Der Rätselhafte

Verstehen Sie Bob Dylan? Wir auch nicht immer. Versuchen wir es mal gemeinsam: Hier ist ein Quiz mit 68 ebenso witzigen wie überraschenden Fragen zu Dylans Leben und Werk.
  • Bob-Dylan-Quiz

    Die Antwort
    weiß ganz allein
    der Wind...

    Was befindet sich auf dem Dach von Dylans Haus in Malibu? Was sagte Barack Obama, nachdem Dylan im Weißen Haus aufgetreten war? Welches Pseudonym benutzte Bobby Zimmerman in der High School, lange bevor er sich Bob Dylan nannte? Hier sind 68 Fragen zu Bob Dylans Leben und Werk.

  • 01/03

    Bob Dylan heißt noch Robert Zimmerman und wohnt mit seinen Eltern in einer Kleinstadt in Minnesota, als er seinen ersten Song schreibt. Wovon handelt er?

    • Von der Schauspielerin Brigitte Bardot
    • Vom Apfelkuchen seiner Mutter Beatty
    • Von den Güterzügen voller Eisenerz, die durch seine Heimat fahren
    • Von einer sprechenden Elster, die den Menschen die Vernichtung im Atomkrieg prophezeit
  • 01/03

    Dylan hört 1954 zum ersten Mal Elvis Presley. Später sagt er, das sei gewesen wie …

    • »… die Schule anzuzünden.«
    • »… plötzlich fünf Meter groß zu sein.«
    • »… fliegen zu können.«
    • »… aus dem Knast auszubrechen.«
  • 01/03

    Welches Pseudonym legt sich Dylan für einen Auftritt mit seiner High-School-Band The Rock Boppers zu?

    • Roderick Ryfle
    • Elston Gunn
    • Calvin Cannon
    • Archibald Pistoll
  • 01/03

    Im Januar 1961 fährt Dylan mit zwei Bekannten im Auto nach New York. Womit nervt er auf der mehr als 20-stündigen Reise?

    • Er beteiligt sich nicht am Benzingeld.
    • Als Proviant bringt er eingelegten Fisch mit, der erbärmlich stinkt.
    • Er raucht kurz nach der Abfahrt einen Joint und kann deshalb den Rest der Strecke nicht mehr am Steuer sitzen.
    • Während der Fahrt singt er Lieder seines Idols, des Folksängers Woody Guthrie.
  • 01/03

    Statt zuzugeben, der Sohn eines Haushaltswarenhändlers in Minnesota zu sein, erfindet Dylan in New York einen neuen Lebenslauf. So behauptet er, dass er …

    • … als Fallensteller in Kanada gearbeitet und dort einen Grizzly-Bären erlegt habe.
    • … von den Sioux-Indianern abstamme und als Jahrmarkthelfer durch die USA gereist sei.
    • … mit Kokainschmugglern auf einer Yacht von Panama nach Texas gesegelt sei.
    • … als Wunderkind schon einige Opern komponiert, aber dann erkannt habe, dass Folkmusik das einzig Wahre sei.
  • 01/03

    In New York ist Dylan mit der 17-jährigen Suze Rotolo liiert, deren Bild auf dem Cover des Albums The Freewheelin’ Bob Dylan zu sehen ist. Wie nennt Rotolos Mutter den jungen Sänger?

    • »Blödmann«
    •  »Stinker«
    • »Landstreicher«
    • »Kleiner Shakespeare«
  • 01/03

    Im Frühjahr 1961 erlebt Joan Baez den jungen Dylan zum ersten Mal. Neben seiner Bühnenpräsenz fällt ihr auf, dass er …

    • … unbeschreiblich schmutzig ist.
    • … aus den Gläsern anderer Leute trinkt, während die auf dem Klo sind.
    • … keine Unterwäsche trägt.
    • … total abgekaute Fingernägel hat.
  • 01/03

    Was für einen Gegenstand benutzt Dylan bei den Aufnahmen zu seinem Debütalbum im November 1961 zum Slidegitarrenspiel?

    • Das goldene Dupont-Feuerzeug seines Produzenten John Hammond
    • Den abgebrochenen Hals einer Weinflasche, die er ins Studio mitgebracht hatte
    • Den Lippenstift seiner Freundin Suze
    • Ein Taschenmesser, das er im Mai 1954 zu seiner Bar Mitzwah bekommen hatte
  • 01/03

    Im August 1962 erscheint zum ersten Mal ein Artikel über Dylan in einer großen Zeitschrift – dem Teeniemagazin Seventeen. Wie wird er dort beschrieben?

