»Wir sind arme Schweine und immer getrieben«

Der Regisseur Oskar Roehler und der Autor Andreas Altmann blicken beide auf eine scheußliche Kindheit mit lieblosen Eltern zurück. Ein Interview über Wut und Ventile.

Sie wurden in Bayern geboren, sind Autodidakten und meditieren, um runterzukommen: Oskar Roehler (links) und Andreas Altmann.

Foto: Robert Fischer

SZ-Magazin: Sie duzen einander. Wie gut kennen Sie sich?
Andreas Altmann: Wir haben eine gemeinsame Freundin, Hannelore Elsner.
Oskar Roehler: Hannelore ist es geschuldet, dass ich sein Buch in den Händen hatte, bevor wir uns mal auf der Buchmesse trafen. Sie hat damals sehr geschwärmt.
Altmann: Ich habe vorgestern noch seinen Film Quellen des Lebens gesehen.
Roehler: Hast dich aber gut vorbereitet.

Sie verarbeiten in Ihren Büchern beide Ihre unglückliche Kindheit und westdeutsche Geschichte: Patriarchen, die Briefmarken sammeln, und der eine handelt mit Rosenkränzen, der

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