Sagen Sie jetzt nichts, Sabine Lisicki

Die Tennisspielerin im Interview ohne Worte über Steffi Graf, ihren Freund Oliver Pocher und Abtanzen im Berghain.

    Geboren: 22. September 1989, Troisdorf
    Beruf: Tennisspielerin
    Ausbildung: Mittlere Reife mit Einser-Schnitt
    Status: Herz-Ass

    Sabine Lisicki war schon fest eingeplant für die Rolle der neuen deutschen Tennisheldin, als sie im vergangenen Jahr im Wimbledon-Finale stand – als erste Deutsche seit Steffi Graf 1999. »Lisicki-Tennis ist wie Boris-Becker-Tennis früher, eine große Show, ein permanentes Drama«, schrieben Sportjournalisten, wunderten sich über die Härte ihres Aufschlags, erfanden Spitznamen für sie wie »Bum-Bum-Bine« oder »Doris Becker« und freuten sich auf eine neue Welle der Tennisbegeisterung. Doch die fiel aus. Lisicki verlor das Finale, und dieses Jahr lief bisher schlecht für sie, viele Verletzungen und Niederlagen, in Wimbledon schied sie diesmal schon im Viertelfinale aus. Ihr berühmtes Lächeln vergeht der 24-Jährigen trotzdem nicht. Zum Fototermin erscheint sie entspannt und gut gelaunt. Auf die Frage nach der Übung im Training, die sie am meisten fürchtet, würde sie auch gern antworten, muss aber passen, weil sie nicht im Tennisdress da ist, sondern im engen Kleid und mit sehr hohen Schuhen. Wenn man den Klatschblättern glaubt, verbringt sie ja mehr Zeit auf dem roten Teppich als auf dem Tennisplatz – seit sie mit dem Fernsehkomiker Oliver Pocher liiert ist.

    Fotos: Alfred Steffen

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