    • »Die Kraft seiner Worte dringt in den Hörer ein wie der Blitz in den Stamm
      einer alten Eiche.«
    • »Er schreit das heraus, was andere nicht mal zu flüstern wagen.«
    • »Seine Balladen versengen den Verstand wie ein heißes Bügeleisen.«
    • »Wenn ihm jemand einen anständigen Haarschnitt verpasst und neue Klamotten kauft, könnte er größer werden als Elvis.«
  • 01/03

    Mit dem Album The Freewheelin’ Bob Dylan und Songs wie »Blowin’ In The Wind« gelingt Dylan 1963 der Durchbruch. Der Covertext enthält die Information, Dylan arbeite gerade an drei Romanen (die nie erschienen sind), darunter ein Werk über …

    • … eine nicht näher benannte Jugendliebe.
    • … Leute, die er in South Dakota kennt.
    • … seine Großmutter, die 1905 aus Russland in die USA emigrierte.
    • … den Cree-Häuptling Kleiner Bär, der Ende des 19. Jahrhunderts an mehreren Indianeraufständen teilnahm.
  • 01/03

    Am 28. August 1963 hält Martin Luther King in Washington seine Rede I Have a Dream. Auch Dylan tritt bei der Bürgerrechtsdemo auf, allerdings ohne großen Eindruck bei der New York Times zu hinterlassen. Was merkt deren Reporter an?

    • Die A-Saite von Dylans Gitarre sei verstimmt gewesen.
    • Harry Belafonte und Burt Lancaster hätten Dylans Auftritt so langweilig gefunden, dass sie sich währenddessen die Beine vertreten hätten.
    • Dylans Jeans, Stiefel und Holzfällerhemd seien dem bedeutenden Anlass nicht angemessen gewesen.
    • Dylan habe so genuschelt, dass man seine Liedtexte kaum verstanden habe.
  • 01/03

    Inmitten von abstrakten Gedichten schildert Dylan auf dem Cover des Albums Another Side Of Bob Dylan ein Erlebnis von einer Europareise, nämlich dass ihn ...

    • ... in der Toskana bei einem Spaziergang ein Wildschwein angriff.
    • ... in Paris ein Clochard um einer Zigarette anschnorrte.
    • ... in Kopenhagen ein blondes Mädchen mit heißem Kaffee übergoss.
    • ... in Griechenland ein altes Mütterlein fragte, warum er so unrasiert sei.
  • 01/03

    Im Sommer 1964 besucht Bob Dylan die Beatles in ihrem Hotel in New York und hat Marihuana dabei, um mit der Gruppe zu kiffen. Was passiert?

    • Der Beatles-Manager Brian Epstein warnt, auf den Fluren stehe Polizei, und bittet alle, zum Kiffen ins Bad zu gehen.
    • John Lennon nimmt einen tiefen Zug vom Joint und wird ohnmächtig.
    • Die Beatles lehnen dankend ab und trinken lieber Rum-Cola.
    • Dylan scheitert beim Versuch, einen Joint zu drehen, und verteilt dessen Inhaltsstoffe versehentlich in der auf dem Couchtisch abgestellten Obstschale.
  • 01/03

    Im selben Sommer treffen Dylan und Joan Baez einen Lektor des Macmillan-Verlags, der Dylans Gedichte und Prosa als Buch veröffentlichen möchte. Baez hat, wie sie zu Beginn des Treffens sagt, auch schon einen Titel für das Werk, nämlich:

    • Piss Off
    • Shit
    • Fuck You
    • God’s Vomit
  • 01/03

    Am 9. Januar 1965 erscheint im britischen Musikmagazin Melody Maker ein Artikel, in dem sich die Beatles John Lennon und George Harrison als Dylan-Fans zu erkennen geben. Am Schluss bringt Lennon aber einen Kritikpunkt an. Welchen?

    • Dylan spiele nicht besonders gut Gitarre, »sogar schlechter als Ringo«.
    • Beim Versuch, zu Dylans Musik zu tanzen, müsse man sich unweigerlich »die Beine brechen«.
    • Beim Gesang sei Dylan ein »Wieherer«.
    • Einige Songtexte seien so kompliziert, dass ihm Dylan manchmal wie ein »singender Professor« vorkomme.
  • 01/03

    Als Dylan Joan Baez im Frühjahr 1965 in ihrem Haus in Carmel, Kalifornien, besucht, lädt sie ein paar Freunde ein und kocht einen Eintopf. Was passiert?

