»Früher fand ich den Gedanken schrecklich, lesbisch zu sein«

Tamy Glauser wurde früher für ihr Aussehen gemobbt und kämpfte gegen ihre Liebe zu Frauen. Heute ist sie Model, wird für ihren androgynen Look gefeiert und ist mit der ehemaligen Miss Schweiz das berühmteste lesbische Paar des Landes. Ein Treffen.

Tamy Glauser in ­Zürich. Dort sei richtig was los, sagt sie: »eine coole Stadt«.

Foto: Lukas Wassmann/Totalworld 
Haare & Make-up: Stephanie Kunz/Calliste Agency

Der Hund ist schwarz, die Klamotten sind schwarz, Socken, Schuhe und die Basecap, die Tamy Glauser falsch herum auf dem Kopf hat, sind bunt. Sie zittert, ist durchgefroren, sie hat nicht genug anzogen an diesem sonnigen, aber kalten Tag in Zürich.

Glauser, eine 34-jährige Schweizerin, ließ Geschlechterunterschiede im Modegeschäft verschwimmen, indem sie als Model auf Frauen- und Männermodenschauen lief, für Jean Paul Gaultier, Givenchy, Louis Vuitton, Vivienne Westwood. Ihr Markenzeichen war lange der kahl geschorene Kopf, heute hat sie schulterlanges

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