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SZ-Magazin: Herr Stark, zwar schauen sehr viele Menschen Pornos, darüber reden möchte aber fast niemand. Sie erforschen Pornosucht. Erschwert das Nicht-darüber-sprechen-Wollen Ihre Arbeit?
Rudolf Stark: Ja, Pornoschauen ist ein Tabu, was es erschwert, zuverlässige Daten zu erheben. Die meisten Befragungen führe ich daher anonym durch und bin darauf angewiesen, dass die Menschen ehrlich antworten. Interessanterweise vermuten Frauen oft, dass nur sie nicht darüber sprechen, Pornos unter Männern aber das Gesprächsthema Nummer eins seien. Doch auch das entspricht nicht der Realität.
