Wenn Karl Georg rumschnauzt, ist alles gut

Über Charles Schumann, seine Bar als poetische Idee und sein Gemecker, das eine Liebeserklärung an seine Gäste ist – und an die Welt.

Foto: Maurizio Di Iorio

Es gibt Orte, die suche ich immer wieder auf, weil sie mir für einen Moment das Gefühl geben, intensiver am Leben zu sein. Da, wo ich herkomme, ist es ein Flusstal, in dem Felsen aus der Strömung ragen; am Ufer dreht sich ein Mühlrad, und egal wohin man sich wendet, sieht man Felder, dichten Wald und sonst: nichts – ein Ort wie aus einem Eichendorff-Gedicht, den es im 21. Jahrhundert eigentlich gar nicht mehr geben dürfte.

Da, wo ich lebe,

Manchmal sitzen Karl Georg

Gibt man den Namen

Luis Buñuel hat über