Wir hätten da mal ein paar Fragen

Kurz vor Ende der Legislaturperiode haben wir allen 620 Abgeordneten der Fraktionen des Deutschen Bundestages einen Fragebogen zugeschickt. Darin baten wir sie, Geheimes zu verraten, Persönliches preiszugeben und Peinliches zu gestehen. 289 haben uns geantwortet.

    01. Haben Sie schon einmal gegen Ihre Überzeugung abgestimmt?

    Hier haben wir alle Antworten im Detail aufgeschlüsselt.
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    02. Welcher Partei gehören Sie an?

    Meistgelesen diese Woche:

    Am fleißigsten waren die Linken: 75 Prozent ihrer Abgeordneten haben auf unsere Umfrage geantwortet, Schlusslicht ist die Union (37 Prozent). Die FDP war mit 51 Prozent dabei, die SPD mit 48 Prozent, die Grünen mit 41 Prozent. Mit einer Gesamtbeteiligung von knapp 50 Prozent liegen wir somit einerseits hinter der Beteiligung an der Bundestagswahl 2009 (71 Prozent) - aber deutlich vor jener der Europawahl im selben Jahr (43 Prozent). Alle Zahlen und Prozentangaben auf den folgenden Seiten beziehen sich immer auf die Zahl der Abgeordneten, die uns geantwortet haben.
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    Bundestagsfakten I: Besucher
    · Die meistgestellten Fragen bei Führungen: »Warum sind im Plenum nicht immer alle Plätze besetzt?« (Keine Anwesenheitspflicht) »Ist die Kuppel oben offen?« (Ja) »Regnet es rein?« (Das kann passieren) »Wie schwer ist der Bundesadler?« (2,5 Tonnen)
     · Was Besucher noch zu sehen bekommen: einen Teil der Bundestagskunst. In der letzten Legislaturperiode wurden 45 neue Kunstwerke angekauft.
    · Was Bundestagsbesucher nicht zu sehen bekommen: In der Nähe der Kantine gibt es einen Raum ohne Fenster; zweiflügelige Stahltür, drei Schlösser, Gegensprechanlage. Mobiltelefone und Internet funktionieren in dem Raum nicht. Darin tagt eine Komission, die die Arbeit der drei deutschen  Geheimdienste kontrolliert.
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    03. Glauben Sie, dass innerhalb der nächsten Legislaturperiode ein weiteres europäisches Land bankrottgehen wird?

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    04. Glauben Sie, dass es den Euro in 20 Jahren noch geben wird?

    Ja sagen: CDU/CSU 98 %, SPD 96 %, FDP 87 %, Linke 63 %, Grüne 93 %.
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    05. Haben Sie die Handynummer Ihres Parteivorsitzenden gespeichert?

    Die Grünen führen: 93 Prozent geben an, die Nummer von Claudia Roth oder Cem Özdemir zu haben. 48 Prozent der Unions-Abgeordneten haben Angela Merkels oder Horst Seehofers Nummer, bei der SPD (Sigmar Gabriel) sind es 27 Prozent. Ein Viertel (25 Prozent) der Linken hat Katja Kippings Nummer. Kaum angerufen wird Philipp Rösler: Nur elf Prozent der FDP- Fraktion haben seine Nummer im Handy gespeichert.
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    06. Welche sozialen Netzwerke nutzen Sie?

    Tumblr, Instagram, Google+, Youtube: interessiert die Abgeordneten alles nur mäßig (unter 10 Prozent). Fast jeder benutzt allerdings Facebook (87 Prozent), bei Twitter sind es 45 Prozent. Und es gibt feine Unterschiede: Wie man bei Twitter verfolgen kann, nutzt etwa Dorothee Bär (CSU) den Online-Dienst gern zum Schäkern. Johannes Kahrs, SPD, ist der König der Belanglosigkeit: Twittert sogar, mit welcher Bahnlinie er zum Turnen fährt. Eine neue Art von Tweet hat der Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erfunden: Er fertigt handgeschriebene Zettel an, postet dann ein Foto davon. Volker Beck, Grüne, ist der kampfeslustigste. Sein Lieblingsfeind: Volker Kauder, CDU. Die eifrigsten Nutzer von Internetdiensten sind Linke und Grüne.

