Grillsaucen

Bei selbstgemachten Saucen sollten die Zutaten mit Bedacht gewählt werden. Lieber ein klares Aroma als ein Einerlei aus zu vielen Geschmacksrichtungen, findet unser Koch.

Viel schmackhafter als gekaufte Saucen sind selbst gemachte - der Aufwand lohnt sich immer! Nahezu alles, was der Kühlschrank hergibt, kann man mit etwas Fantasie in ein Relish, eine Sauce oder einen Dip verwandeln. Dabei ist es wichtig, ein klares Aroma zu erzeugen und nicht durch zu viele Zutaten ein Einerlei von allem zusammenzurühren. Beim Relish ist darauf zu achten, die Süße mit einem guten, sauren Essig einzufangen. Ich selbst mag am liebsten einen Sauerrahmdip mit Schnittlauch oder auch einen Avocadodip, den ich mit Chili und Olivenöl abgeschmeckt habe.

Grillsaucen (Für 4 Personen)

Senfcreme
3 EL Senf, 2 EL Rapsöl, 4 EL Johannisbeersaft,
1 EL Zitronensaft, 1 Prise Salz, 1 Prise Zucker,
Pfeffer aus der Mühle, 125 g Sahne

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Senf mit Öl, Johannisbeersaft und Zitronensaft verquirlen. Mit Salz, Zucker, Pfeffer würzen und nach und nach die Sahne unterziehen.

Mangochutney
250 g Mango, 125 g Zucker, 4 EL Essig, 1 TL Salz, ½ TL Anis, gemahlen,
5 grüne Pfefferkörner, 2 Stangen Zimt,
3 Nelken, 2 Lorbeerblätter,
½ TL Cayennepfeffer, 1 TL edelsüßes Paprikapulver

Mangofruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Alle Zutaten in einem Topf mit 75 Milliliter Wasser 20 Minuten kochen. Die Mango muss richtig weich werden. Vor dem Servieren grobe Gewürzteile entfernen.

Meerrettich-Preiselbeer-Dip
4 EL Sahnemeerrettich, 3 EL Preiselbeerkonfitüre,
2 EL Magerjogurt, 1 EL Zitronensaft, Salz,
Pfeffer aus der Mühle, Worcestersauce,
1 TL geriebene Zitronenschale

Meerrettich, Konfitüre, Jogurt und Zitronensaft miteinander verrühren. Gut mit Salz, Pfeffer und Worcestersauce würzen und die Zitronenschale einrühren.

Christian Jürgens kocht im Restaurant »Überfahrt« in Rottach-Egern am Tegernsee und schreibt neben Anna Schwarzmann, Maria Luisa Scolastra und Tim Raue für unser Kochquartett. Nächste Woche: Käse-Nuss-Brot von Maria Luisa Scolastra.

Foodfoto: Reinhard Hunger; Styling: Volker Hobl; Porträt: Frank Bauer

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