Nackt im Wind

Auf Seereisen gibt es nicht viel zu gucken, immer nur Meer und Möwen. Auf der Carnival Freedom sieht das anders aus: Willkommen zur größten Nudistenkreuzfahrt aller Zeiten.

Ob diese Rettungsboote jemals so viel Vorfreude gesehen haben? Die Carnival Freedom liegt noch im Hafen von Fort Lauderdale, Florida, vertäut an einem Kai, als ihre Passagiere zur Evakuierungsübung auf Deck 4 antreten müssen. Über Lautsprecher unterbricht der Unterhaltungsdirektor Hennie van Heerden die aufgeregten Gespräche und bittet um Aufmerksamkeit. Vor den gleich folgenden Sicherheitshinweisen hat er ein wichtiges Anliegen: Da das Schiff noch nicht abgelegt habe, mögen doch alle Anwesenden ihre Kleidung noch eine Weile anbehalten. »Es dauert aber nicht mehr lange, bis wir die Dreimeilenzone vor der Küste verlassen haben, und der Spaß beginnt!« Auf das Stichwort »Spaß« brechen die Leute in Jubel aus, als würden gleich die Rolling Stones auftreten. Ich sehe: Gesichter, im euphorischen Wuuuu-huuuuu!-Schreien verzerrt, gereckte Arme und reines Glück. Ich denke: Was für einen Spaß habt ihr da draußen bloß vor?

Die nackten Zahlen konnte man vorher im Internet nachlesen: Die größte Nudistenkreuzfahrt der Geschichte soll das werden, Weltrekord mit knapp 3000 Teilnehmern, die meisten davon aus den USA. Sieben Tage Karibik, Preise ab 800 Dollar. Alles weitere blieb unklar. Wollen da bloß ein paar brave FKKler im Kreis fahren – oder wird das ein Spring Break für Erwachsene, eine Sause des Fleisches, ein endloser Wet-T-Shirt-Contest, nur eben ohne T-Shirt? Die Teilnahme ist erst ab 18 erlaubt, das kann ja heiter werden.

Zwei Tage nach der euphorischen Rettungsübung habe ich zwanzig neue Bekanntschaften geschlossen – darunter ein Ehepaar, das Weihnachtsbäume in Silicon Valley anbaut – und menschliche Körper in den erstaunlichsten Formen gesehen. Auch ein paar naheliegende Fragen kann ich beantworten. Etwa: Man legt ein Handtuch drunter, wenn man sich hinsetzt. Ansonsten habe ich die Übersicht verloren. Nur zwei Dinge kann ich mit Sicherheit sagen: Alles ist immer fun, fun, fun. Darüber hinaus ist es kompliziert. Am besten fasst es eine Holländerin zusammen, die zufällig auch mit an Bord ist: »Wenn die Amerikaner mal nackt sein dürfen, drehen sie immer ein bisschen durch.« So ist es. Wenngleich nicht immer klar ist, warum. Bei der Begrüßungsshow am ersten Abend zum Beispiel treten acht Tänzerinnen auf, die rhythmisch auf der Bühne umherstiefeln, im Hintergrund ein großes F, ein großes U, ein großes N. Anfangs haben sie Matrosenanzüge an, die sie sich dann alle gleichzeitig vom Leib reißen. Darunter tragen sie irgendwas Knappes und frivol Gemeintes in Rot. Die Leute im Publikum tragen zum größten Teil deutlich weniger Kleidung als die auf der Bühne, nämlich gar keine. Trotzdem johlen sie wie verrückt, wenn auf der Bühne Hüllen fallen. Warum nur? Oder der zweite Abend. Mottoabend auf dem ganzen Schiff. Das Thema lautet »Schnurrbart«, und viele haben sich tatsächlich einen angemalt oder angeklebt. Viele Männer auch einen zweiten, weiter unten, und man braucht eine Weile, bis man den Fehler erkennt: Müsste sich der Schnurrbart nicht normalerweise unter der Nase befinden?

Die Freedom ist ein knapp 300 Meter langes Kreuzfahrtschiff im Dienste der Carnival Cruise Lines. Für diese eine Woche hat der Veranstalter »Bare Necessities«, der seit mehr als 20 Jahren Nacktkreuzfahrten auf der ganzen Welt anbietet, das Schiff gechartert. Angefangen haben sie mit einem Schiffchen für 30 Leute, jetzt, 50 Kreuzfahrten später, sind fast hundertmal so viele an Bord.

Nudismus ist in den USA mittlerweile zu einem Markt geworden, auf dem jährlich eine halbe Milliarde Dollar umgesetzt werden, mit Reisen, Nudistencamps, Wohnanlagen. Typisch, die Amis. Aus allem einen Markt machen. Sogar Nackten in die Taschen greifen.

