"Ich bin die beste Nutte, die es gibt."

Ihr Buch "Feuchtgebiete" hat sie berühmt gemacht. Aber was hat der Erfolg aus ihr gemacht? Charlotte Roche erzählt erstmals vom Leben danach.

SZ-Magazin: Frau Roche, Ihr Roman Feuchtgebiete hat sich bis heute mehr als eine Million Mal verkauft und wird in 26 Sprachen übersetzt. Sie sind dreißig Jahre alt. Was macht eine wie Sie jetzt?
Charlotte Roche: Ich weiß es auch nicht. Das hat mich so überrollt, zu meiner großen Freude, aber auch zu meinem tiefsten Erschrecken. Ich bin im Schockzustand. Ganz viele Freunde sagen mir, ich könnte mit einem nächsten Buch nie mehr an diesen Erfolg anknüpfen. Aber das kann ja wohl auch nicht das Ziel sein. Schreiben für Verkaufszahlen, ach. Aber jetzt bin ich sowieso so was von versaut, das gibt's kein zweites Mal. Ich komme mir so vor, als hätte ich einen Weihnachtshit gelandet.

War dieser Erfolg überhaupt das, was Sie wollten?
Nein. Es gibt ganz viele, die denken, ich hätte das geschrieben, um so einen Erfolg zu landen. Blödsinn. Ich werde behandelt wie eine Art Kräuterhexe, die die Formel gefunden hat. Sogar Schriftsteller flüstern mir zu: »Wie hast du das gemacht?« Aber das ist alles viel unschuldiger, als alle denken. Es gab nie einen Plan. Haben Sie sich manchmal totgelacht angesichts der ganzen Aufregung, die Sie ausgelöst haben?
Nein, ich bin kein Zyniker, der mal einen Brocken Fleisch
in die Arena geworfen hat und jetzt zuschaut, wie die da unten sich darum streiten. Übrigens habe ich ja keinen einzigen Artikel über mich gelesen.

Sie werden die Aufregung trotzdem mitbekommen haben.

Am Rande, ja. Aber was genau geschrieben wurde, das weiß
ich nicht. Unter den unzähligen Artikeln waren welche dabei, von denen ich kein Wort verstanden habe. Das haben mir Freunde auch so gesagt. Mein Buch sei verglichen worden mit irgendwelchen Päpsten und Autoren, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Ich hörte oft den Satz: »Dieses Buch, über das der Journalist geschrieben hat, das hättest du gern geschrieben.«

Sie haben auch Hass auf sich gezogen.

Mit dem Hass hatte ich schon vorher gerechnet. Womit ich nicht gerechnet hatte, war dieser intellektuelle Hype und diese totale Liebe, die mir plötzlich von so vielen Menschen zuteil wurde. Das hat meine Grundhaltung irritiert: Ich rechne immer mit dem Schlimmsten und wundere mich dann, dass es nicht eingetroffen ist.

Sie sind eine Zweckpessimistin?

Ich wirke nicht so. Von außen gesehen bin ich ja eine Lustige, die am laufenden Band Sprüche macht. Das entspricht aber nicht dem, wie es in mir drin aussieht. So. Und das dachte ich auch beim Schreiben von Feuchtgebiete: »Du musst ganz, ganz stark sein und wirst mit viel Dreck beworfen werden.«

Sie wappnen sich im Voraus, sodass Ihnen nichts etwas anhaben kann?
So ist es.

Sie hat also vor allem die Bewunderung, die Sie erfahren haben, erschreckt?
Schrecklich. Und es hörte einfach nicht auf. Ich weiß auch nicht, warum ich so etwas ausgelöst habe. Zeitgeist nennt man das wohl.