    • Da Dylan das Essen nicht schmeckt, schmeißt er Baez seinen Teller vor die Füße und stürmt wutentbrannt hinaus.
    • Er isst, bevor die Gäste kommen, das ganze Fleisch aus dem Topf und lässt für die anderen nur das Gemüse zurück.
    • Als er sich unbeobachtet glaubt, spuckt er in die Suppe.
    • Da er sich für zu dick hält, rührt er keinen Bissen an und spielt den Gästen
      während des Essens seinen unveröffentlichten Song »Ballad Of A Thin Man« vor.
  • 01/03

    Bei seiner Ankunft in London wird Dylan im Frühjahr 1965 gefragt, was seine »wahre Botschaft« sei. Man solle einen klaren Kopf behalten, antwortet er, und immer …

    • … auf einem Zahnstocher kauen.
    • … blank geputzte Schuhe tragen.
    • … nach Schlaglöchern Ausschau halten.
    • … eine Glühbirne dabeihaben.
  • 01/03

    Mit poetischen Songtexten voller ungewöhnlicher Szenen und Bilder verändert Dylan die Sprache der Popmusik. Welche Figuren, die zuvor eher nicht in Popsongs vorkamen, treten im elfminütigen Song »Desolation Row« vom Album Highway 61 Revisited auf?

    • Hamlet, Dr. Dolittle und das Mädchen mit den Schwefelhölzern
    • Aschenputtel, der barmherzige Samariter und der Glöckner von Notre-Dame
    • Don Quichotte, der Apostel Paulus und der frühere US-Präsident Ulysses S. Grant
    • Vasco da Gama, die Indianerprinzessin Pocahontas und der Pharao Ramses II.
  • 01/03

    Am 22. November 1965 heiratet Bob Dylan seine Freundin Sara Lownds. Wo?

    • In der Dorfkirche von Woodstock
    • In der Synagoge »Agudath Achim« in seinem Heimatort Hibbing
    • Unter einer Eiche auf Long Island
    • Am Grab des Sängers Blind Willie McTell
  • 01/03

    Im Dezember 1965 gibt Dylan vor einem Konzert in Berkeley eine Pressekonferenz und wird gefragt, wie er seine Musik beschreiben würde. Seine Antwort?

    • »Mathematische Musik.«
    • »Physikalische Musik.«
    • »Chemische Musik.«
    • »Geometrische Musik.«
  • 01/03

    Beim Konzert stehen dann ungewöhnliche Requisiten auf der Bühne, nämlich ...

    • zwei Mülltonnen
    • zwei Harley-Davidson-Motorräder
    • zwei Pferde
    • zwei riesige Teddybären
  • 01/03

    Der Playboy fragt Dylan 1966, was er täte, falls er US-Präsident würde. Er sagt, er würde die amerikanische Nationalhymne umschreiben und …

    • … das Konterfei des Countrysängers Hank Williams auf den Hundert-Dollar-Schein drucken lassen.
    • … den Bundesstaat North Dakota an Kanada verschenken.
    • … Mao Tse-tung zu einem Kampf mit bloßen Händen herausfordern.
    • … den Blues-Sänger Skip James als Richter an den Supreme Court berufen.
  • 01/03

    Nach seinem legendären Konzert in der Royal Albert Hall in London 1966 spricht Dylan mit Keith Richards. Seine Band, die Hawks, sei die beste der Welt, sagt er, die Stones seien aber …

    • »… vielleicht die zweit- oder drittbeste.«
    • »… besser als die Beach Boys.«
    • »… die besten Krachmacher.«
    • »… die besten Philosophen.«
  • 01/03

    Am 29. Juli 1966 hat Dylan einen Motorradunfall, worauf mehr als sechzig Konzerte abgesagt werden müssen und er für Jahre verschwindet. Was sagt Dylans tyrannischer Manager Albert Grossman, als er vom Unfall erfährt?

    • »Wie konnte er mir das antun?«
    • »Dann werde ich ihn halt im Rollstuhl auf die Bühne schieben.«
    • »Bestimmt war er wieder bekifft.«
    • »Besorgt mir die Nummer von Gordon Lightfoot. Mache ich halt den zum Star.« (Anmerkung: Gordon Lightfoot ist ein kanadischer Folksänger, der damals als Dylans Rivale galt.)
  • 01/03

    Bei einem Besuch seiner »Factory« schenkt Andy Warhol Dylan eines seiner berühmten Elvis-Bilder. Das Bild gefällt Dylan allerdings nicht, und er …

    • … benutzt es als Pinnwand.
    • … tauscht es gegen ein Sofa für sein neues Haus in Woodstock.
    • … verstaut es in seinem Gartenschuppen, wo es von Mäusen angenagt wird.
    • … hängt es kopfüber im Gästeklo auf.
  • 01/03

    1967 besucht Noel Paul Stookey von der Gruppe Peter, Paul and Mary den als eine Art Orakel verehrten Dylan in Woodstock, um ihn nach dem Sinn des Lebens zu fragen. Dylan antwortet mit einer Gegenfrage. Welcher?