Ich frage die Leute an Bord gern, warum sie Nudisten geworden sind. Sie fragen dann gern zurück, warum ich denn einer bin. Bin ich gar nicht, sage ich, ich bin beruflich hier. Aber zu Hause in Deutschland gehe ich dann und wann in die Sauna, und manchmal stehe ich am Strand und habe die Badehose vergessen. An der Ostsee zum Beispiel lässt man sie dann einfach weg. No big deal, really. Die Leute seufzen und sagen, ach ja, Europa. Anschließend zählen sie die Strafen auf, die in ihrem Bundesstaat auf öffentliche Nacktheit stehen. In manchen landet man auf der im Internet zugänglichen Liste der Sexualstraftäter, wenn man beim Nacktbaden im See erwischt wird. Erzählt man den Leuten von den Nackten im Englischen Garten, seufzen sie noch lauter. In den USA vergisst man nicht einfach seine Badehose und springt trotzdem in den Fluss. In den USA trifft man die Entscheidung, Nudist zu sein, und begibt sich anschließend auf ein kostenpflichtiges Privatgelände. Oder auf ein Schiff, auf dem man drei Meilen vor der Küste endlich die Kleidung abwerfen darf.

Eine kurze Inventur: Auf diesem Schiff schippern Menschen durch die Karibik, die mit dem Habitus von emeritierten College-Professoren auftreten, und solche, die beim Lesen die Lippen bewegen. Es gibt Tätowierte, die schon beim Ablegen im Hafen angetrunken am Pool tanzen, und ältere Herren, die mit Block und Bleistift in der Hand der Crew Fragen stellen wie: »Haben die Blätter der Schiffsschraube einen festen Anstellwinkel?« Aus dem Pool an Deck steigen mal kühlrippenharte Fitnesskörper, mal Männer, die so dick sind, dass sie zwei Bäuche haben: einen, der als Schürze vor den Genitalien hängt, und einen zweiten, der obenauf liegt. Es fahren Teilzeit-Nudisten mit, die sich nackt sonnen, aber ansonsten Kleidung tragen möchten, und Nudisten-Fundamentalisten, die es richtig ernst meinen: nackt an der Bar, nackt am Buffet. Nackt im Casino, nackt beim Karaoke. Es fahren arme Blasse mit, die im Norden wohnen und noch arbeiten müssen, und tiefgebräunte Rentner, die in kalifornischen Nudistencamps ganzjahresnackt leben. Es gibt eine Minderheit, die Schamhaar trägt, und eine Mehrheit, die sämtliche Haare am Körper entfernt hat. Es gibt Frauen über 40 mit tätowierten Brüsten und Männer über 50 mit Piercings, und zwar auch da, wo es wehtut. Es gibt Nudisten, die sich an Land für das öffentliche Nacktsein einsetzen, und es gibt die Heimlichtuer.

Brad und Phyllis zu Beispiel, zwei gottesfürchtige, reizende Menschen aus Colorado, er 59, sie 61. Sie redet leise und verwendet gern das Wort »anständig«, er könnte mit seiner Stimme als Erzähler in Märchenhörspielen einspringen. Sonntags gehen sie in die Kirche, und als sie sich vor zehn Jahren kennenlernten, brauchte Brad ganze acht Monate regelmäßiger Rendezvous, bevor er überhaupt einmal ihre Hand in seine nahm. »Wir haben uns fünf Jahre lang den Hof gemacht, bis zu unserer Hochzeit«, sagt sie. Gerne würde man wissen, ob sie das wirklich so meint, wie man glaubt, dass sie es meint, aber ich frage dann doch lieber nicht nach. Weniger sündige Gedanken als diese beiden kann kein Mensch haben. Ihre Kinder (keine gemeinsamen) wissen trotzdem nicht, wo sie gerade sind. Die wissen nicht einmal, dass sie dann und wann auf Kleidung verzichten. Denn das wäre jenseits aller Vorstellung.

Überhaupt verheimlichen recht viele der Passagiere vor Freunden und Familien, was sie so treiben. An Bord ist etwa ein Ehepaar, das in der Woche zuvor mit Freunden auf just diesem Schiff umherkreuzte. Weil diese Freunde aber nichts von ihrem Nudistendasein wissen sollen, gingen sie am Samstagmorgen gemeinsam von Bord, das Paar setzte sich mit seinen Koffern in ein Taxi, ließ sich ein paar Mal um den Block kutschieren und schiffte sich dann wieder ein.