    Ist es okay, im Bundestag Jeans und Turnschuhe zu tragen?

    07. Haben Sie in den vergangenen Jahren in Gummistiefeln posiert? Oder zusammen mit einer Weinkönigin?

    Abgeordnete von Union und FDP sind deutlich öfter zu sehen in Gummistiefeln (12 Prozent) oder beim Durchschneiden roter Bänder (33), mit Spaten in den Händen (33) oder mit Weinköniginnen im Arm (16). König der Weinköniginnen ist natürlich Rainer Brüderle. Er steht sogar im Guinness Buch der Rekorde: 1348 Zusammentreffen sind dokumentiert. Sein Kommentar von 2011: »Ich konnte sie nicht alle küssen.« #aufschrei.
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    08. Haben Sie schon mal aus Versehen eine wichtige Abstimmung verpasst?
    Nur neun Prozent der Abgeordneten der Koalitionsparteien FDP und Union geben an, bei wichtigen Abstimmungen gefehlt zu haben. Bei den Oppositionsparteien sind es 23 Prozent.
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    Bundestagsfakten II: Der Papierverbrauch

    Für die laufende Legislaturperiode wurden laut Bundestagsverwaltung rund 350 Millionen Blatt DIN-A4-Papier gekauft.
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    09. Ist es okay, im Bundestag Jeans und Turnschuhe zu tragen?

    »Klar«, sagen die Grünen. (Die Jeans erhält bei ihnen 100 Prozent Zustimmung, Turnschuhe: 75 Prozent.) Auch die Linke findet beides legitim (96 % und 82 %). Die Regierungsparteien sind skeptischer: Jeans gehen grade noch (Union 41 %, FDP 47 %), Turnschuhe gar nicht (Union 8 %, FDP 15 %). Die SPD liegt dazwischen (Jeans 84 %, Turnschuhe 50 %). Der Dresscode ist übrigens keine Altersfrage: Geantwortet haben uns Unions-Abgeordnete unter 35, die Turnschuhe ablehnen, und Linke, geboren in den Vierzigerjahren, die sie in Ordnung finden. ---
    10. Bitte bewerten Sie Ihre eigene Arbeit im Bundestag in der vergangenen Legislaturperiode! (Noten 1 bis 6)

    Die Abgeordneten sind bescheiden, was die eigene Arbeit angeht: So geben sich nur 18 Prozent der Unions-Abgeordneten eine Eins; damit steht die Union an der Spitze des Selbstlobs (SPD 6 Prozent, FDP 6, Linke 5, Grüne 4). Die meisten wählen die Note zwei (insgesamt 44 Prozent), mit einer glatten Sechs strafen sich nur drei Prozent. Wir haben auch nach einer Bewertung der Arbeit des gesamten Bundestages gefragt: Er bekommt von der Regierung eine Zwei, von der Opposition eine Vier. Am unzufriedensten mit ihrer eigenen Arbeit und auch der des Bundestages im Allgemeinen sind die Linken.
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    11. Wie trinken Sie Ihren Kaffee?

    Kurzfassung: 57 Prozent trinken ihren Kaffee mit Milch, 22 Prozent kippen Zucker hinein. Ausführliche Version: mit Milch, ohne Zucker: 41 Prozent; schwarz, ohne Zucker: 27 Prozent; mit Milch und Zucker: 16 Prozent; schwarz, mit Zucker: sechs Prozent. Elf Prozent trinken gar keinen Kaffee. Passend zu ihrer Parteifarbe trinken die Unions-Abgeordneten (41 Prozent) am häufigsten ihren Kaffee schwarz; in den anderen Fraktionen ist »mit Milch, ohne Zucker« dominanter: Grüne 54 Prozent, SPD 51 Prozent, FDP 45 Prozent, Linke 40 Prozent.