    • »Wie viele Wassertropfen gibt es im Meer?«
    • »Wie viel ist 17 mal 55?«
    • »Woher soll ich das wissen?«
    • »Liest du je in der Bibel?«
  • 01/03

    Mit seinem Nachbarn in Woodstock, dem Maler Bruce Dorfman, entwickelt Dylan Pläne für ein spektakuläres Kunstwerk, das er zusammen mit Muhammad Ali und den Beatles realisieren möchte. Worum handelt es sich?

    • Um eine fünfzig Meter hohe Bronze-statue der Bluessängerin Memphis Minnie, die in ihrer Heimatstadt am Ufer des Mississippi stehen soll
    • Um ein riesiges Flugobjekt, das Form und Farbe ändern kann und unangekündigt über den Metropolen der Welt am Himmel erscheint
    • Um ein aus Streichhölzern im Maßstab 1:10 nachgebautes Modell des Weißen Hauses, das bei einem Happening symbolisch verbrannt werden soll
    • Um ein großes Triptychon, das von Affen gemalt werden soll, die mit Rockmusik beschallt werden
  • 01/03

    Als Dylan im Frühjahr 1970 zurück nach New York zieht, sucht ihn der selbsternannte »Dylanologe« A.J. Weberman heim, der seinen Müll durchwühlt und …

    • … Dylans Friseur bezahlt, um an abgeschnittene Locken des Sängers zu gelangen.
    • … Dylans Tochter Maria vor der Schule auflauert und ihren Ranzen stiehlt.
    • … per Inserat in einer Szenezeitschrift Urinproben von Dylan kaufen will.
    • … sich mehrere Tage in einer Abstellkammer in Dylans Haus verbirgt und
      unbemerkt das Familienleben belauscht.
  • 01/03

    Ab 1974 baut sich Dylan ein extravagantes Haus in Malibu, einem Promi-Ort bei Los Angeles. Was befindet sich auf dem Dach?

    • ein Hubschrauber-Landeplatz
    • ein Zwiebelturm, wie man ihn von bayerischen Kirchen kennt
    • ein Observatorium mit einem vier Meter langen Teleskop
    • zwei angeblich funktionstüchtige Kanonen aus der Kolonialzeit
  • 01/03

    In ihrem Song »Diamonds & Rust« blickt Joan Baez 1975 auf ihre Jahre mit Dylan zurück und erwähnt darin auch, was sie ihm damals geschenkt hat. Nämlich?

    • Manschettenknöpfe
    • Frische Unterwäsche
    • Rainer Maria Rilkes Buch »Briefe an einen jungen Dichter«
    • Einen Tuschkasten
  • 01/03

    Bei einem Frankreich-Urlaub im Jahr 1975 trifft Dylan eine bedeutende Persönlichkeit, nämlich ...

    • ... den »König der Zigeuner«, einen Anführer der französischen Roma.
    • .. den Käsereibesitzer Laurent Broussard, Schöpfer des angeblich besten Camemberts der Welt.
    • ... den Komiker Jacques Tati.
    • ... den Chansonsänger Charles Aznavour.
  • 01/03

    Dylans Album Blood On The Tracks, auf dem er seine Eheprobleme mit Sara Dylan verarbeitet, wird 1975 von der Kritik gefeiert. Auch der Covertext, verfasst vom Schriftsteller Pete Hamill, ist eine Lobeshymne. Von allen Dichtern, ist dort zu lesen, sei Dylan der einzige, der …

    • »… den Sturm der Seele zu bändigen weiß.«
    • »… die aufgewühlte See in ein Glas gefüllt hat.«
    • »… Rosen zum Frühstück verspeist.«
    • »… sich im Schlammloch unseres Daseins nicht schmutzig macht.«
  • 01/03

    Auf seiner »Rolling-Thunder«-Tour spielt Dylan 1976 eine auffällige weiße Gitarre der Marke »National«, der er ausnahmsweise sogar einen Namen gibt. Welchen?

    • Camus
    • Rimbaud
    • De Sade
    • Baudelaire
  • 01/03

    Im Sommer 1976 wird Dylan von der Zeitschrift TV Guide gefragt, wie er sich Gott vorstelle. Seine Antwort?

    • »Als alten Mann mit weißem Bart.«
    • »Ich kann Gott in einem Gänseblümchen erkennen, im Wind und im Regen.«
    • »Als helles Licht, das durch den Türspalt in meine dunkle Kammer strahlt.«
    • »Ungefähr so wie Johnny Cash.«
  • 01/03

    Am 16. August 1977 stirbt Elvis. Wie reagiert Dylan?