Vor unserem Gespräch waren Sie erstmals seit diesem Ereignis im Urlaub. Haben Sie jetzt nachgedacht und wissen mehr?
Nein, der Urlaub war eine Flucht vor mir selbst. Ich hatte zu viel gemacht. Ach, dieses Buch, ich habe wirklich gedacht, das wird ein Ladenhüter, weil es doch so eklig und abstoßend ist. Und dann dachte ich, ich muss viel Werbung dafür machen. Ich habe vor dem Erscheinen viele Interviews gegeben. Ich hatte so viel gegeben. Und im Urlaub hatte ich das Gefühl, dass von mir nicht mehr viel übrig ist.

Sie haben den Erfolg als Monster erlebt?
Absolut. Eine Sturmwelle.

(Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Die Bild-Zeitung hat mich erpresst.")

Sie haben doch dieses Monster schon einmal erlebt.
Ja, als meine Brüder auf dem Weg zu meiner geplanten Hochzeit in London tödlich verunglückt sind. Es war der nackte Horror. Da hat mich die Bild-Zeitung erpresst. Aber das war nur diese eine Zeitung, nicht alle gleichzeitig wie jetzt.

In der FAZ wurde Ihre Mutter, die den damaligen Autounfall überlebt hat, mal für tot erklärt.
Ich hoffe, sie hat das nicht mitbekommen, ich hab's ihr nicht gesagt. Ja, es gibt ein Leben vor und eines nach dem Buch. Kein Mensch kennt mich mehr als Moderatorin, ich habe auch meinen alten Beruf verloren. Ich bin jetzt die Bestsellerautorin. Das ist so riesig, dass sich nicht nur mein Leben verändert hat, sondern auch der Blick von jedem Menschen auf mich. Damit muss man erst mal zurechtkommen. Ich bin jetzt dreißig und habe mit 18 angefangen zu moderieren. Alles war immer auf einem Niveau,
immer in einer Nische, so klein und angenehm, so unschuldig. So viel Lob, so wenig Zuschauer.

Sind Sie eigentlich eher ein trauriger Mensch?

Jeder, der beruflich lustig zu sein hat, ist im Grunde traurig. Ich wollte das früher nie zugeben. Auch Leute, die in meinem Umfeld was medial Lustiges machen, zum Beispiel Rocko Schamoni und Heinz Strunk, sind traurig. Ich bin ja eine ganze Ecke jünger und dachte früher: Stellt euch nicht so an! Ihr findet es schick, privat depressiv zu sein. Heute kann ich dazu stehen: Ich mache mir den ganzen Tag nur Sorgen, wie ein peinliches Hausmütterchen.

Worum machen Sie sich Sorgen?

Um alles.

Das ist auch eine Kraft.
Ja, schon, aber das ist eine ganz neue Erkenntnis. Es gibt ja keinen Grund, Moderator oder Schauspieler zu werden, wenn man nicht etwas kompensiert, was kaputtgegangen ist in der Kindheit. Ich bin ja eigentlich ein ganz armes Würstchen, das immer dem Applaus hinterherrennt. Bücher schreiben, Lieder schreiben, moderieren, das ist alles komplett geistesgestört, künstlicher Quatsch.

Was kompensieren Sie?

Wohl mangelnde Aufmerksamkeit als Kind.

Ihre Mutter ist zweimal geschieden und heute zum dritten Mal verheiratet.
Genau. Und ich bin ohne Vater aufgewachsen. Ich war mein Leben lang überfordert, habe aber immer weitergemacht, immer höher. Dieser Trieb nach Anerkennung ist in mir ganz stark. Ich habe immer extreme Hochs und Tiefs. Menschen ohne diesen Trieb sind glücklicher, meine ich.

Was ist besser?
Das ist die Frage.

Haben Sie Angst, dass Sie dieser Trieb kaputt macht?

Sehr.

Sie haben sich schon früh als »Bescheuerte« bezeichnet.
Und jetzt weiß ich endlich, warum.

Diese Traurigkeit findet sich auch in Ihrem Buch wieder.

Ja?