    Sind Sie gepierct oder tätowiert?

    12. Haben Sie eine Patenschaft für ein Tier?

    Als der Eisbär Knut noch lebte, hat der damalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel medienwirksam dessen Patenschaft übernommen - und das Futter mit Steuergeldern bezahlt. Seitdem sind Tierpatenschaften aus der Mode. Nur neun Prozent der Abgeordneten haben eine, zeigen sich dabei aber kreativ: für ein Murmeltier, ein Sattelschwein, einen Vari-Halbaffen (SPD), einen Fischotter, ein Wildschwein, ein Guanako-Lama (FDP), einen Pinguin, einen Wal und Bienen (Linke).
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    13. In welchen Berliner Lokalen sind Sie gern zu Gast?

    Die beliebteste Antwort auf diese Frage: keine Angabe. Diejenigen, die sich äußerten, gehen am liebsten ins »Café Einstein«. Klassiker wie das »Borchardt« oder das »Grill Royal« werden kaum genannt. Sechs Abgeordnete gehen gern in den legendären Club »Berghain«, darunter zwei männliche Abgeordnete der CDU. Ein Abgeordneter der Linken nannte kein Lokal, sondern schrieb: »Wenn, dann gehe ich in Kneipen in meinem Kiez, wo ich ganz bestimmt keine Kollegen, sondern Freunde und ganz normale Menschen treffe.«
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    14. Wie viele Krawatten besitzen Sie? Sind Sie gepierct oder tätowiert?

    Die Mehrheit der männlichen Abgeordneten besitzt zehn bis 50 Krawatten (54 Prozent). Einzige Ausnahme: die Grünen. Dort hat eine Mehrheit gar keine oder weniger als zehn Krawatten. Fünf Abgeordnete gaben außerdem an, tätowiert zu sein (je einer pro Partei). Zwei Abgeordnete der FDP sind gepierct, eine Abgeordnete der Linken trägt sowohl ein Piercing als auch ein Tattoo.
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    15. Sind Sie Vegetarier oder Veganer?

    Fleisch ist mein Gemüse: Nur insgesamt sieben Prozent aller Befragten gaben an, sich vegetarisch zu ernähren - die Mehrheit findet sich bei Linken und Grünen. Das entspricht ungefähr dem Vegetarier-Anteil in der deutschen Bevölkerung. Immerhin drei Befragte ernähren sich vegan; zwei gehören der FDP an, einer der Union: Alle drei sind Männer über 50.
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    16. Wen könnten Sie sich als politischen Quereinsteiger vorstellen?
    34 %   Roger Willemsen
    34 %   Claus Kleber
    33 %   Stefan Aust
    30 %   Günther Jauch
    29 %   Anne Will
    21 %   Gundula Gause
    21 %   Friede Springer
    14 %   Jakob Augstein
    14 %   Xavier Naidoo
    13 %   Markus Lanz
    9 %     Jörg Pilawa
    5 %     Thomas Gottschalk

    Diese zwölf Namen hatten wir den Abgeordneten zur Auswahl vorgelegt. Außerdem fragten wir, wen sie sich sonst noch in der Politik wünschen würden. Häufigste Nennung: die evangelische Theologin Margot Käßmann, gefolgt vom Kabarettisten Volker Pispers und dem Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn.

    Haben Sie Yoga ausprobiert?