    • Er redet eine Woche lang kein Wort.
    • Er mietet sich in einem Motel in Tupelo / Mississippi ein, Elvis’ Geburtsort, und schreibt dort in wenigen Tagen alle Songs für sein nächstes Album »Street Legal«.
    • Auf seinem nächsten Konzert covert er »Heartbreak Hotel« und »Jailhouse Rock«.
    • Er bietet an, bei Presleys Beerdigung aufzutreten, was dessen Familie aber
      nicht möchte.
  • 01/03

    1978 wird Dylan vom Playboy gefragt, welche Musik er gerade höre. Er nennt viele alte Bluessänger, aber auch einen überraschenden Namen, nämlich ...

    • Nana Mouskouri
    • Lena Valaitis
    • Vicky Leandros
    • Caterina Valente
  • 01/03

    Mit welchem Satz verwundert Dylan sein Publikum bei einem Konzert in London im Jahr 1978?

    • »Fish and Chips sind mein Lieblingsessen.«
    • »Ich denke darüber nach, nach Liverpool zu ziehen.«
    • »Wenn es mir dreckig geht, schaue ich immer englischen Erstligafußball.«
    • »Ich wünschte, in Amerika hätten wir auch eine Queen.«
  • 01/03

    Beim selben London-Besuch hat Dylan eine denkwürdige Begegnung mit einem Musiker. Was passiert genau?

    • Sid Vicious von den Sex Pistols versucht, ihn mit einem Messer zu erstechen.
    • Billy Idol von Generation X trinkt sein Bier leer und kotzt ihm vor die Füße.
    • Joe Strummer von The Clash möchte mit ihm jammen, kennt jedoch keinen der alten Bluessongs, die Dylan anstimmt, und kann deshalb nicht mitsingen.
    • Elvis Costello fällt vor ihm auf die Knie und bittet ihn, seine Brille zu signieren.
  • 01/03

    Nachdem er sich zum Christentum bekannt hat, spielt Dylan ein Jahr lang auf seinen Konzerten ausschließlich Gospelsongs, die er oft mit predigtartigen Ansagen voller Bibelzitate einleitet. Was prophezeit er am 26. November 1979 auf einem Konzert in Arizona?

    • Der Mississippi werde statt Wasser Blut führen und alles Leben an seinen Ufern vergiften.
    • Eine Armee von 200 Millionen chinesischen Soldaten werde den Nahen Osten angreifen.
    • Ein riesiger Heuschreckenschwarm werde im Mittleren Westen die Sonne verdunkeln, sodass alles Getreide dort verdorrt.
    • Alle Fernsehgeräte in Amerika würden zur selben Zeit explodieren.
  • 01/03

    In den Achtzigerjahren dreht Dylan einige Musikvideos, denen man anmerkt, wie wenig er mit dem neuen Medium anfangen kann. Im Video zu »Tight Connection To My Heart« ist zum Beispiel zu sehen, wie er …

    • … stirnrunzelnd in der Bibel liest und dabei in eine saure Gurke beißt.
    • … auf ein Notenblatt schaut, das sich in eine weiße Taube verwandelt und
      davonflattert.
    • … ein Magazin namens Focus liest und danach von japanischen Polizisten abgeführt wird.
    • … sich hinter einer Zeitung mit der Schlagzeile »Ende vom Lied: Dylan stürzt von Golden Gate Bridge« verbirgt.
  • 01/03

    Der Rolling Stone fragt Dylan 1984, zu welcher Kirche er gehöre. Seine Antwort?

    • Zur Kirche der Schlechten Laune.
    • Zur Kirche der Verweigerten Selbsterkenntnis.
    • Zur Kirche der Qualmenden Zigarette.
    • Zur Kirche des Vergifteten Verstands.
  • 01/03

    Im Booklet seiner Best-Of-Box Biograph, die 1985 erscheint, erklärt Dylan erneut, an einem Roman zu arbeiten. Wie lautet demnach der Titel des bis heute unveröffentlichten Werks?

    • Doughnuts for Plato
    • Ho Chi Minh in Harlem
    • Jesus Doesn’t Watch TV
    • Columbus at McDonald’s
  • 01/03

    Mitte der Achtziger durchlebt Dylan eine Schaffenskrise, in der er nichts mehr mit seinen alten Songs anzufangen weiß. Sich mit ihnen zu beschäftigen, schreibt er später in seiner Autobiografie, sei gewesen, wie …

    • »… einen Eimer Asche zu gurgeln.«
    • »… ein Paket mit verfaultem Fleisch herumzuschleppen.«
    • »… in einer Dornengrube gefangen zu sein.«
    • »… auf einer heißen Herdplatte zu sitzen.«
  • 01/03

    Zur selben Zeit erwägt er, die Musik an den Nagel zu hängen und sein Geld als Investor zu verdienen. Ein Börsenmakler legt ihm eine Liste von Unternehmen vor, die man derzeit günstig erwerben könne, darunter eine...

