»Ich sehe das alles ziemlich pessimistisch«

Aus dem Unbehagen mit dem Digitalzeitalter haben Charlie Brooker und Annabel Jones die Serie »Black Mirror« gemacht. Aber werden wir wirklich ständig von Computern überwacht und sind alle handysüchtig? Ein Gespräch. 

Charlie Brooker (links) ist Autor der meisten Folgen, er und Annabel Jones (rechts) produzieren die Serie Black Mirror. Das Buch in Jones’ Händen wurde für eine vieldiskutierte Folge angefertigt, in der die Zuschauer per Computer in die Handlung eingreifen konnten.

Foto: Nick Wilson/ Camera Press / Picture Press

SZ-Magazin: Als ich die neuen Folgen Ihrer Serie angesehen habe, wollte ich dazu etwas auf meinem Smartphone nachlesen. Ich tippte »Black«, und Google ergänzte automatisch »Mirror«. Weiß mein Telefon, was ich tue? Leben wir längst in der dystopischen Welt, die Sie in Black Mirror zeigen?
Charlie Brooker: Vielleicht hatten Sie in letzter Zeit schon öfter etwas über Black Mirror nachgelesen?

Hatte ich nicht, das ist es ja.
Annabel Jones: Oder die Serie ist einfach zu erfolgreich. Und Google rechnet damit, dass die meisten, die »Black« suchen, auch »Mirror« meinen.

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