Porträt eines Scharfmachers

Am AfD-Bundestagsabgeordneten Markus Frohnmaier lässt sich sehen, wie sehr die AfD von Provokationen lebt. Und wie ratlos sie ist, wenn sie mit anderen Methoden zum Erfolg kommen will.

Seine Rede auf dem Erfurter Domplatz 2015 machte ihn bekannt: Markus Frohnmaier, Bundestagsabgeordneter der AfD.

Er tritt an das Rednerpult. Eine Deutschlandfahne schlingt sich darum. Seit Hauptschultagen träumt er davon, auf großer Bühne zu stehen. Im Oktober 2015, kaum zehn Jahre und einige Tabubrüche später, ist es so weit. Björn Höcke hat ihn eingeladen.

Markus Frohnmaier blickt über den Erfurter Domplatz, sieht die 4000 Menschen, die sich bis an die Fachwerkhäuser drängen. Er sieht die Deutschlandfahnen und die Schilder, die Angela Merkel mit Kopftuch zeigen, darunter: »Mutti Multikulti«. Es sind Titelseiten des rechten Magazins

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