Ihr Buch wurde als »pornografisch« oder als Ausdruck eines »neuen Feminismus« gehandelt. Ich halte das für Unsinn. Es ist einfach nur ein unendlich trauriges Buch.
Aber um das zu wissen, muss man es lesen. Und die meisten Journalisten haben es gar nicht gelesen. Auf den Lesungen sagen die Menschen, sie hätten das Buch wegen des Hypes in der Presse gekauft und seien total entsetzt, weil es ganz anders sei, als es ihnen verkauft wurde. Die Journalisten haben sich nur auf das vordergründig Sexuelle und das tolle Wort »Pornografie« gestürzt.

Das haben Sie sehr unterstützt.
Ich wusste halt vorher, dass das so gehen würde. Es war mein klarer Plan, dass ich niemals in einer Talkshow sitzen und sagen würde: »Ich möchte als Autor ernst genommen werden.« Ich bin doch keine Spaßbremse. Ich habe alle links überholt. Wenn die gesagt haben, das Buch sei versaut, dann habe ich noch mal richtig einen draufgesetzt.

Sie haben gespielt.

Ja. In einer Talkshow geht es nicht um die Wahrheit, sondern um Unterhaltung. Sonst langweile ich mich. Ich will ja auch kein Mensch sein, der sich ernst nimmt.

Nach über einer Million verkauften Exemplaren kann es kein Hype mehr sein.
Nein, und das macht mich glücklich. Jetzt lesen es die Leute wegen der Dinge, die drinstehen. In letzter Zeit kommen immer mehr ältere Frauen auf mich zu, die es gelesen haben. Die erzählen mir, sie seien in der Nazizeit sexuell erzogen worden und durch mein Buch hätten sie sich endlich eingestehen können, wie verklemmt sie eigentlich seien.

Es ist ein Buch über ein 18-jähriges Mädchen, das nicht erwachsen werden will, die Scheidung der Eltern nicht begreifen kann und sich selbst verletzt. Und sie erfindet sich eine Welt, sie erfindet sich ihren Körper, einen begehrenswerten Körper. Das ist alles Fantasie.
Hmm. Ich habe das erst einmal so gehört - von meinem Mann. Der hat es als Erster gelesen. Ich habe das aber nicht so gewollt.

(Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Ich bin heute körperlich weniger verklemmt.")

Der Eindruck entsteht, weil viele der Erlebnisse dieser Frau einem so künstlich vorkommen. Das haben Sie ja nicht selbst erlebt.
Natürlich nicht, auch wenn das jeder denkt. Ich bin ja sehr verklemmt. Und wenn man so ist, hat man einen starken Drang, das loszuwerden. Das Toilettenproblem, das kenne ich genau so. Die Leute haben aber den Eindruck, ich sei die Krasseste von allen. Leider ist wohl eher das Gegenteil wahr. Ich kann meine Verklemmungen sehr gut nach außen stülpen. Ich bin nicht wild, ich bin sehr unfrei. Mir hat das Buch sehr geholfen.

Sie sind jetzt eine andere?
Ein bisschen. Ich bin heute körperlich weniger verklemmt.

Mir scheint, Sie können so gut in verschiedene Rollen schlüpfen.
Ich bin die beste Nutte, die es gibt. Ich kann extrem gut spüren, was jemand will.

Das ist auch in diesem Gespräch so.
Immer. Ich befriedige alle, komme nach Hause und implodiere.

Wie sieht dieses Implodieren aus?

Dann will ich nicht mehr sprechen und habe ein Betongesicht.

Dieses Talent, sich anderen Menschen anzupassen, zeigen Sie auch neuerdings wieder öffentlich: In Ihrer 3Sat-Sendung Charlotte Roche unter ... Interessiert es Sie wirklich, wie ein Bestatter arbeitet?
Aber natürlich! Es interessiert mich rasend, wie ein Bestatter arbeitet. Ich beschäftige mich gern mit so lebenswichtigen Themen wie dem Tod. Ich werde sterben, und alle meine Verwandten auch, viele davon sogar vor mir. Da werde ich gern Profi auf dem Gebiet. Da will man doch gewappnet sein.

