor allem für ihre Toten. Ein Gespräch über das Weitermachen, im Schreiben wie im Leben.
SZ MagazinDas Beste aus aller Welt
:Wut im Überfluss
Viele reagieren auf all die Barbarei, die gerade in der Welt passiert, mit schnellen Meinungsbekundungen. Dabei wären andere Dinge jetzt viel wichtiger – unter anderem, mal wirklich nachzudenken.
SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:"Ich hatte immer Sehnsucht nach einer heilen Welt"
Elfie Donnelly hat Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg erfunden. Dabei waren große Teile ihres Lebens überhaupt nicht zauberhaft. Ein Gespräch über Prügelattacken ihres Vaters, die Ehe mit dem Womanizer Peter Lustig und die Ohrfeige, die sie einst ihrer Lateinlehrerin verpasste.
SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Mögen Sie Buchmessen, Wolf Haas?
Der österreichische Schriftsteller und Erfinder der Brenner-Krimis im Interview ohne Worte über lästige Angewohnheiten, das Schreiben als Beruf und alternative Karrierewege.
SZ MagazinLiteratur
:Die Ruhestörerin
Als Schriftstellerin ist Eva Menasse bedeutend, als Intellektuelle furchtlos, unbequem – und in keinem der üblichen Lager. Unterwegs mit einer großen Demokratin, die leidenschaftlich betreibt, was andere nur beschwören: frei denken.
SZ MagazinLiteratur
:"Ich warne Sie: Ich habe nur Hauptschule"
Der Drogerie-Milliardär Dirk Roßmann veröffentlicht wieder einen Roman. Ist das Literatur oder bloß raffiniertes Marketing? Ein Gespräch über die Liebe zu Büchern und die Frage, ob viel Geld auch viel Freiheit mit sich bringt.
SZ MagazinLiteratur
:"Es ist hart zuzugeben, dass man einsam ist"
Die irische Schriftstellerin Emilie Pine schreibt radikal offen über Themen, über die Frauen oft schweigen. Ein Gespräch über Perfektionsansprüche an junge Mädchen, sexuellen Missbrauch – und die Frage, warum Wut ein nützliches Gefühl sein kann.
SZ MagazinLiteraturheft
:Der Springer
Ausstellungseröffnung in einem Museum, die Direktorin steht auf der Galerie im obersten Stock und telefoniert mit ihrem Ex-Mann – da springt ein Besucher neben ihr in die Tiefe. Eine Kurzgeschichte von Rachel Cusk.
SZ MagazinLiteraturheft
:Lieber Luchterhand Literaturverlag
Ein Schriftsteller erhält den Auftrag, über ein berühmtes Bild von Roy Lichtenstein zu schreiben. Er begibt sich in Hamburg auf Mäusejagd, trifft in Offenbach eine sprechende Katze und wird zwischenzeitlich von einem Kunstwerk verschluckt. Eine Kurzgeschichte von Saša Stanišić.
SZ MagazinLiteraturheft
:Der letzte Anruf
Zwei Highschool-Freundinnen verlieren sich aus den Augen, Jahre später soll ein Telefonat sie einander wieder näher bringen – doch das Gespräch endet ganz anders als erwartet. Eine Kurzgeschichte der Schriftstellerin NoViolet Bulawayo.
SZ MagazinLiteraturheft
:Besuch aus Warschau
Ein Holocaustüberlebender trifft in einer New Yorker Cafeteria ein Gespenst aus einer finsteren Zeit. Das erzählt ihm die Geschichte eines erstaunlichen Kunstdiebstahls. Eine Kurzgeschichte von Maxim Biller.
SZ MagazinLiteratur
:Ein Kunstwerk – vier Kurzgeschichten
Das Literaturheft mit Texten von Maxim Biller, NoViolet Bulawayo, Rachel Cusk und Saša Stanišić
SZ MagazinLiteratur
:"Es gibt ein anderes Leben, und das Lesen ist der Weg dorthin"
Der amerikanische Star-Autor Richard Ford hat gerade seinen letzten großen Roman geschrieben. Ein Gespräch über Autodiebstähle, die Kraft der Bücher – und die Frage, wie zwei Menschen in Kontakt kommen.
SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Ihre Reaktion auf Bienen-Fragen, Maja Lunde?
Die norwegische Schriftstellerin im Interview ohne Worte über Klimaproteste, Kritik an ihren Büchern und den Winter in Skandinavien.
