Neun Tipps, die jedes Foto besser machen

3000 Bilder auf dem Smartphone und keines richtig gut? Hier erklärt die Profi-Fotografin Ulrike Myrzik, wie aus mittelmäßigen Schnappschüssen perfekte Fotos werden. 

Robert Capa, ein berühmter Reportagefotograf, hat mal gesagt, wenn das Bild nicht gut ist, war man nicht nahe genug dran. Beim Fotogafieren von Hunden stimmt das allerdings nicht immer.

Illustration: Chiara Brazzale

1. Sich bewegen

Wenn Leute mit ihren Bildern unzufrieden sind, sagen sie oft, es kommt nicht so rüber, wie ich es gesehen habe. Sie haben dann drei Bilder gemacht, alle von derselben Stelle. Für mich ist das Wichtigste am Fotografieren, sich zu bewegen. Nicht stehen bleiben. Wenn du was gut findest, setz dich mit allem auseinander, was drum herum ist. Bei Gebäuden gehe ich auch immer auf die Rückseite. In den Hof. Ich schaue mir alles von allen Seiten an,

Sich bewegen ist nicht nur körperlich gemeint. Man muss sich auch von der Perspektive wegbewegen, die man schon im Kopf hatte. Ich habe lange den Fehler gemacht, dass ich mit der Kamera herumgelaufen bin und dadurch meinen Bildausschnitt gesucht habe. Dann habe ich verstanden, ich muss den Ausschnitt mit meinen Augen sehen, ohne Kamera.

Ich fotografiere privat selten in Situation, in denen alles perfekt ist;

Robert Capa, ein berühmter Reportagefotograf, hat einmal

Generell teilt

Kleine Serien machen. Vom Hund. Von der Straße, in der man wohnt. Vom Markt, auf dem man im Urlaub einkauft. Richard Billingham hat Anfang der Neunzigerjahre sein verwahrlostes Elternhaus fotografiert. Beide Eltern Alkoholiker. Er war 16, hatte sich eine Kamera an der Tankstelle gekauft, billigster Film, wollte aber etwas erzählen. Das grobe Korn der Fotos passte perfekt zu den Situationen, die er mit den Eltern eingefangen hatte. Die Arbeit ist heute mehrfach preisgekrönt und gerade wurde aus dem Buch ein Film: Ray and Liz.

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Die Fehler,