    • ... Alligatorfarm in Florida.
    • ... Kupfermine in Bolivien.
    • ... Holzbein-Fabrik in North Carolina.
    • ... Kette von Imbissbuden auf Hawaii.
  • 01/03

    Zur vielleicht ungewöhnlichsten Zusammenarbeit in Dylans langer Karriere kommt es 1986. Mit wem nimmt er ein Duett auf?

    • Dem Popsternchen und Busenwunder Samantha Fox
    • Dem Rapper Kurtis Blow
    • Dem Schnulzensänger Julio Iglesias
    • Dem Tenor Placido Domingo
  • 01/03

    1987 interviewt der Schriftsteller Sam Shepard Dylan für Esquire und fragt dabei, wen Dylan in seinem Leben gern getroffen hätte, aber nie getroffen hat. Seine Antwort?

    • Maria Callas
    • Ozzy Osbourne
    • Den Schah von Persien
    • Bob Marley
  • 01/03

    1988 gründet Dylan mit George Harrison, Roy Orbison, Tom Petty und Jeff Lynne die Supergruppe The Traveling Wilburys. Auch in Dylans Heimstudio in Malibu finden Aufnahmen statt. Was missfällt ihm daran?

    • Dass George Harrison bemängelt, in Dylans Studio habe wohl schon lange
      niemand mehr saubergemacht.
    • Dass die anderen davon ausgehen, für Dylans Studio keine Miete bezahlen zu müssen.
    • Dass Roy Orbison mit seinem Auto beim Parken eine Beule in Dylans alten Buick fährt.
    • Dass er seine Gäste alle bewirten muss.
  • 01/03

    Seit 1988 ist Dylan auf seiner Never-Ending-Tour unterwegs und spielt jedes Jahr rund hundert Konzerte, oft in ungewöhnlichen Orten. Wie heißt der kleinste Ort in Deutschland, in dem er aufgetreten ist?

    • Tambach
    • Ambach
    • Ansbach
    • Schwabach
  • 01/03

    Welchen Gegenstand aus dem Besitz eines berühmten Kollegen hätte Dylan laut seiner Autobiografie Chronicles Ende der Achtziger gern erworben?

    • B.B. Kings Klobrille
    • Michael Jacksons Kinderkarussell
    • Paul McCartneys Billardtisch
    • Elton Johns Flipper
  • 01/03

    Bei einem Konzert Anfang der Neunzigerjahre in Wisconsin fällt nach einem Blitzschlag der Strom aus. Was macht Dylan?

    • Er starrt zwanzig Minuten lang schweigend ins Publikum.
    • Er setzt sich ans Schlagzeug und spielt ein Solo.
    • Er erzählt Witze auf Kosten seines Drummers Winston Watson.
    • Er spielt unverstärkt seinen Song »Shelter From The Storm«.
  • 01/03

    Am 16. Oktober 1992 wird mit großem Tamtam (und einem halben Jahr Verspätung) das 30. Jubiläum von Dylans Debüt-LP gefeiert. Etliche Stars treten mit ihm im Madison Square Garden auf, George Harrison ärgert sich allerdings darüber, dass die Veranstaltung keinem wohltätigen Zweck dient, sondern sämtliche Erlöse in Dylans Taschen fließen. Wie protestiert er dagegen?

    • Er steckt hinter der Bühne die für Dylan reservierten Rotweinflaschen ein und verschenkt sie noch in derselben Nacht an New Yorker Obdachlose.
    • Er weigert sich, die von ihm gesungenen Songs für die CD-Veröffentlichung des Konzerts freizugeben.
    • Er drückt Dylan auf der Bühne mit sarkastischem Lächeln 100 Dollar in die Hand.
    • Er druckt T-Shirts mit Dollarzeichen, die er Dylan nach Hause schickt.
  • 01/03

    Auf dem Album Good As I Been To You singt Dylan 1993 alte Folksongs, darunter auch ein Kinderlied, in dem ...

    • ... der grüne und der blaue Hund sich um die goldene Bratwurst streiten.
    • ... der Frosch die Maus heiratet, aber bald nach der Hochzeitsfeier von der Ente gefressen wird.
    • ... der kleine Peter auf dem Rücken einer großen Heuschrecke zum Mond fliegt.
    • ... die schlaue Kuh zur Königin von England gekrönt wird.
  • 01/03

    Im Begleittext des Albums World Gone Wrong kritisiert Dylan die Bezeichnung »Never-Ending-Tour«, die sich für seine seit 1988 anhaltende Dauertournee etabliert hat – tatsächlich würden seine Konzertreisen ganz anders heißen. Welchen Titel gibt er rückwirkend seiner Europatour vom Sommer 1992?

