»Selbst wenn ich ein Leben lang für ihn kämpfen muss, ist das noch nicht genug«

Ensaf Haidar hat ihren Mann Raif Badawi seit sechs Jahren nicht gesehen – weil der Blogger in Saudi-Arabien im Gefängnis sitzt. Ein Gespräch über Schmerz und Hoffnung.

Ihre drei Kinder zieht Ensaf Haidar, geboren 1985, nun allein in Kanada groß.

Foto: David Maupile/Laif

SZ-Magazin: In der arabischen Welt gibt es vor allem zwei Arten, sich kennen­zulernen. Was war es bei Ihnen und Raif Badawi: eine sogenannte ­Salonheirat, bei der die Eltern die ­Beziehung einge­fädelt haben, oder eine Liebesheirat? Ensaf Haidar: Unsere Liebe war ein Ver­sehen. Vielleicht das schönste Versehen, das mir je passiert ist. Ich hatte mich damals auf einen Job beworben und wartete auf einen Rückruf. Als mein Handy klingelte, war ich aufgeregt. Aber es war Raif, er hatte sich verwählt. Also

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