Geschnetzeltes mit Paprika in Sahnesauce

»Schnelle Welle« ist ein erprobtes Familienrezept, wenn es bei unserer Köchin daheim mal schnell gehen muss. Es klappt mit dem »Fleisch, das gerade da ist, und Gemüse, das gerade wegmuss«.
Zubereitungszeit
35
Back/Gesamtzeit
35
Schwierigkeit

Dezember, fast jeder steckt im Weihnachtsstress. Zeit, um aufwendig zu kochen, bleibt da oft nicht. Bei uns ist es natürlich genauso, alles soll gleichzeitig geschehen, und obendrein geht immer irgendein wichtiges Gerät in der Küche kaputt. Wenn mal wieder »Land unter« ist, gibt es für uns oft mein Geschnetzeltes »Schnelle Welle«. Man nimmt dafür das Fleisch, das gerade da ist, und das Gemüse, das gerade wegmuss. Jeder, der es nachkocht, wird seine persönliche Variante finden. Meine Schwester kocht es ständig für ihre Familie, nur mit Curry, Sahne und viel Reis dazu.

»Schnelle Welle«: Geschnetzeltes mit Paprika in Sahnesauce

Zutaten:

Für 4 Personen
  • 300 g Filetspitzen von Rind oder Kalb, Hähnchen, Pute etc.
  • 4 Cornichon-Gewürzgurken
  • 4 Schalotten
  • 1 rote Gemüsepaprika
  • 40 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Paprikapulver
  • 2 TL Curry
  • 40 g Rotwein zum Ablöschen
  • 400 g Demiglace (Kraftsauce)
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 60 g Sahne
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL gehackte Petersilie

1. Die Filetspitzen in feine Blättchen schneiden. Cornichons und Schalotten in feine Julienne schneiden. Gemüsepaprika schälen und in feine Streifen schneiden.

2. In einer Pfanne Butter erhitzen, darin das Fleisch anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen und beiseite stellen.

3. Im Bratensatz Schalotten und Knoblauch glasig schwitzen, Cornichons und Paprikastreifen ein paar Minuten mitangehen lassen. Großzügig Paprika- und Currypulver zugeben und mit Rotwein ablöschen. Mit Demiglace auffüllen, Senf und Sahne einrühren und sämig einkochen lassen. Dann die Petersilie und zum Schluss die Filetspitzen dazugeben.

Tipp:

Als Beilage eignen sich Makkaroni, Reis oder Kartoffelpüree.

Foodfoto Reinhard Hunger; Styling Volker Hobl; Porträtfoto Jo Jankowski