Und warum mussten Sie wieder auf den Bildschirm? War Ihnen langweilig?
Tatsächlich war das eine Verpflichtung, die ich hatte, noch bevor das Buch rauskam. Das Buch kam eher dem Fernsehprojekt dazwischen. Von Langeweile kann keine Rede sein. Eher ganz im Gegenteil!

Frauen schreiben viel bösartiger über Sie als Männer. Haben Sie eine Ahnung, warum das so sein könnte?
Die einzige Erklärung, die ich für das Verhalten dieser Frauen habe, ist: Tittenneid!

Wie haben Sie den Ton für Ihr Buch gefunden?
Ich kann nicht anders. Ich schreibe, wie ich spreche. Es könnte auch sein, dass ich nur einen Schreibstil habe. Ich komme mir nicht vor wie ein Schriftsteller, der zu verschiedenen Kunstformen greifen kann. Rummsdirummsdirummsdi, so habe ich geschrieben. Ich hatte ein kleines Notizbüchlein voll mit Stichwörtern, und die habe ich einfach weggestrichen. Das war total befriedigend. Letztes Jahr war ich so glücklich wie noch nie in meinem Leben. Ich habe zum ersten Mal etwas geleistet.

Haben Sie keinen Moment gedacht: »Jetzt ist es fertig, aber erscheinen muss es nicht«?
Ich habe das Buch geschrieben, damit es erscheint. Nach meinem
Mann hat es aber meine beste Freundin gelesen, und die hat gesagt: »Charlotte, das ist ein therapeutisches Buch, das in der Schublade verschwinden muss.« Sie hatte Angst um mich, um die Folgen, wenn das öffentlich wird. Ich sagte mir einfach, dass sie keine Ahnung hat.

(Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Ich habe mir als Kind oft vorgestellt, mich anfahren zu lassen, um ins Krankenhaus zu kommen.")

Warum musste es trotzdem erscheinen? Wegen der Aufmerksamkeit, die Sie bekommen würden?
Ich wollte da durch. Ich hatte gedacht, dass mir jemand was
tut, wenn das erscheint.

Körperlich?
Ja, ich konnte oft am Abend nicht einschlafen und mir schnürte
es die Kehle zu. Kann ich das meiner Familie antun? Darf man das als Frau? Ich rechnete mit einer schlimmen Strafe.

Ist dieses Gefühl jetzt vorbei?
Ja, weil der Wahnsinn normal geworden ist.

Bei Ihnen weiß ich nie, was künstlich und was echt ist.

Ich weiß es ja selber nicht. Darum geht es auch im Buch:
Lügengeschichten erzählen, bis man sie selber glaubt. Ich glaube nicht an Authentizität. Ich kann sehr gut so tun, als sei ich natürlich.

Was hat Ihr Buch eigentlich mit einem »neuen Feminismus« zu tun?

Ich konnte doch nicht ahnen, dass gleichzeitig noch ein paar andere Bücher erscheinen würden mit einem ähnlichen Thema, dann hat man ja direkt einen Trend, eine Welle. Als mein Buch rauskam, kam auch das vom Bund deutscher Mädel, also von Hensel und Densel, und auch noch das von Punzel und Dunsel.

Sie meinen Neue deutsche Mädchen von Jana Hensel und Elisabeth Raether sowie Wir Alphamädchen von Meredith Haaf, Susanne Klingner und Barbara Streidl.
Ja, Sachbücher über Feminismus halt. Und wir alle wurden unentwegt über Feminismus befragt. Und ich rede ja gerne über Feminismus.

Sie wurden sogar als Gegenfigur zu Heidi Klum aufgebaut.

Das sieht man mal, was ein Spiegel-Journalist mit seinem Blödsinn anrichten kann. Ich kann damit gar nichts anfangen. Ich schau ja selber regelmäßig die Sendung von Heidi Klum, Germany's next Topmodel, ich habe daran nichts auszusetzen, sie spricht nur ein bisschen komisch.

