Zur falschen Zeit am falschen Ort

Berlin, Brüssel, Nizza, Djerba: Nach einem Terroranschlag scheint die Welt für einen Moment stillzustehen. Wie geht das Leben der Menschen weiter, die ein solches Attentat überstanden haben? Acht Betroffene erzählen.

Trauerkerzen am Breitscheidplatz in Berlin. Nach dem Anschlag begann eine öffentliche Diskussion, ob sich der Staat genug um die Opfer kümmert.

Foto: Julian Röder

Norbert Imschloß

Am 24. Juli 2016 zündete der 27-jährige Syrer Mohammad Daleel im Biergarten einer Weinstube in Ansbach eine Bombe. 15 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer.

Ich wohne direkt neben meinem Wirtshaus. Die Tür zu meinem Schlafzimmer liegt nicht einmal zehn Meter von der Stelle entfernt, an der die Bombe explodierte. An dem Abend habe ich allein bedient, es war viel los wegen eines Konzerts nebenan. Der junge Mann ist mir aufgefallen, weil er sich nur kurz

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