SZ MagazinKultur
:Beste Urlaubs-Unterhaltung
Am Wasser, in den Bergen, auf dem Balkon: Die Redaktion des SZ-Magazins verrät, welche Podcasts und Bücher die Ferien besser machen – von Klassikern wie Dickens über Wiederentdeckungen wie Allende bis zu kürzlich erschienenen Geheimtipps.
SZ MagazinLiteratur
:"Alles, was Wolfgang gemacht hat, hat er sehr radikal gemacht"
Wolfgang Herrndorf wurde als Autor von "Tschick" berühmt. Vor zehn Jahren nahm er sich das Leben, nachdem er unheilbar an Krebs erkrankt war. Hier spricht seine Witwe Carola Wimmer zum ersten Mal öffentlich über ihre ungewöhnliche Beziehung zu Herrndorf und die Lebensaufgabe, Erinnerungen wachzuhalten.
SZ MagazinLangzeitwirkung
:Wäre ein Buch wie »American Psycho« heute noch möglich?
Unser Autor hoffte, durch das Lesen des Romans von Bret Easton Ellis einen Zugang zum alten New York zu finden – und fand nur eine Frage: Macht die Hypermoral der Gegenwart solche Werke unmöglich?
SZ MagazinLiteratur
:"Ich glaube, meine Romane sind Komödien"
Der US-Schriftsteller John Irving hat sein bisher längstes Buch verfasst. Im Interview spricht er über Tätowierungen, unkonventionelle Familienverhältnisse und die Ähnlichkeit des Romaneschreibens mit dem Zusammenkoppeln von Eisenbahnzügen.
SZ MagazinMusik
:"Ich bin nicht Musiker geworden, um ein seelisches Defizit zu kompensieren"
Sven Regener, Sänger der Band Element of Crime und Bestsellerautor, über Rampensau-Gefühle, seine kommunistische Vergangenheit – und den Grund, warum er seit mehr als 20 Jahren nicht mehr so richtig betrunken war.
SZ MagazinGute Frage
:Da steht er nun, der arme Tor
Der Faust-Aufsatz des Sohnes unserer Leserin wird von seiner Lehrerin vor der ganzen Klasse als Negativbeispiel analysiert. Ist das pädagogisch vertretbar oder schon Mobbing?
SZ MagazinVorgeknöpft - Die Modekolumne
:Unter der Sonne Kaliforniens
Heute erscheint die Biografie von Prinz Harry. Seit Tagen kursieren immer neue Details aus dem Buch, aber wer widmet sich endlich mal diesem unglaublichen Cover? Eine Stilkritik.
SZ MagazinWissen
:"Wir sind zusammen viel weiter gesprungen, als wir es für möglich gehalten hätten"
Fast 60 Jahre Beziehung, fünf Kinder, zwei Karrieren, ein geteiltes Leben: Aleida und Jan Assmann, das vielleicht berühmteste Geisteswissenschaftlerpaar Deutschlands, über ihre große Liebe zur Forschung – und zueinander.
SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Auf welchen Blick fallen Sie zu oft herein?
Die Kunstfigur und Schriftsteller*in Kim de l’Horizon im Interview ohne Worte über Hexerei, zehn schwierige Jahre und das Leben auf einem anderen Planeten.
SZ MagazinGlaube und Religion
:Ein Date mit Gott
Kaum zu glauben: Bücher mit himmlischen – und bisweilen sehr modernen – Titeln sollen wieder mehr Menschen in die Kirchen bringen.
SZ MagazinMusik
:"Ich gehe mit den Verstorbenen, die ich liebe, durchs Leben"
Godmother of Punk, Schriftstellerin, Künstlerin: All das ist Patti Smith. Ein Gespräch über das Leben als Pilgerreise – und die Frage, wie man im Alter nicht einsam wird.
SZ MagazinLiteratur
:"Wenn jemand schweren Liebeskummer hat, hat er die Ohren verstopft"
Kaum jemand schreibt so schön und treffend über den Verlust von Liebe wie die deutsche Bestsellerautorin Mariana Leky. Im Interview erzählt sie, warum sie wegen Liebeskummer mit dem Schreiben angefangen hat, was das beste Lied ist, wenn man sich elend fühlen möchte, und welche Erkenntnisse wirklich trösten.
SZ MagazinLiteratur
:"Mein Äußeres stand im Weg, um von Kritikern ernsthaft gelesen zu werden"
Julia Franck wurde mit ihrem Buch "Die Mittagsfrau" schlagartig bekannt – aber ihr Erfolg brachte Anfeindungen mit sich. Nun wird der Roman verfilmt. Ein Gespräch über das Aufwachsen bei einer Anti-Mutter, den tragischen Tod ihrer großen Liebe und Schönheit als Malus in der Literaturszene.