Sie sind so wie alle anderen.
Jetzt schon, mit dem Buch. Ich dachte immer, ich sei etwas Besonderes.

Nur deshalb aber ist das Buch so ein Erfolg. Weil Sie die gleichen Ängste haben wie alle anderen Frauen.
Ich hab in dieses Buch einfach alles an Ehrlichkeit reingepackt, was ich habe.

Es gibt eine einzige Stelle, die einen wirklich erschlägt.
Darf ich raten? Dort wo Helen sich an der Bremse des Krankenhausbettes selbst verletzt, um länger im Krankenhaus bleiben zu können.

So ist es.
Da hören ganz viele auf zu lesen. Das soll aber zeigen, was ein
Scheidungskind auf sich nehmen würde, damit die Eltern wieder
zusammenfinden.

Das Gefühl kennen Sie?
Ja, klar. Ich habe mir als Kind oft vorgestellt, dass ich mich anfahren lasse, um ins Krankenhaus zu kommen, um wieder beide Eltern um mich zu haben. Ich war fünf, als sie sich scheiden ließen. Und das haben die so schlecht gemacht, die haben überhaupt nichts getan, um mir diese Last zu erleichtern. Heute weiß ich erst, dass alle Kinder das Schlimme immer auf sich selbst beziehen. Das Kind denkt: Das ist passiert, weil ich nicht lieb genug war.

(Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Ich kann zwischen Sex und Liebe nur schwer unterscheiden.")

Sie haben mal gesagt: »Es gibt so viel über männliche Sexualität, was Frauen nicht wissen.« Was wissen Sie denn?
Ich rede mit meinen männlichen Freunden halt drüber. Und deshalb weiß ich manchmal mehr als deren Frauen. Zum Beispiel stelle ich oft fest, dass diese Männer ganz andere Frauen geil finden als diejenige, die sie lieben. Und das geht problemlos nebeneinander.
Das kann ich als Frau ganz schwer verstehen, dass einer dickbusige schwarze Frauen mit gespreizten Schenkeln anschaut, aber seine Frau ist genau das Gegenteil, und er liebt sie und findet sie körperlich sensationell. Dass das geht, finde ich interessant.

Sie können Sex und Liebe nicht unterscheiden?

Schwer.

Ihr großes Credo lautet: Man soll über alles reden. Ist das richtig?
Tabus sind doch ungesund. Das kann man auch beweisen. Ich habe mal gehört, dass ein Arzt gesagt hat, sein Patient wäre wohl nicht an diesem Prostatakrebs gestorben, wenn er ihn rechtzeitig untersucht hätte. Aber der Patient wollte keinen Finger im Po, weil er das für schwul hielt. Das ist doch tragisch. Hätten sie doch mehr darüber geredet.

Es wird doch so viel über Sex geredet
.
Aber eben nie richtig. Nie die peinlichen Dinge, immer nur so angeberisch.

Wird alles immer schlimmer?
Ich denke, alles ist immer gleich schrecklich. Jetzt müssen wir aber Schluss machen. Ich muss noch der italienischen Marie Claire ein Interview geben, mein Buch erscheint ja jetzt dann in Italien.

Gut. Letzte Frage: Wie ehrlich waren Sie in diesem Gespräch? Ziemlich ehrlich.

Charlotte Roche, 30, wurde in England geboren und wuchs am Niederrhein auf. Sie war jahrelang Moderatorin im Musikfernsehen und wurde für ihre Sendung »Fast Forward« , die auf VIVA lief, mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Im Februar 2008 veröffentlichte sie den Roman »Feuchtgebiete«, der mit inzwischen über einer Million verkaufter Exemplare die deutschen Bestseller-Listen dominiert. Seit Kurzem ist sie in der 3Sat-Sendung »Charlotte Roche unter…« zu sehen, wo sie den Berufsalltag von Bestattern und Lkw-Fahrern erforscht.

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