10 versteckte Botschaften im neuen WM-Plakat

Das offizielle Plakat der Fußball-WM 2018 ist dem Künstler zufolge eine Hommage an die Zeiten des Sowjetfußballs. Uns sind noch andere Dinge daran aufgefallen.

    So sieht das offizielle Plakat der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland aus. Eine Zeitreise zurück in die Tage der UdSSR: Die russische Torwartlegende Lew Jaschin greift nach einem Ball, auf dem das russische Staatsgebiet zu sehen ist. Der Künstler versteht das Plakat zudem als Verneigung vor den Leistungen der russischen Raumfahrt und der sowjetischen Plakatkunst der 1920er- und 1930er-Jahre, wie die Fifa schreibt.

    Wer genau hinsieht, entdeckt im Plakat aber noch versteckte Botschaften:  

    1. Russland sehnt sich nach alten Zeiten. Das Plakat ist so dermaßen retro, dass Jogi Löw besser mal nachfragen sollte, ob in der Auslosung nicht wieder zwei deutsche Mannschaften gemeldet sind. So könnten sich die Deutschen in der Vorrunde selber rauswerfen.
     
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    2. Es wird die WM der wilden Kerle, der guten alten Zeit, als der Mannschaftsarzt noch sagte: »Kreuzbandriss? Ok, ich wickeln dir einen alten Lappen ums Knie, dann geht’s wieder.«

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    3. Schöne Hommage: Das Trikot hat die gleiche Farbe wie Sepp Blatters Seele - Finsterschwarz.

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    4. Es muss gespart werden: Wer den Fifa-Funktionären so viel Geld in die Taschen stecken muss, damit er eine WM bekommt, der hat eben kein Geld mehr für neue Bälle.

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    5. Russland ist kein WM-Favorit. Um mit der aktuellen Mannschaft den Pokal zu holen wäre höherer Beistand dringend nötig.

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    6. Putin bemüht sich die russische Abwehr zu stabilisieren. Sein Vorbild für eine unüberwindbare Verteidungsreihe: der eiserne Vorhang. Erkennbar im angedeuteten Grenzzaun in rot-weißen Schlagbaumfarben.

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    7. Die Fifa hat endlich ein Mittel gegen alberne Fußballfrisuren gefunden: Mützenpflicht ab 2018!

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    8. Beim Sport hört die Freundschaft auf: Sieht so aus, als wären auf der Landkarte rund um Russland nur mehr Krater zu sehen, wo die Umrisse der anderen Länder sein sollten.

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    9. Sönke Wortmann ist schon angefragt: »Das Wunder von Moskau«, ab Winter 2018 in allen russischen Kinos.

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    10. Kleiner Trost: Im Falle eines frühen WM-Aus des Gastgebers können die WM-Plakate für die nächste Volleyball-, Handball- oder Medizinball-WM wiederverwendet werden.

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