Ins Licht

Die Künstlerin Oda Jaune hat Deutschland nach dem Tod ihres berühmten Mannes Jörg Immendorff wortlos verlassen. Dabei war längst nicht alles gesagt. Porträt einer Befreiten.

Lange galt Oda Jaune als zurückhaltend und mädchenhaft. Ihr ehemaliger Galerist Michael Fuchs sagt über sie: »Wer so malt, ist nicht scheu.«

Die stärkste Waffe, die es gibt, sei das Schweigen, sagt sie. Und weil sie ein Gespür für Dramatik hat, sagt sie dann erst mal nichts mehr. Sie schaut aus dem Auto­fenster. Das Land ist hügelig, Stoppelfelder unterbrochen von grünen Wäldern, dann wieder Felder, wieder Wälder.

Diese Straße durchs Hinterland Bulgariens verläuft geradeaus, der Asphalt ist ein Puzzle aus Farben und Formen und Strukturen. Die Künstlerin Oda Jaune ist von Paris nach Sofia geflogen, um in einem Steinbruch eine überlebensgroße Skulptur

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