    17. Wer hält die besten Reden?

    Klarer Sieger ist Peer Steinbrück: 46 Prozent der SPD-Abgeordneten halten ihren Spitzenkandidaten für den besten Redner. Aus anderen Parteien bekommt er keine Stimme. Abgeschlagen auch hier Philipp Rösler: Nur ein einziger Teilnehmer der FDP nennt den Parteichef als besten Redner. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) ist beim politischen Gegner am beliebtesten: Er bekommt sechs Stimmen aus anderen Parteien. Platz zwei geht an Rainer Brüderle: Er bekommt drei Stimmen aus der Union. Übrigens sagen fast 80 Prozent der Befragten, dass sie vor Reden im Bundestag noch Lampenfieber haben (46 vor bestimmten Reden, 32 Prozent sogar vor jeder Rede).
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    18. Haben Sie Yoga ausprobiert?
    Ja     28 %
    Nein  72 %
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    19. Wann geht an einem durchschnittlichen Tag in Ihrem Büro das Licht aus? Und wie kommen Sie zum Bundestag und zurück?

    Der durchschnittliche Bundestagsabgeordnete verlässt sein Büro zwischen 20 und 22 Uhr (68 Prozent) und setzt sich dann in ein Auto mit Chauffeur (40 Prozent), ein Fünftel gibt an, bei ihnen gehe das Licht erst nach 23 Uhr aus. Was die Verkehrsmittel angeht, bleiben die Abgeordneten der Parteilinie treu: Fast 50 Prozent der Grünen fahren Fahrrad, die Linken nehmen am liebsten den öffentlichen Nahverkehr (38 Prozent), während sich Abgeordnete von Union, SPD und FDP lieber chauffieren lassen (jeweils mehr als 40 Prozent). Der Anteil jener, die selbst mit dem Auto fahren, ist kaum messbar (ein Prozent). Das meistgefahrene Automodell des Bundestages ist nach Auskunft der Bundestagsverwaltung übrigens der Mercedes E 300 BlueTEC Hybrid, Listenpreis 52 449,25 Euro.
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    Bundestagsfakten III: Die Torschützenkönige

    Klaus Riegert (CDU, MdB seit 1992) hat mit 304 Toren in 319 Spielen mit Abstand die meisten Tore für die Bundestagsfußballer geschossen (Anpfiff dienstags 18 Uhr, Jahn-Sportpark, Berlin). Auf Platz zwei der ewigen Torjägerliste mit 115 Toren: Dirk Manzewski (SPD, 1998 bis 2009). Das Jahr 2013 verläuft für den FC Bundestag durchwachsen: Gegen Österreichs Parlamentarier gewann man 2:1, gegen die Kredit- anstalt für Wiederaufbau gab es ein deutliches 0:3.
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    20. Haben Sie Thilo Sarrazins Buch Deutschland schafft sich ab gelesen?

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    21. Bundestagsabgeordnete verdienen ...

    zu viel               6 %
    gerade richtig   62 %
    zu wenig          23 %

    Nur die Abgeordneten der Linken finden, sie verdienen zu viel (32 Prozent). Kein Einziger aus den anderen Parteien teilt diese Meinung. Dass ein Bundestagsabgeordneter mit 7668 Euro im Monat zu wenig verdient, finden vor allem die FDP (36 Prozent) und die Union (32 Prozent). Bei der SPD sind es 19 Prozent, bei den Grünen 14. Und sogar neun Prozent der Linken fühlen sich unterbezahlt.
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    22. Beschweren sich die Deutschen zu oft über ihre Politiker?

    Die Abgeordneten sagen: Ja! Ja! Ja! Insgesamt finden 57 Prozent, dass Politiker zu häufig kritisiert werden - dieser Schnitt wird aber von der Linken gedrückt, dort sagen das nämlich nur 18 Prozent. In allen anderen Fraktionen sind es deutlich mehr als 60. Dass »mehr Kritik an Politikern notwendig wäre«, finden nur zwei Prozent der Unions-Abgeordneten, vier Prozent bei FDP und SPD, elf Prozent bei den Grünen, und - wieder gegen den Trend - 52 Prozent der Linken. Tendenziell steigt das Gefühl, zu oft kritisiert zu werden, mit dem Alter: 65 Prozent der über 60-Jährigen sagen, die Deutschen beschweren sich zu oft. Je jünger die Abgeordneten, desto kleiner der Wert (bei den 20- bis 40-Jährigen ist es nur mehr die Hälfte.)