    • »Warum-schaut-ihr-mich-so-komisch-an-Tour«
    • »Wer-sich-bewegt-wird-erschossen-Tour«
    • »Was-wollt-ihr-alle-bloß-von-mir-Tour«
    • »Wo-bekomme-ich-hier-was-zu-essen-Tour«
  • 01/03

    Auf seinem Label Egyptian Records veröffentlicht Dylan 1997 ein Album, auf dem Musiker wie Willie Nelson und Van Morrison Songs des Countrymusik-Pioniers Jimmie Rodgers covern. Im Begleittext meint Dylan, Rodgers’ Wirkung sei wie …

    • »… Nektar, der sich durch Stahl bohrt.«
    • »… ein Tornado im Kopf und im Herzen.«
    • »… eine Wasserflasche, die niemand leer trinken kann.«
    • »… die zehn Gebote, die Moses vom Berg herunterbrachte.«
  • 01/03

    Im Sommer 2002 spielt Dylan beim Newport Folk Festival, wo er schon in den Sechzigerjahren einige legendäre Auftritte hatte. Womit überrascht er das Publikum diesmal?

    • Er watschelt im Entengang über die Bühne.
    • Er trägt eine Perücke und einen falschen Bart.
    • Er singt eine neue, bisher unbekannte Strophe von »Like A Rolling Stone«.
    • Er reagiert zum einzigen Mal im Laufe der gesamten Never-Ending-Tour auf
      einen Zuruf aus dem Publikum und spielt den Song »Idiot Wind«, den sich jemand lautstark gewünscht hatte.
  • 01/03

    Nach dem Tod von Johnny Cash im September 2003 veröffentlicht Dylan einen Nachruf. »Wir können uns an ihn erinnern«, schreibt er, »aber wir können ihn nicht …«

    • »… verstehen, wenn wir nicht mit unseren bloßen Händen im schwarzen Schlamm von Arkansas graben, dem er entsprungen ist.«
    • »… definieren, genausowenig wie wir eine Quelle von Wahrheit, Licht und Schönheit definieren können.«
    • »… für uns beanspruchen, denn John R. Cash hat sein Leben immer auf einer anderen Ebene gelebt als wir Normalsterblichen.«
    • »… zurückbekommen, so wie wir auch schon Abraham, Jesus, Martin Luther King und Blind Willie Johnson verloren haben.«
  • 01/03

    Im Interview mit der LA Times spricht Dylan 2004 über die Ambitionen, die er als junger Mann hatte: Er wollte damals etwas erschaffen, das ....

    • »... mit Donner und Flammen vom Himmel regnet.«
    • »... vielleicht halb so gut ist wie die Songs von Woody Guthrie.«
    • »... Shakespeare und Sinatra in den Schatten stellt.«
    • »... neben den Gemälden Rembrandts bestehen kann.«
  • 01/03

    Seit Beginn der Nullerjahre montiert Dylan seine neuen Lieder teilweise aus irgendwo gefundenen Textzeilen zusammen. Im Song »Workingman's Blues #2« findet sich 2006 zum Beispiel eine Formulierung, die auch aus einem alten Parteiprogramm stammen könnte. Welche?

    • »Die Kaufkraft des Proletariats ist gesunken.«
    • »Wenn wenige viel besitzen, besitzen viele wenig.«
    • »Ziel ist die Vergesellschaftung der Produktionsmittel.«
    • »Der Kapitalismus wird sich selbst zerstören.«
  • 01/03

    Jann Wenner vom Rolling Stone fragt Dylan 2007, woran er glaube. Seine Antwort?

    • Die Bibel – »Ich lese weiter jeden Tag im fünften Buch Mose.«
    • Den Blues – »Ich höre weiter jeden Tag Robert Johnson und Muddy Waters.«
    • Die Natur – »Ich stapfe weiter jeden Tag durch den Wald.«
    • Seine Familie – »Ich denke weiter jeden Tag daran, ob es meinen Kindern gut geht.«
  • 01/03

    Im selben Interview verrät Dylan auch, was Glück für ihn bedeutet: »In der Lage zu sein ...«

    • »... auf der Bühne zu stehen.«
    • »... jeden Tag zu essen.«
    • »... von überall zu verschwinden.«
    • »... gut zu atmen.«
  • 01/03

    Von Mai 2006 bis April 2009 ist Dylan mit seiner Theme Time Radio Hour auf Sendung, einer Radioshow, in der er viel alte Musik spielt, aber auch praktische Tipps gibt. So verrät er, wie man …

    • … eine Bloody Mary zubereitet.
    • … aus normalen Haaren Rastalocken macht.
    • … würdevoll einen Laufsteg entlangschreitet.
    • … sich bei einem Bewerbungsgespräch präsentieren sollte.
  • 01/03

    2009 veröffentlicht Dylan das Weihnachtsalbum Christmas In The Heart, auf dem zum ersten und wahrscheinlich auch letzten Mal in seiner Karriere zu hören ist, wie er ...

