Und es ward Licht

Früher lag das italienische Dorf Viganella jeden Winter monatelang im Schatten. Inzwischen leitet ein Spiegel die Sonnenstrahlen hinunter ins Tal. Eine Erleuchtung?

Das italienische Dorf Viganella von oben. Ein Spiegel leitet die Sonnenstrahlen ins Tal.

Es ist das erste Mal, dass das passiert nach all den Jahren, man kann es Vorführeffekt nennen. Der gekreuzigte Jesus hängt im Dunkeln. Der Lichtschein, den ein kleiner Spiegel von draußen durch eine kreisförmige Öffnung im Kirchenfenster lenkt, liegt nicht etwa auf dem Antlitz Christi, wo er hingehört, sondern auf einer Säule daneben. »Wahrscheinlich ein Vogel«, sagt Pier Franco Midali. »Da wird sich ein Vogel auf den Spiegel gesetzt und ihn verstellt haben.«

Midali wuselt eine Kellertreppe hinunter, kommt mit

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