Ein Land, dass seine Einwohner in einigen Lebensbereichen wie Kleinkinder behandelt, erzieht zur Vorsicht. Schaltet man etwa auf dem Schiff den Fernseher ein, sind im amerikanischen Programm wie immer die Schimpfwörter überpiept und die Geschlechtsmerkmale überpixelt. Versucht man vom Nacktboot aus, das Nacktboot zu googeln, kommt man nicht weit, weil ein unabschaltbarer Suchfilter das Wort »nude« unterschlägt. In der Dusche warnt ein Schild, dass man die Wassertemperatur überprüfen müsse, bevor man sich in den Strahl stellt. Kein Wunder, dass da einige Nudisten auch soziale Verbrühungen fürchten. Die Angst scheint mit der Entfernung des Wohnorts von der Küste und der Nähe zum konservativen Bible Belt zu wachsen.

All I wanna do is have some fun.

Terry dagegen kommt aus Kalifornien. Er hat zwei Visitenkarten. Auf der einen steht einfach nur der Name seiner Firma, auf der zweiten »Nackthandwerker«. Auf seiner Webseite nakedcontractor.com findet man auch Fotos von einer Treppe, die er nackt gebaut hat. Terry trifft sich jede Woche mit seinem Bibelkreis, aber er macht trotzdem keinen Hehl aus seinem Nudistendasein. Alles kein Widerspruch, sagt Terry, und zitiert Jesaja 20,2. Da befiehlt der Herr Jesaja: »Gehe hin und zieh ab den Sack von deinen Lenden und zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen. Und er tut also, ging nackt und barfuß.« Terry hatte über diese Stelle mal eine längere Auseinandersetzung mit jemandem aus seinem Bibelkreis, der meinte, dass nackt ja nur heißen könne: mit Lendenschurz. Terry hat ein bisschen nachgeforscht und herausgefunden, dass das Wort im hebräischen Original »so wie du geboren bist« bedeutet. Punktsieg. Seitdem kann er sein Lebensziel guten Gewissens weiterverfolgen: »Ein guter Christ sein und ein guter Nudist.«

Jeden Morgen während dieser Reise meldet sich Hennie, der Unterhaltungschef, auf Kanal 27 des Bordfernsehens mit seiner Show. Dort kündigt er im Tonfall einer Cartoonfigur die »Fun Activities« des Tages an. Wer sicherheitshalber noch mal nachlesen will, was heute so an Spaßigem ansteht, wirft anschließend einen Blick in die tägliche Postille Fun Times. Aus den Lautsprechern des Restaurants singt Sheryl Crow mindestens dreimal täglich All I wanna do is have some fun. Alle sind nackt. Da müsste es doch eine naheliegende Idee sein, ein wenig dem ältesten Spaß der Menschheit zu frönen, oder?

Nancy Tiemann hat den Reiseveranstalter »Bare Necessities« gegründet und muss seitdem immer wieder erklären, was da eigentlich passiert, auf ihren Nacktbooten. »Das Problem ist«, sagt sie, »dass Nacktsein in Gegenwart anderer oft mit Sexualität verwechselt wird.« Auf der Homepage ihrer Firma gibt es deshalb eine lange Erklärung über das richtige Verhalten an Bord, in der öffentliche sexuelle Handlungen ausdrücklich untersagt sind. Es gibt Bereiche des Schiffs, zum Beispiel rund um den Pool, in denen das Fotografieren verboten ist, weil es immer mal wieder Probleme mit Leuten gab, »die nur zum Fotografieren gekommen sind«. In der Disco an Bord gilt die Regel: Wer eine Erektion bekommt, wird der Tanzfläche verwiesen. »Wir machen das sehr klar«, sagt Nancy Tiemann. Es stechen aus den USA nämlich nicht nur Nackt-, sondern auch Swingerkreuzfahrten in See, die kann man schon mal verwechseln. »Und es gibt ja nichts Schlimmeres als enttäuschte Erwartungen im Urlaub.« Wie viele Menschen gibt es wohl an Bord, deren Erwartungen enttäuscht werden könnten? Oder werden sie vielleicht gar nicht enttäuscht, weil es genug von ihnen gibt? »Sie meinen, Swinger an Bord? Ach, vielleicht fünf Prozent«, sagt ein Mann. »Mindestens zwei Drittel«, ein anderer. »Wahrscheinlich sind die Hälfte Swinger, bloß würde sich keiner von denen so nennen«, ein Dritter.

