Spaghetti all’amatriciana

Allen 2532 Einwohnern des italienischen Dorfes Amatrice sei Dank für die Erfindung dieser klassischen Pastasauce – die unser Koch an einigen Stellen abwandelt. Doch das lohnt sich!

»Dieses berühmte Pasta-Gericht hat seinen Namen vom Ort Amatrice an der Grenze zwischen Latium und den Abruzzen. Im Originalrezept wird Guanciale oder ersatzweise Pancetta verwendet. Guanciale ist ein Speck aus der Schweine­backe oder dem Schweine­nacken, Pancetta ist durchwachsener Bauchspeck. Ich habe stattdessen geräucherten Putenschinken – der ähnlich wie die beiden Specksorten schmeckt – genommen, sodass es alle, gleich welcher Glaubensrichtung, essen können. Verfeinerungsmöglichkeiten gibt es viele, man kann etwa frischen Rucola zugeben oder geschnittene Oliven, aber auch jungen Aceto Balsamico.«

Für 2–4 Personen

  • 250 g Spaghetti
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1 Knoblauchzehe (ohne Keim)
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 150 g Putenschinken (geräuchert)
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g Pizzatomaten
  • 200 g halbierte Kirschtomaten
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 50 g Parmesan oder Pecorino (gerieben)
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • 1 TL frischer Basilikum (fein geschnitten)
  • 1 TL frischer Oregano

Die Zwiebel schälen und mit dem Knoblauch in feine Würfel schneiden. Chilischote zerbröseln, den Schinken in Würfel schneiden. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Schinken darin unter gelegentlichem Rühren einige Minuten anbraten. Zwiebel, Knoblauch und Chili hinzufügen und kurz mitdünsten. Pizza- und Kirschtomaten zugeben und einige Minuten einkochen lassen. Spaghetti nach der auf der Packung angegebenen Garzeit in reichlich kochendem Salzwasser kochen. Dann die Spaghetti mit der Pastazange herausheben, etwas abtropfen lassen und in der Pfanne mit der Sauce vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwa die Hälfte des Parmesans unterheben. Die Kräuter untermischen, durchrühren, servieren. Den restlichen Käse separat dazu reichen.
Zubereitungszeit: 30 Minuten

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