Heft 30

24. Juli 2009

Titelbild des Heftes: Das Deutsch-Heft

Das Deutsch-Heft

Vor zehn Jahren führte die Süddeutsche Zeitung die neue Rechtschreibung ein. Zum Jubiläum: ein Heft über unsere Sprache - das wichtigste Werkzeug, das wir haben.

Hier finden Sie ausgewählte Artikel aus dem SZ-Magazin 30/2009.
Die digitale Ausgabe gibt es in unserer App, ein gedrucktes Exemplar können Sie im SZ-Shop nachbestellen.

SZ MagazinSprache
:Nach uns die Sintflut

Wenn die Schlussredakteurinnen des "SZ-Magazins" nicht wären, würden wir manchmal unfassbaren Quatsch drucken. Ein Gespräch über Rechtschreibung, Konjunktiv II und Panik in letzter Minute.

SZ MagazinNimm 3
:Jakobsmuscheln auf Blumenkohl und Himbeeren

Kurz und schnell: Rezepte mit nur drei Zutaten. Diese Woche: Jakobsmuscheln auf Blumenkohl und Himbeeren.

Von Eduard Dimant

SZ MagazinSprache
:Mein Deutsch

Servus, Bockwurst, Pickel, Bimbo - Wie meinen? Wenn man als Fremdsprachler in Deutschland lebt, kommen einem verdammt viele Wörter spanisch vor. Eine Umfrage unter Prominenten.

SZ MagazinDer perfekte Plan
:Marbach

Schlägt hier das Herz der deutschen Sprache? Oder gibt's in der Gegend nur besonders geistreiche Weine? Wir haben den Direktor des Literaturarchivs um ein paar Tipps gebeten.

SZ MagazinSprache
:Mangelerscheinungen

Der Duden hat 1216 Seiten - aber das reicht hinten und vorne nicht: Dem Deutschen fehlen eindeutig ein paar Wörter.

SZ MagazinSprache
:Fund in bunt

50 Jahre lang lagerten die Kleider der verstorbenen Malerin Frida Kahlo in einer versiegelten Kammer, so hatte es ihr Mann gewollt. Jetzt darf die Welt die Prachtstücke zum ersten Mal sehen: ein lilarotblaurosavioletter Traum.

SZ MagazinSprache
:Aus Liebe zum Wort

"Wir feilen stundenlang": der Dichter Michael Lentz und der Rapper Jan Delay über den ständigen Wandel unserer Sprache und die gesellschaftlichen Bedeutungen klarer Sätze.

SZ MagazinDas Beste aus aller Welt
:Das Beste aus aller Welt

Axel Hacke über die Freude der Deutschen, Worte wie Bauklötze aufeinander zu türmen und wie im Ausland neue deutsche Wörter geschaffen werden.

SZ MagazinDas Prinzip
:Deutsch

Kampf der Kulturen: Jahrzehnte rangen selbst ernannte Sprachpfleger und Freiheitskämpfer um die richtigen Worte.

SZ MagazinSprache
:"Frau, eigentlich die Verheiratete → Weib"

Die Brockhaus-Enzyklopädie ist das Gedächtnis der deutschen Sprache und Mentalität. Aber wie haben sich die Begriffserklärungen im Laufe der Zeit verändert? Wir haben Stichwörter wie Liebe, Arbeit und Homosexualität in Brockhaus-Ausgaben nachgeschlagen, die bis ins Jahr 1893 zurückreichen – als man vieles offensichlich noch ganz anders sah.

SZ MagazinDie Gewissensfrage
:Die Gewissensfrage

»Ich mag große Autos mit viel Platz, besonders SUVs, würde mir aber keinen solchen Wagen kaufen, weil sie zu viel Benzin verbrauchen. Auch als Firmenwagen habe ich mir aus diesem Grund einen Kleinwagen ausgesucht. Nun habe ich eine Kollegin, die mit ihrem Firmen-SUV sehr unzufrieden ist und mir vorschlug, Autos zu tauschen. Da sie sehr viel mehr fährt als ich, würde es mit dem Tausch zu einer geringeren CO2-Belastung der Umwelt kommen. Kann ich daher guten Gewissens auf ihren Vorschlag eingehen, oder setze ich damit ein falsches Zeichen?« Johannes D., Jever

SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Sagen Sie jetzt nichts, Bastian Sick

Ein Interview ohne Worte, in dem das Gänsefüßchen der Nation nichts sagt und doch alles verrät: über seine Lieblingsleseposition, die Rechtschreibreform und die Erotik der deutschen Sprache.

SZ MagazinSprache
:Mein erster Brief

»Mann möchte es nicht erwenen«: In Deutschland leben Millionen von Analphabeten. Wir haben Menschen, die gerade lesen und schreiben lernen, gebeten, uns von ihren Erfahrungen zu berichten.