Mitte der Woche kann ich endlich nachzählen und komme auf: zwei Busse voll. In Limón, Costa Rica, gibt es einen Landausflug, der nicht Teil des offiziellen Veranstaltungsprogramms ist. Ein paar der Gäste an Bord haben das organisiert: eine Fahrt in einen Swingerclub im Regenwald. Am Hafen wartet ein kleiner Mann mit grauen Haaren, der die Gäste zu den Bussen lotst. Das ist Gerhard. Der kommt ursprünglich aus der Nähe von Aachen, hat aber zuletzt mehr als zehn Jahre in Thailand gelebt und ein Hotel betrieben. Das Land, das Hotel und seine Frau dort hat er aber gerade verlassen. Denn: »Schwingen ist für mich ein Lebensstil.« Er sagt tatsächlich immer »schwingen«. Und Schwingerclub. Wenn er etwas gut findet, sagt er »gail«, aber so, dass es immer nach Erektion klingt. Und er findet ermüdend viele Sachen gail. Jedenfalls, Thailand: Das Problem dort war, dass seine thailändische Frau nicht mitschwingen wollte. Ganz schwierig sowieso, sagt Gerhard, schwingen und Thailand. Prostitution sei dort ja kein Problem, aber einen Schwingerclub aufmachen – undenkbar. Deswegen hat er sich ein anderes Land gesucht, mit ähnlichem Klima wie Thailand, aber aufgeschlossener. Hier will er noch mal ganz neu anfangen, mit einer Frau, die sein Interesse teilt. Die muss er hier jetzt bloß noch finden. Vor drei Wochen ist er angekommen. Blöderweise hat er aber zwischenzeitlich festgestellt, dass ihm die Frauen hier eigentlich alle zu fett sind.

Es gibt Informationen, die will ich eigentlich gar nicht haben. Es gibt auch Dinge, die ich eigentlich gar nicht sehen will. Im Swingerclub angekommen, ziehen sich erst mal alle wieder aus, denn in den Bussen mussten sie Kleidung tragen. Dann gibt es Kartoffelsalat. Anschließend tanzt ein Stripper auf einem Tisch, und schon wieder lassen die Nackten ein frivoles Johlen für jemanden hören, der deutlich mehr Kleidung trägt als sie. Ansonsten passiert nicht viel. Falls jemand Zweifel gehabt haben sollte, dass der beste Treibstoff für Enthemmung nicht Nacktheit ist, sondern Alkohol: Hier wäre der endgültige Beweis. Der Höhepunkt besteht darin, dass ein Mann und eine Frau, beide so um die 50, inmitten eines Grüppchen stehen. Sie führt vor, wie sie dank ihrer Brustmuskulatur mit ihrem Busen zucken kann, er führt vor, dass er das gleiche mit seinem Penis vermag.

Und das war es auch schon. Alles ein großes Missverständnis, von allen Beteiligten. Auf der Rückfahrt will Gerhard wissen, was es denn an Bord so an Zubehör gebe? Kein Zubehör, sage ich, alle nackt. »Aber 3000 Menschen?«, rechnet Gerhard nach. »Da braucht ihr doch mindestens 70 Spielwiesen für die Leute.« Er will es einfach nicht begreifen.

Dreimal legt das Schiff unterwegs in Häfen an. Jedesmal muss darum Hennie die Leute darum bitten, sich doch jetzt wieder etwas anzuziehen. Je länger die Fahrt dauert, desto weniger hören sie auf ihn. Vor dem Stop in Costa Rica braucht er drei Durchsagen, in ansteigender Verzweiflung. Beim ersten Mal meldet er sich höflich, beim zweiten Mal wie ein Lehrer mit Autoritätsproblemen, beim dritten Mal klingt er flehend. Im Restaurant reißt derweil ein Mann wie ein Cartoon-Sittenstrolch seinen Bademantel auf, sobald jemand an ihm vorbeigeht. Ein Riesenspaß. Ein paar Tische weiter protestiert einer mit seinem T-Shirt. Auf dem steht: »I shaved my balls for this?«

Abends beim Essen sitze ich unter anderem mit Amy am Tisch. Sie ist 41, sieht aber – wie wirklich alle an Bord – zehn Jahre jünger aus. Dieser Nudismus scheint frisch zu halten. Ich sage ihr das auch so. Sie sagt: »Oooh, so ein nettes Kompliment, willst du dafür vielleicht ein Foto von meinen Möpsen machen?« und zieht ihr Oberteil herunter. Ihre Theorie für die Abwesenheit von jüngeren Menschen auf diesem Schiff lautet übrigens: »Die schämen sich alle noch für ihren Körper.« Wahrscheinlich muss man erst so alt werden, dass man seinen eigenen Körper auch mal als Pointe eines Witzes verwendet.

Es ist der Abend des Valentinstags. Hennie, der Spaßdirektor, bittet zu einer Pärchenshow in den großen Saal. Auf der Bühne sitzen drei Paare, die Fragen über ihre Beziehung beantworten müssen, ohne dass sie sehen können, was ihr Partner dazu schreibt. Man kennt solche Spiele von Hochzeiten. Das Paar ganz links, das sind Jerry und Betty. Sie haben sich 1949 kennengelernt, da waren sie längst keine Kinder mehr. Die letzte Frage des Abends lautet: Stellt euch vor, ein Papagei würde in eurem Schlafzimmer leben. Welchen Satz bekäme er so oft zu hören, dass er ihn irgendwann nachplappert?

Betty schreibt: »I want more.«
Jerry schreibt: »Not tonight.«

Fotos: Ricardo Cases

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