    Sind Sie gläubig?


    Bundestagsfakten IV: Die Deutschland-Flaggen auf dem Reichstag

    Flaggenwart des Bundestages ist seit zwölf Jahren der Spanier José Cases. Alle vier Wochen wechselt er die Flaggen aus. In stürmischen Zeiten auch öfter. Gewaschen und geflickt werden sie von Angelika Niekler von der Firma Mac Flag. Gebügelt werden müssen die Flaggen nicht, weil sie aus Polyester sind. Am häufigsten gehen die Ausweh-Ecken kaputt, also die beiden Ecken der Seite, die im Wind flattert. Die kürzeste Halbwertszeit einer Bundesflagge waren drei Stunden und dreißig Minuten. Etwa 18 Flaggen hat der Wind 2013 schon irreparabel verwüstet.
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    23. Wie bewerten Sie das Essen in der Bundestagskantine?

    Im Schnitt geben die Abgeordneten der Kantine im Bundestag die Note 2,7 - also eher befriedigend als gut -, lecker geht anders. Am zufriedensten zeigt sich die FDP mit einem Mittel von 2,5, am schlechtesten finden die Grünen das Essen: 2,8. Auffällig: die Männer im Bundestag (Gesamtnote im Schnitt 2,56) bewerten die Kantine deutlich besser als die weiblichen Abgeordneten (2,85). Am häufigsten bestellt werden in der Bundestagskantine jedenfalls Berliner Kalbsbuletten mit lauwarmem Kartoffel-Gurken-Salat.
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    24. Welche politischen Talkshows schauen Sie an?
    37 % Hart aber fair
    34 % Günther Jauch
    33 % Anne Will
    31 % Maybrit Illner
    21 % Markus Lanz
    17 % Menschen bei Maischberger
    16 % Presseclub
    5 % Stefan Raab: Absolute Mehrheit
    33 % Ich gucke doch keine Talkshows
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    25. Sind Sie gläubig?

    Eine Mehrheit glaubt an Gott: 52 Prozent der Teilnehmer bezeichnen sich als gläubig, 41 Prozent als nicht gläubig. Besonders groß ist das Gefälle zwischen Union (92 Prozent Gläubige) und der Linken (11 Prozent Gläubige). Bei den Grünen bezeichnen sich 21 Prozent als gläubig, bei der SPD 47, bei der FDP 53. Wir haben die Abgeordneten auch nach Büchern gefragt, die für sie wichtig sind: 83 Prozent der Unions-Abgeordneten kreuzten die Bibel an, 77 Prozent der Linken Das Kapital von Karl Marx. Bei den anderen Parteien ist kein derart wichtiges Buch auszumachen. Zur Auswahl gestellt hatten wir auch einen Berlin-Reise-führer (Gudrun Maurers Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps). Immerhin sieben Abgeordnete halten das Buch für wichtig.
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    26. Welchen Tatort schauen Sie am liebsten?

    Wenn es einen Tatort gibt, auf den sich die meisten einigen können, dann ist es der aus Münster: Fast 40 Prozent der Tatort-Gucker mögen die Kommissare Thiel und Boerne am liebsten. Der Tatort aus Köln bekommt 13 Prozent, auf Platz drei landet Ludwigshafen. Lediglich die Grünen hieven den Sonntagskrimi aus Ludwigshafen auf Platz eins (mit 28 Prozent). Den Humor des Tatorts aus Münster lieben vor allem die Linken - deren Einschaltquote: 60 Prozent. Insgesamt schauen 55 Prozent der Befragten gern Tatort.

    Redaktion: Marc Baumann, Andreas Bernard, Kerstin Greiner, Lara Fritzsche, Wolfgang Luef; Mitarbeit: Karoline Meta Beisel, Laetitia Grevers, Friederike Krüger, Lara Charmeil, Marie Gamillscheg; Produktion: Daniel Schnitterbaum

    Fotos: Peter Langer

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