• 13. Dezember 2017
  • Sex

Schatz, wie war's in der Arbeit?

Eine kalifornische Firma baut Sexpuppen, die mit künstlicher Intelligenz mehr sein sollen als nur ein Lustobjekt. Das kann man gruselig finden – oder spannend. Ein Besuch. 

Die Träume und Wünsche der Liebhaber von Sexpuppen gießen Matt McMullen und sein Team schon seit fast zwanzig Jahren in Formen. Im Untergeschoss ihrer Firma baumeln Männer wie Frauenkörper auf Haken, während Visagisten und Designer Gesichter schminken und Dessous für die Puppen zusammenstellen. Von geklonten Pornosternchen bis zum Silikon-Ebenbild der eigenen Verflossenen kann in Kalifornien alles nachgebildet werden, was 3D-Scanner und flüssiger Kunststoff erfassen können.

Seit einigen Monaten tüftelt McMullen an neuen Träumen: Ein beweglicher Kopf mit eigenen Charakterzügen und eigener Stimme soll die Möglichkeiten der Sexpuppen erweitern. Dank Internetverbindung und Cloud-Zugriff bekommen die Projektionsflächen mit Körbchengröße Doppel D nun eine eigene Intelligenz und werden Partner für den Alltag, Nachfragen zum Arbeitsstress inklusive.

Noch stehen technische Herausforderungen zwischen Wunsch und Wirklichkeit, doch McMullen ist überzeugt von seinem Erfolg: »Vor wenigen Monaten existierte nur die Idee. Heute lächelt die Puppe und gibt Antworten auf meine Fragen.«

Doch wie menschlich kann eine Silikonpuppe wirklich sein? Und wie menschlich soll sie sein dürfen? Ein Besuch bei »Harmony«.

Hier lesen Sie die ganze Geschichte mit SZ Plus: 

Foto: Fabian Weiss

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