    • ... sich von einer Dixieland-Band begleiten lässt.
    • ... Lateinisch singt.
    • ... seine Nase schnäuzt.
    • ... Harfe spielt.
  • 01/03

    Am 9. Februar 2010 singt Dylan im Weißen Haus »The Times They Are A-Changing«. Hinterher sagt Barack Obama, Dylan habe sich anders verhalten als die Künstler, die sonst gelegentlich dort auftreten, er habe nämlich ...

    • ... darauf bestanden, dass bei seiner Darbietung niemand mitsingt.
    • ... bei einer kurzer Unterhaltung mit Michelle Obama geraucht und auf den Teppich geascht.
    • ... die ganze Zeit seine Sonnenbrille aufbehalten.
    • ... kein Foto von sich und dem Präsidenten gewollt.
  • 01/03

    Wer als Rock- oder Bluesmusiker etwas gelten wolle, sagt Dylan im September 2012, müsse einen Song schreiben können über...

    • ... die Terroranschläge des 11. September.
    • ... den Atombombenabwurf über Hiroshima.
    •  ... die Ermordung von John F. Kennedy.
    • ... den Untergang der Titanic.
  • 01/03

    Sein einziges Interview zur Platte Shadows In The Night gibt Dylan 2015 einem ungewöhnlichem Medium. Welchem?

    • Einer Obdachlosen-Zeitschrift, die in den gesamten USA vertrieben wird
    • Der Zeitschrift des amerikanischen Automobilclubs AAA
    • Dem SZ Magazine, einer in Buffalo, New York, ansässigen Zeitschrift über Schizophrenie
    • Der Zeitschrift der größten amerikanischen Senioren-Vereinigung AARP
  • 01/03

    Im selben Interview erzählt Dylan, dass er ein Konzert von Elton John besucht habe. Was ist ihm demnach dabei aufgefallen?

    • Dass viele Besucher während des Konzerts auf ihren Handys Spiele gespielt hätten.
    • Dass nahezu alle Frauen im Publikum blond gewesen seien.
    • Dass die Kinder im Publikum genauso gekleidet gewesen seien wie ihre Großeltern.
    • Dass Elton John die schwarzen Tasten seines Klaviers nicht angerührt habe.
  • 01/03

    Bei einer Preisverleihung hält Dylan im Februar 2015 eine dreißigminütige Rede, in der er Freunden und Unterstützern dankt – und über den Blues spricht. Der Blues sei nicht das, was alle Leute dächten, sondern in Wahrheit eine Mischung aus ...

    • »... unbezwingbaren Egos und zerfallenden Gewissheiten.«
    • »... irischen Trinklieder und den Chorälen von Bach.«
    • »... arabischen Geigen und Strauss-Walzern.«
    • »... Schmerzensschreien, Pistolenschüssen und dem Rattern eines Zuges.«
  • 01/03

    Im Frühjahr 2016 wird bekannt, dass eine Stiftung in Oklahoma Dylans riesiges Archiv gekauft hat, das unzählige Dokumente und Songmanuskripte aus allen Phasen seiner Karriere enthält, außerdem tausende Stunden unveröffentlichter Ton- und Filmaufnahmen. Auch eine Brieftasche aus den Sechzigerjahren ist dabei. Was steckt drin?

    • Das zusammengefaltete Original-Manuskript von »Like A Rolling Stone«.
    • Die Telefonnummer von Johnny Cash und die Visitenkarte von Otis Redding.
    • Ein Einkaufszettel, auf dem »Milch, Windeln, Salz, Gitarrensaiten« steht.
    • Dylans alter Führerschein und eine Hotelrechnung aus Nashville.
  • Ergebnis

    Sie haben 5 richtige Antworten von insgesamt 8 Fragen.

    [0% - 25%[

    Hm, das war noch nicht so gut! Hören Sie schnell Dylans Gesamtwerk durch, lesen Sie ein paar Biografien – und versuchen Sie es dann noch einmal.

    [25% - 50%[

    Ganz ok, aber sicherlich noch steigerungsfähig. 

    [50% - 75%[

    Auf Ihrem Weg zum Dylanologen/zur Dylanologin sind Sie schon ein ganzes Stück vorangekommen. Jetzt auch noch die letzten obskuren B-Seiten draufschaffen, dann sind Sie bald am Ziel!

    [75% - 100%]

    Glückwunsch! Sie wissen wahrscheinlich mehr über Dylan, als dieser selbst über sich weiß.

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