»Was wir essen, wirkt sich unmittelbar auf unser Gehirn aus«

Durch Ernährung die Leistung des Gehirns steigern – das klingt einfach. Die Psychologin und Hirnforscherin Soyoung Park erklärt, was am Phänomen »Brainfood« dran ist und was wir zu uns nehmen sollten, um der Konzentration nicht zu schaden oder ein gutes Gedächtnis im Alter zu haben.

Foto: Duro Drezga / EyeEm / Getty Images

Man nimmt zur Prüfung eine Tüte Studentenfutter mit oder gönnt sich im Arbeitsstress einen Schokoriegel, Grund: Nervennahrung. Die Hoffnung: Wenn der Kopf raucht und die Konzentration nachlässt, hilft ein Biss in… ja, was eigentlich? Zucker? Fette, Proteine?

Wie sehr einzelne Lebensmittel die Funktionen des Gehirns unmittelbar beeinflussen können, ob sie zum Beispiel vor Demenz schützen oder die Konzentrationsfähigkeit erhöhen, wird immer noch in vielen Studien erforscht – populärwissenschaftlich zusammengefasst unter dem Stichwort »Brainfood«. Auch die Psychologin und Hirnforscherin Soyoung Park vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Ernährung und Hirnfunktionen; außerdem ist Park noch Professorin an der Charité Berlin.